Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen13
3,4 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:7,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. April 2007
Er ist abgetreten. Am Anfang des neuen Buches wird der alte, kantige und knorrige Kommissar Hans Berndorf von seinen beiden Kollegen Markus Kuttler und Tamar Wegenast verabschiedet. In Berlin wird er jetzt leben, und kann ja, bei Bedarf, vom Autor wieder aktiviert werden.

Doch das aus Ritzels bisherigen vier, im kleinen, aber feinen Libelle-Verlag erschienenen Büchern bekannte Ermittlerduo lässt den alten Mann nicht vermissen. Eine alte Frau ist tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Charlotte Gossler, Mieterin der gemeinnützigen Heimstätten in Ulm, lag schon seit Monaten dort und zwar im Zimmer ihres Sohnes Tilman, der zwei Jahre zuvor bei einem immer noch ungeklärten Unfall ums Leben kam.

Kuttler findet in Tilmans Zimmer ein Tagebuch, indem Tilman erzählt von einer Clique, zu der auch Luzie Haltermann gehörte, die jetzt Assistentin der Gemeinnützigen Heimstätten ist und aus Mitleid und schlechtem Gewissen heraus die Bestattung von Charlotte Gossler organisiert.

Von der absolut spannenden Handlung soll nicht mehr verraten werden, nur, daß es Ritzel auf das beste gelingt, Menschen zu beschreiben und ihre Schicksale zu dokumentieren. Er zeigt auf, dass die Vergangenheit eben nicht vergeht, sondern mit einem Mal, durch Zufall, zum Beispiel durch die Entdeckung eines unbekannten Tagebuchs, Dinge und Vorgänge ans Licht kommen, die sonst für immer unentdeckt geblieben wären.

Die Geschichte des Buches erinnert sehr an das etwa zur gleichen Zeit entstandene Buch von Anne Chaplet "Sauberer Abgang", in dem auch eine alte Clique in mysteriöse Todesfälle verwickelt ist.

Allen, die sich auch für die "private Geschichte" von Kuttler und Wegenast interessieren, sei verraten, daß beide am Ende jeweils neue Liebes - und Beziehungsfäden knüpfen.

Auf den nächsten Band dieser Reihe darf man sehr gespannt sein. Und darauf, ob Berndorf doch noch einmal auftaucht.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2015
Ritzels Stärke ist zweifellos die Schilderung von Milieus. Die studentische Clique im provinzialen Milieu Ulms, deren Zusammenhalt und psychologischen Spannungen er porträtiert, sowie deren Werdegang und Entwicklung er schildert, sind stimmig bis in die psychologischen Details. Die Personen sind glaubhaft, die Handlungsstränge sind relativ komplex, und die Geschichten innerhalb der Geschichte halten einen trotz Längen und kleinerer Unwahrscheinlichkeiten bis zum Ende gefangen.
Leider aber leistet sich auch Ritzel Ausflüge ins Absurde. Einen deutschen Kriminalkommissar, der, krank geschrieben, auf eigene Kosten nach Paris führt und dort binnen Stunden eine seit sieben Jahren verschwundene Zeugin auftreibt, das gibt es sonst nur im "Tatort".
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2012
Eine alte Frau stirbt, und ihr Tod bleibt monatelang unbemerkt. Lediglich ein türkischer Mitbewohner vermisst die Frau und schickt eine Meldung an die Hauseigentümer, die gemeinnützigen Heimstätten, dort aber wird seine Nachricht verschlampt. Bei der Aufklärung dieses Todesfalles fällt dem Kommissar mehr durch Zufall ein Tagebuch des vor mehreren Jahren unter ungeklärten Umständen verunglückten Sohnes der toten Frau in die Hände, und er beginnt, darin zu lesen. Mehr und mehr wird er von den darin beschriebenen Ereignissen und Erlebnissen des Sohnes mit seiner langjährigen Clique gefesselt und kommt sich zuletzt fast selbst wie ein Mitglied dieser Clique vor.
Es gibt spannende Verwicklungen, einen Bankraub, einen Selbstmord, den der Kommissar ungewollt verursacht. Am Schluss ist die Lösung des Falles unvermutet, aber doch schlüssig und eher unspektakulär, etwas enttäuschend.
Als geborene Ulmerin hatte ich etwas mehr lokales Feeling erwartet, das kam jedoch nicht auf (vielleicht bin ich auch schon zu lange fort und kannte die beschriebene Szene deshalb nicht?).
Es hat mich auch verwirrt, dass reale Straßennamen und Stadtteile mit Fantasienamen abwechselten, so konnte man sich manchmal auch nicht richtig vorstellen, wo die Handlung spielen sollte (aber das Verfremden war wohl Absicht?).
Was aber total irreführend und daneben war, war das Titelbild mit dem Boot. Nirgends in dem ganzen Buch kam ein Boot vor.
Da wundert man sich dann schon ein bisschen, dass Leute, die anscheinend absolut keine Ahnung von der Geschichte haben, wahllos irgend ein Foto dafür auswählen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juni 2015
Bei jedem neuen Roman von Ritzel, den ich lese, stelle ich mir jedes mal die Frage, wie man eigentlich nicht 4 oder 5 Sterne vergeben kann. Die im Vergleich mit anderen Kriminalromanen tiefgruendigen und einfuehlsamen Milieu- und Charakterstudien sowie die elegante und genaue Sprache habe ich sonst noch kaum angetroffen. Am Ende eines Romans habe ich stets das Gefuehl, die handelnden Personen auf einmal sehr gut zu kennen. Gleichzeitig finde ich die Romane umgeheuer spannend, und, anderes als von einem Mitleserempfunden, lockt mich der Autor durchaus immer wieder damit, mich in die Rolle der Kommissare zu versetzen und mitzuermitteln.
Ich fande diesen Roman ohne Bernsdorf genau so gut wie mit, Ritzel`s Qualitaet ist ganz klar nicht auf Berndorf beschraenkt.
Und dass tatsaechlich kein Boot im Buch auftaucht .... na gut, wer gibt schon was auf Titelbilder.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 3. Juni 2007
Nach den 4 Ulrich Ritzel-Kriminalromanen "Der Schatten des Schwans" (btb 72800 - Erstauflage 1999), "Schwemmholz" (btb 72810 - Erstauflage 2000), "Die schwarzen Ränder der Glut" (btb 73010 - Erstauflage 2001) und "Der Hund des Propheten" (btb 73256 - Erstauflage 2003) mit dem Ulmer Hauptkommissar Berndorf ist "Uferwald" (btb 73667 - Erstauflage 2005) der erste Kriminalroman ohne ihn - er hat sich in der Pension nach Berlin zurückgezogen. Doch seine Kommissare Markus Kuttler und Tamara Wegenast vertreten ihn nach seinem Abgang bestens. In "Uferwald" stößt Kuttler per Zufall auf eine Jahre zurückliegende merkwürdige Angelegenheit. Nach dem einsamen Tod von Frau Charlotte Gossler - ihr Ableben wurde erst Monate danach bemerkt - liest Kuttler das Tagebuch ihres vor 7 Jahren bei einem "Unfall mit Fahrerflucht" ums Leben gekommenen Sohnes Tilman. Dabei wird ihm klar, daß das damals eben kein "Unfall mit Fahrerflucht" war - und so startet er mit Tamara Wegenast Ermittlungen. Diese konzentrieren sich auf seine Clique, die seit Jugendzeiten zusammen war und sich erst nach seinem Tod zerstreute, sowie deren Umfeld. Dabei kommt vieles zutage, was als Mordmotiv gelten könnte - Liebe, Eifersucht, Gier, Spielsucht, Rache. Ein (unnötiger) Banküberfall verkompliziert die Geschichte. Erst ein Nachspielen der damaligen Silvesternacht (wie in einem Agatha Christie-Krimi) unter Anleitung von Markus Kuttler macht klar, daß nur eine Person als Täter in Frage kommt. Alles in allem ist der Plot nicht unspannend, die Art des Schreibens läßt jedoch nicht zu, daß man ununterbrochen gefesselt ist.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Februar 2007
Der erste Krimi ohne Kommissar Bernsdorf, trotzdem sehr gut u. im vertrauten Milieu bei Tamar Wegenast u. Kuttler, der diesmal in den Vordergrund rückt.

