Ulf G. Stuberger ist 1949 im Ruhrgebiet geboren. Schon als Schüler hat er Gedichte, Erzählungen und kleine Theaterstücke geschrieben und veröffentlicht. In Frankfurt am Main hat er eine Ausbildung zum Zeitungsredakteur absolviert. Anschließend hat er als Korrespondent bei den Obersten Bundesgerichten (Bundesverfassungsgericht BVerfG und Bundesgerichtshof BGH) in Karlsruhe gearbeitet und sich beim Generalbundesanwalt akkredtiert. Dort begründete er mit seinen Kollegen die "Justizpressekonferenz (JPK)" als Pendant zur Bundespressekonferenz und vertrat die Nachrichtenagentur Reuters. Er arbeitete als Justizkorrespondent für verschiedene Tageszeitungen (Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ, Frankfurter Rundschau, Westfälische Rundschau, Schwäbische Zeitung, Rhein-Neckar-Zeitung, Bremer Nachrichten, Weser-Kurier, Wiener Zeitung u.a.), Wochenblätter (Freitag etc.), Magazine (stern, Der Spiegel etc.) sowie Rundfunk und Fernsehen und veröffentlichte Sachbücher. Zwei Jahre lang verfolgte er als einziger Journalist überhaupt den gesamten "Baader-Meinhof-Prozess" gegen die Anführer der sich "Rote Armee Fraktion/RAF" nennenden terroristischen Vereinigung um Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Jan Carl Raspe durchgehend im Gerichtsbunker in Stuttgart-Stammheim. Dadurch geriet er zwischen die damals bestehenden Fronten von Staatsschutz und Terroristen. Die RAF setzte ihn auf ihre "Abschussliste". Das hatte jahrelangen Personen- und Objektschutz zur Folge. Stuberger verliess Deutschland, nachdem drei Mal versucht worden war, ihm "ans Leder zu gehen", wie er es nennt und wanderte zunächst nach Frankreich aus, wo er zwölf Jahre gelebt und gearbeitet hat, bis er schließlich nach Namibia im südlichen Afrika ausgewandert ist. Von dort kam er 2003 mit seiner Frau zrück nach Deutschland. Heute lebt und arbeitet er mit ihr wieder bei Karlsruhe.