Uhrwerk Orange 1971

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(195)
In HD erhältlichAuf Prime erhältlich

Im London der Zukunft sorgt der junge Alex mit seiner Gang nachts für Randale. Er landet im Gefängnis und muß als Versuchskaninchen für eine neue, wissenschaftliche Methode herhalten, bei der man ihm im Schockverfahren den Agressionstrieb nimmt. Wieder in Freiheit fällt der jetzt wehrlose Alex einem seiner früheren Opfer in die Hände.

Darsteller:
Michael Gover, Malcolm McDowell
Laufzeit:
2 Stunden 16 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

Uhrwerk Orange

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Science Fiction
Regisseur Stanley Kubrick
Darsteller Michael Gover, Malcolm McDowell
Nebendarsteller Michael Bates, Patrick Magee, Paul Farrell, Warren Clarke
Studio Warner Bros
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

164 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Bischoff on 2. Mai 2002
Format: DVD
Was war denn das? Das war mein erster Gedanke, als ich den Film neulich sah. Ich war angewidert und fasziniert zugleich. Ich war abgestoßen und gefesselt. Nach dem Ende saß ich minutenlang noch da, war deprimiert und grübelte nach.
Zu komplex war der Film, um seinen Sinn beim ersten Ansehen zu erfassen. Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, daß dies die gelungeste Literaturumsetzung der Filmgeschichte sein dürfte. Alex, ein Typ mit wahrhaft verotteten Manieren und Moralvorstellungen zieht raubend und vergewaltigend (ReinRausSpiel) durch die Stadt. Als ihm dann das "Mißgeschick" passiert einen Mord oder "Ultrabrutale", wie er es nennt, zu begehen und geschnappt zu werden, beginnt eine neue Ebene des Films. Der Vollzug mit seinem Experiment zur Umerziehung. Danach wird Alex als geheilt in die Gesellschaft regelrecht ausgesetzt, unfähig sich zu wehren. Von seinen alten Freunden gequält findet er sich vor der Haustüre wieder, wo er damals die Ultrabrutale begangen hatte. Der Kreis schlließt sich... denn dort wird er quasi wieder rückerzogen und der Film endet deprimierend mit dem Satz "Und ich war geheilt, oh meine Brüder".
Über den Sinn wird so viel gesprochen, aber ich finde das passt alles nicht wirklich. Ich glaube, daß dieser Film einer der wenigen ist, der dem Zuschauer eine absolut individuelle Sichtweise ermöglicht. Jeder findet seine persönliche Botschaft oder Warnung darin.
Ich kann diesen Film nur jedem ans Herz legen. Auch wenn ich zum Teil wirklich gegen den Brechreiz kämpfen mußte, angesichts unverblühmter und roher Gewalt. Malcolm McDowell verleiht dem Film eine Intensität, der man sich nicht entziehen kann.
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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sebastian Haff on 19. Februar 2003
Format: DVD
Bereits der Beginn des Films ist bemerkenswert. Das Gesicht Alex', brutal und diabolisch, wird als Nahaufnahme gezeigt. Dann fährt die Kamera zurück und zeigt und mehr von der Korova-Milkbar. Sie ist gefüllt mit Skulpturen von nackten Frauen und mitten zwischen diesen Skulpturen sitzen Alex und seine Droogs. Im Verlauf des Films werden wir sehen, wie sie sich mit anderen Gangs prügeln, Frauen vergewaltigen und hilflose Menschen zusammenschlagen.
Klingt nicht unbedingt nach einem Film, dem man einen gemütlichen Fernsehabend widmen möchte. So ein Film ist es auch nicht. Allerdings ist es auch nicht, wie man vielleicht meinen könnte, eine sinnlose Gewaltorgie. Der Film zeigt Gewalt, sehr drastisch, in gewisser Weise auch sehr komisch, aber er verherrlicht sie nicht. Er zeigt uns stattdessen ein sehr differenziertes Bild von Alex, dem Anführer einer Jugendbande, der schließlich von seinen Droogs verraten wird und ins Gefängnis kommt. Dort unterzieht er sich, um früher frei zu kommen, freiwillig einer Resozialisierung, die für ihn jedoch schlimme Folgen hat.
Diese Geschichte, die an sich schon sehr interessant ist, wird von Stanley Kubrick optisch genial umgesetzt. Die Sets wirken futuristisch, aber es ist kein optimistisches Bild der Zukunft. Auch die schauspielerischen Leistungen sind genial, allen voran natürlich Malcom McDowell als Alex. Seine Darstellung ist nicht bloß eine alberne Karikatur sondern tatsächlich glaubwürdig.
Wer noch zweifelt, ob sich das Geld für diese Special Edition lohnt, dem sei eins gesagt: Ja! Das Booklet, das mitgeliefert wird, bietet viele Informationen über die Entstehung des Films und der Soundtrack ist auch sehr gut. Also, kaufen!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lena on 20. November 2007
Format: DVD
Das Buch "Clockwork Orange" wurde im Jahre 1962 von Anthony Burgess in England veröffentlicht, die Verfilmung von Regisseur Stanley Kubrick kam 1971 in die Kinos. Die Geschichte spielt im Jahr 2018. Alex (gespielt von Malcolm McDowell) ist 15 Jahre alt und ein Psychopath, ein Gewaltverbrecher, und als solcher Anführer einer Jugendgang bestehend aus drei Mitgliedern, die in einer nicht näher benannten englischen Stadt in einer tristen und grauen Hochhaussiedlung ein trostloses Leben fristen. Dort vertreiben sie sich die Zeit mit Raub und Gewaltverbrechen: hilflose, alte Obdachlose schlagen sie ebenso zusammen wie die Einwohner fremder Häuser, bei denen sie unter dem Vorwand, dringend Hilfe zu brauchen, eingedrungen sind, und die sie anschließend berauben. Und natürlich vergewaltigen sie auch jede Frau, die ihnen in die Finger kommt. "Futuristisch" mutet dabei zunächst nur die - einheitliche - Kleidung der jungen Männer an: eine Art weisser Overall und ein Melonenhut als Kopfbedeckung sowie ihre Slangsprache "Nadsat", eine Art Mischung aus Englisch und Russisch. Sind sie einmal nicht auf einem ihrer Raubzüge, verbringen die jungen Männer ihre Zeit in der "Korona-Milchbar", wo man mit Halluzinogenen versetzte Milch bekommen kann.
Alex ist zwar ein ebenso psychopathischer Gewaltverbrecher wie seine "Droogs", seine Kumpanen, - im Grunde ist er sogar der brutalste von allen -, wähnt sich aber auch als kultivierter und intelligenter als diese, denn seine Lieblingsmusik ist nicht etwa Rock sondern Beethoven.
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