57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tummelplatz für Endzeitler, 4. November 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Wie die Nummer im Titel schon sagt, ist Fallout 3 der aktuelle Teil einer Rollenspiel-Serie, die ihre Anfänge vor über 10 Jahren auf dem PC fand. Damals noch in klassischer Pseudo-3D-Sicht und rundenbasiert, gibt es beim dritten Teil jetzt echtes 3D und actionlastige Kämpfe - zumindest wahlweise, denn alternativ gibt es auch hier noch die Möglichkeit, Mutanten und radioaktiven Kakerlaken rundenweise die Haut mit dem Laser zu verbrennen.
Die einzelnen Elemente des Spiels im Überblick:
Gameplay: 5/5
Fallout 3 bietet eine meiner Meinung nach perfekte Kombination aus Rollenspiel, "Sandbox-Game" à la GTA und Action-Shooter. Die verschiedenen Attribute wie Stärke, Geschicklichkeit usw., die Fertigkeiten (Schlösser öffnen, Nahkampf...) und die zusätzlichen Extras-Fähigkeiten bieten ausreichend Möglichkeiten zur individuellen Charakter-Entwicklung.
Die freie Spielwelt und die zahlreichen Quests lassen einem auch beim Spielverlauf große Freiheiten und die Möglichkeit, die Kämpfe neben einer klassischen Rollenspiel-Art auch "in Echtzeit" zu bestreiten, sorgt für genügend Action.
Grafik: 5/5
Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal ein so gut aussehendes Rollenspiel gesehen zu haben. Die riesige 3D-Welt ist absolut flüssig dargestellt. Gebäude und Strukturen, die man in weiter Ferne sieht, sind nicht nur Fassade, sondern man kann wirklich überall hin. Die Kreaturen sehen schön fies aus und die menschlichen Charaktere unterscheiden sich deutlich, sodass man wichtige Personen immer wieder erkennt.
Sound: 4/5
Die Surround-Effekte sind gelungen, man erkennt deutlich, wo ein Geräusch herkommt. Dies merkt man z.B. sehr gut immer dann, wenn eine der fliegenden Drohnen in der Nähe ist, die Propaganda-Nachrichten der Regierung verbreitet. Man hört sie dann schon von weitem vor sich hin plärren. Die Dialoge sind komplett eingedeutscht und die Sprecher machen ihren Job dabei sehr gut.
Steuerung: 4/5
Für Fallout 3 braucht man alle Tasten des Gamepads. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hat man hier aber keine Probleme mehr. Für Kämpfe empfiehlt sich aber die Ego-Ansicht, da es in der 3rd-Person-Perspektive manchmal etwas hektisch werden kann.
Preis/Leistung: 5/5
Eigentlich müsste ich hier "6 oder 7/5" schreiben. Unglaublich, was einem hier geboten wird: eine riesige Welt, massig Charktere, unzählige Quests. Wer das Optimum aus dem Spiel herausholen will, sollte schon mal Urlaub nehmen.
Fazit: 5/5
Auch wenn wir noch nicht ganz das Ende des Jahres erreicht haben, ist Fallout 3 für mich schon jetzt das Spiel des Jahres 2008. Es ist eine optimale Mischung aus "alten Tugenden" der Serie und Neuerungen sowohl technischer als auch spielerischer Art. Absolute Kaufempfehlung!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Riotguns Fallout 3-Rezension: Auf der PS3 konkurrenzlos, 7. Januar 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
RPGs für Sonys Konsole sind absolute Mangelware, jedenfalls für die Spieler, die sich nicht mit Japano-RPGs anfreunden können. Bethesdas Fallout 3 ist das erste "westliche" Blockbuster-RPG für die PS3 und steht im Moment relativ konkurrenzlos da. Zum einen durch seine große Qualität, zum anderen durch seine Monopolstellung. F3 gehört sicher zu den absoluten Top-Titeln des Jahres 2008, macht sich den Platz im Olymp der RPGs aber durch entscheidende Fehler zunichte.