Leiser Beginn mit der Schilderung der Wohnung, in der die tote Mutter des vor ein paar Jahren bei einem mysteriösen Radunfall ums Leben gekommenen Tilman seit Wochen unentdeckt liegt und pikanterweise zwar von dem türkischen Nachbarn gemeldet wird, dessen Meldung aber verschlampt wird...

Durch Tagebucheintragungen des toten Tilman gefesselt, ermittelt Kuttler in dessen alter Clique. Alle mittlerweile arriviert u. involviert.

Sehr schön zu lesen!
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2015
Mal wieder ein toller spannender Krimi von Ulrich Ritzel. Man kann auch mit den kleinen alltäglichen Verbrechen spannend schreiben. Dies Buch eignet sich auch für Ritzel-Einsteiger weil es nur minimale Bezüge auf vorherige Bücher nimmt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2006
Uferwald ist der erste Ritzel-Krimi ohne Kommissar a.D. Berndorf, der Hauptfigur der vier Vorgänger-Romane. Berndorf taucht nur zweimal auf - zu Beginn wird er von seinen Nachforgern Tamar Wenegast und Markus Kuttler zum Zug nach Berlin, dem Wohnort seiner Freundin, gebracht, und der Student, der vor Jahren bei einem mysteriösen Unfall umgekommen ist, beschreibt in seinem Tagebuch zwei zufällige Begegnungen mit einem älteren Herren, bei dem es sich, wie später klar wird, um Berndorf gehandelt hat.
Der Krimi ist wieder sehr spannend, auch sprachlich gelungen (Ulrich Ritzel kann wirklich schreiben), allerdings stoßen einem Norddeutschen gelegentlich Ausdrücke wie "das Telefon schlug an" sonderbar auf.
Leider können Tamar Wenegast und Markus Kuttler den alten Kommissar (noch) nicht ersetzen, Tamar W. bleibt in Uferwald sonderbarerweise viel blasser als in den vorigen Büchern, und Markus K., der von den beiden Ermittlern die wichtigere Rolle spielt, hat einfach nicht die Statur, um die Hauptlast eines Romans schultern zu können.
Der Plot ist an sich gut konstruiert, das Ende auch nicht unbedingt vorhersehbar, nur wirken einige Details zu ausgedacht und einige Ereignisse, die die Geschichte voran treiben, etwas arg zufällig.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. März 2006
Mit wachsender Spannung habe ich den neuen Krimi von Ulrich Ritzel gelesen. Zwar agiert die Kripo Ulm etwas lustlos und kommt nur langsam in die Gänge, aber es war doch unheimlich interessant zu erfahren, wie verwickelt und verwoben die Clique miteinander war.Außerdem freue ich mich immer wieder,etwas über die Besonderheiten der Schwaben etwas zu erfahren. Klasse.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Mai 2014
...extrem langweilige Handlung. Noch langweiliger sind die seitenlang eingeschobenen Tagebuchauszüge. Dazu kommt ein Schreibstil, der seltsam altbacken wirkt.
ich glaube, ich habe noch nie ein Buch ca. 30 Seiten vor dem Ende zur Seite gelegt. Hier war das der Fall.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden