Die PSP ist ja mit einer ganzen Reihe guter Rennspiele gesegnet. Mit Ridge Racer oder einer eigenen Version von Burnout muss sie sich vor den grossen Konsolen gar nicht verstecken.
Leider gehört Street Riders nicht in die selbe Kategorie wie ein Ridge Racer oder Burnout. Street Riders kombiniert Autorennen mit Ballerei: Während dem Rennen ballert man auf vor oder hinter dem Auto fahrende Gegner und versucht so, die Rennen zu gewinnen, indem man die anderen Fahrzeuge zum explodieren bringt. Das Spiel kann überhaupt nicht überzeugen: Die Grafik ist selbst für PSP-Verhältnisse übel, das Handling der Fahrzeuge ist schwammig, das Spiel ist langsam, und der Baller-Aspekt beschränkt sich meist darauf, dass man entweder L oder R gedrückt hält und hofft, irgendwelche anderen Fahrzeuge zu treffen.
Wenn man aus Spielen wie den bereits erwähnten erstklassigen Titeln wählen kann, kommt das wirklich sehr magere Street Riders höchstens in Frage, nachdem man alle anderen Spiele durchgespielt hat und nun dringendst irgend ein neues Auto-Spiel haben muss. Wenn ihr aber wirklich in dieser Situation seid und bereits alle guten PSP-Rennspiele durch habt, solltet ihr euch besser einen DS und Mario Kart kaufen, das macht tausend mal mehr Spass als dieses drittklassige Auto-Baller-Machwerk.