Story & Setting: Post-Nuclear Apocalypse
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Herrlich! F3 hat mir als erfahrenem Rollenspieler den wohl besten Anfang seit langer, langer Zeit beschert. Das Spiel mit der eigenen Geburt zu beginnen und seinen Charakter als Kind durch das Tutorial zu führen, ist schon ein sehr gelungener Einstieg in die Welt des Vault 101. In dem Moment, als der Vater der Hauptfigur aus dem Bunker flüchtet, ist es mit der Ruhe jedoch vorbei. Der Spieler folgt ihm und gelangt zum ersten Mal aus der behüteten und abgeschotteten Welt der Vaults in das verwüstete und verrohte Ödland der Hauptstadt. Ab hier spannt sich zuerst eine Spurensuche und man bereist das Ödland, um die Gründe für das Abtauchen seines Vaters zu ergründen, spricht mit mannigfaltigen Personen und erfährt nach und nach, dass dieser einen längst begrabenen Lebenstraum verwirklichen möchte.
Soviel zur Story ohne spoilern zu müssen. Hätte ich es nicht vorher gewusst, so hätte ich gewettet, dass Bethesda hier am Werke war. Wie schon in Morrowind oder Oblivion, ist die Main-Quest nur ein grober Aufhänger für ein offenes RPG mit frei erkundbarer Welt. Zwar gelingt es F3, den Spieler anfangs durch die Suche nach dem Vater durchaus in seinen Bann zu ziehen, aber spätestens nach der sehr stimmigen Quest 'Tranquility Lane', die den Spieler in eine alternative Traumwelt entführt, pendelt sich die Story leider auf banalstem Niveau ein, auch wenn man lobhaft anmerken muss, dass F3 eine ernste Thematik anspricht und stellenweise auch zum Nachdenken anregt. Paradoxerweise tut das Spiel dies aber eher in den Nebenquests, aber dazu später mehr. Traditionell zählt die Story bei Bethesda (im Gegensatz zu z.B. Bioware) nicht unbedingt zu den Knüllern ihrer Spiele, so auch in F3, dass zudem mit einem recht enttäuschenden Abspann endet.
Wuchern kann das Spiel jedoch mit seinem Setting. Auf viele Spieler dürfte die Aussicht in einer Welt umherzuwandern, die um Haaresbreite dem nuklearen Holocaust entgangen ist, eine morbide Faszination ausüben und natürlich ist das Setting bis auf die beiden Vorgänger in RPGs unverbraucht. Endlich mal keine Elfen, keine Orks und keine Fantasywelten. Fallout 3 ist die Antithese zu diesen Spielen und spielt diesen Trumpf auch voll aus. Es sind die Ruinen, verlassenen Häuser, heruntergekommenen Industrieanlagen, die zerstörten, urbanen Zentren der Hauptstadt, die das Spiel mit einer formidablen Atmosphäre speisen. Und wer sich dank der sehr guten Weitsicht einen Sonnenaufgang über dem Kapitol, dem Obelisken des Washington Monuments oder dem Lincoln Memorial anschaut, der taucht in diese Spielwelt tief ein. Und mal ehrlich, in welchem anderen Spiel gibt es Städte auf rostigen Flugzeugträgern, "Republiken", die aus 5 Bewohnern bestehen oder eine Stadt, die der Spieler schon nach 10 Minuten in die Luft jagen oder retten kann? Das sind nur vereinzelte Beispiele für eine extrem detailreiche Spielwelt. In den allermeisten Ruinen oder Modulen finden sich zudem Unique Items, Computerterminals oder Notizen, die eine komplette Geschichte des Ortes erzählen. Es ist schier unmöglich, alles von Fallout 3 kennenzulernen und daher wirkt das Spiel trotz seines Settings auf mich so lebhaft.
Story/MainQuest: 6,5/10
Setting/Spielwelt: 10/10
Questarchitektur & Leveln: Spitzenklasse!
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Eins vorweg: In F3 werden Sie nur eine begrenzte Anzahl an Quests finden, diese sind aber dafür so umfangreich und teilweise so liebevoll gestaltet worden, dass man hier sagen kann, die Qualität habe über die Quantität gesiegt. Super, dass man hier kaum auf 08/15-Aufträge wie Botendienste oder Monsterschnetzeln trifft. Die Aufträge warten zudem alle mit alternativen Lösungswegen auf, so dass hier das alte KotoR-Axiom wieder gilt: Spiele das Spiel mindestens zweimal! Jeweils gut und böse. Oftmals sind sogar mehr als zwei Lösungen möglich, (vor allem ein hoher Sprach-Skill führt zu vielen neuen Dialogoptionen) und die Art und Weise hat wiederum Auswirkungen auf die Quest-Belohnungen. Das ist mit Abstand die beste Quest-Architektur, die ich seit langem gesehen hab und auch die Quests selbst sind so fantasievoll und einfallsreich, dass es eine Freude ist. In Bäumen gefangene Mutanten, eine alte Dame, die gerne wieder Violine spielen würde und zwei konkurrierende Superhelden sind nur ein paar Beispiele und wem das noch nicht reicht, der versucht sich an dem Verfassen eines Überlebens-Führers des Ödlands und an den zahllosen versteckten Quests, die man in das Spiel implementiert hat. Diese Mini-Aufgaben kommen nicht ins Logbuch, können dem Spieler aber dennoch gutes/böses Karma, Geld in Form von Kronkorken oder spezielle Items und Waffen bescheren. Hier heißt es Augen auf!
Bethesda, RPG...da war doch was...? Wer jetzt an das völlig vergeigte Leveln in Oblivion denkt, kann sich beruhigen. Das Scaling, das dazu führte, das Gegner mit steigendem Level immer stärker wurden und nur noch mit Über-Items rumliefen, wurde Gott sei Dank nicht übernommen. Das Levelsystem von F3 ist sehr effektiv geraten. Man levelt Attribute wie Stärke, Wahrnehmung oder Charisma, die mit höherer Stufe jedoch an Wichtigkeit verlieren. An ihre Stelle treten die Fertigkeiten wie Waffen-Skills, Sprengstoffe, das Schleichen oder Hacken, die bis zu einem Maximum von 100 gebracht werden können. Das besondere Schmankerl sind jedoch die Perks, einzigartige Boni, die an bestimmte Mindestgrenzen gebunden sind und die den Spieler wahlweise Extra-Punkte in bestimmten Fertigkeiten, Extra-XP, eine höhere Wahrscheinlichkeit für kritische Treffer oder sogar einen mysteriösen Fremden beschert, der im Kampf mit seiner 44er-Magnum zu Hilfe kommt. Mit diesem sehr feinen Levelsystem ist es möglich, seinen Char schon von Beginn an, sehr durchdacht zu planen. Trotzdem ist den Entwicklern ein böser Patzer unterlaufen, das Levelcap von 20. Wieso bietet man eine riesige, nicht-lineare Spielwelt an, wenn bereits nach 20 Stunden das Maximum erreicht ist und man somit keine Stufe mehr steigen kann? Und das in einem Spiel, in dem man sich 50-60 Stunden nur durch Erforschen beschäftigen kann. Ist der Cap erstmal erreicht, geht auch stückweit der Reiz verloren. PC-Spieler können sich da wenigstens an Mods erfreuen, die das Cap aufheben oder das Leveln verlangsamen, aber erkundungsfreudige PS3'ler schauen in die Röhre. Das gibt einen dicken Abzug aufs sonst tolle Prinzip.
Quests: 10/10
Leveln: 8/10
Die Präsentation: Da war noch Luft nach oben
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Die grafische und akustische Präsentation auf der PS3 ist weit davon entfernt, Maßstäbe zu setzen. Leider nur absolutes Mittelmaß. Grafisch sind immer noch die Kinderkrankheiten von Oblivion zu erkennen, z.B., dass die allermeisten "Dungeons" (also hier Metrotunnels und Basen usw.) alle mithilfe der gleichen Musterabschnitte gebastelt worden sind. Außerdem kämpft die PS3-Fassung mehr als ihre Kollegen von PC und 360 mit Tearing und Kantenflimmern und wer sich Strukturen wie Wände oder Felsen aus nächster Nähe betrachtet, wird feststellen, dass die Texturen leider alles andere als hochauflösend sind. Dem gegenüber steht die phänomenale Weitsicht und die gut gemachten Animationen im V.A.T.S.-Kampfsystem. Hier ist es nett, wie über lange Distanzen, die Flugbahn der Kugel verfolgt wird.
Nun zur Akustik des Titels. Tja...der Titelsong ("I don't want to set the world on fire") ist klasse, aber mehr kommt da auch nicht wirklich. Die Musik fand ich für ein RPG erschreckend beliebig mit null Wiedererkennungswert. Wie man es besser macht, zeigt Bioshock, das sich musikalisch in der gleichen Epoche anlehnt. Zwar stehen zwei, später nach Lösen einer Quest auch ein dritter Radiosender zur Verfügung, aber die Meldungen die dort kommen, wiederholen sich nach einer Spielzeit von etwa 10 Stunden ständig, auch wenn man lobend erwähnen sollte, das 3Dog, der DJ von Galaxy News Radio Feedback auf gelöste Quests des Spielers gibt. Eine tolle Sache, die ich in der Form bisher nur in GTA IV gesehen habe. Die Note hebt allein die professionelle Vertonung sämtlicher Dialoge an. Hier gilt: Daumen hoch.
Die Spielzeit liegt jenseits des Durchschnitts der meisten derzeit erhältlichen Spiele für die PS3, von GTA IV vielleicht mal abgesehen. Ich habe mich etwa 60 Stunden im Ödland von D.C. umgetrieben. Zugegeben, ich habe die Karte fast komplett erforscht und der Levelcap bremste mich dann irgendwann in meinem Entdeckerdrang, aber ganz eilige Kandidaten seien gewarnt. Anders als in Oblivion ist nach dem Abschließen der Main-Quest, die mit etwa 8 Stunden zu Buche schlägt, Sense. Lasst die großartige Spielwelt also auf Euch einwirken, forscht und macht zumindest die meisten Sidequests, bevor ich Euch dem Ende widmet.
Was die...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es ist FALLOUT 3..., 1. Dezember 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Ich habe vor einiger Zeit die Vorgänger dieses Titels gespielt und muss sagen, dass ich überrascht bin wie gut dieser 3D Nachfolger geworden ist.
Ich stehe normalerweise nicht so auf Shooter, aber dieses Spiel ist auch hier eine Ausnahme. Durch VATS habe ich die Möglichkeit (zumindest Zeitweise) in rundenbasierten Modus zu wechseln. Die Story ist ganz ok, mal ganz abgesehen davon, dass ich den Hauptstrang noch nicht durch habe. Ich hab mir sagen lassen, dass das Ende nicht sooo toll sei, aber da bin ich halt noch nicht. Es gibt nämlich so unglaublich viel zu tun. Es gibt viele Orte zu bestaunen und viele Dinge zu erledigen. Dazu zählen unter anderem auch verschiedene Vaults, Supermärkte, Hotelgebäude,... und vieles was ich nach meinen mittlerweile 60-70h Spielzeit (als "guter" Charakter) noch nicht gesehen habe. Die Charaktere auf die ihr trefft sind gut designt, die Hintergrundgeschichte ist durchweg stimmig. Ich hab es echt gerne, wenn ich Tage-/Logbucheinträge lesen kann oder Holotapeaufnahmen von Leuten anhören kann die von irgendeiner interessanten Geschichte oder einer anderen Kleinigkeit berichten. Ich bin fasziniert davon wieviel Zeit in die Story geflossen ist (Damit meine ich nicht die Hauptquest, sondern die Hintergrundgeschichte).
Ich finde es toll, Dinge zu finden und NPCs zu treffen, die ich früher auch schon getroffen habe (bisher waren's zumindest 2 NPCs und ein riesiger Haufen Hinweise auf FO1&2 und Tactics).
Die Welt ist in sich deutlich düsterer als in den Vorgängern. Mag auch sein, dass das durch den Perspektivenwechsel kommt.
Ich kann das Spiel uneingeschränkt für Erwachsene (vor allem in der UNCUT Version) empfehlen, die ein Spiel mögen, bei dem man viel Lesen kann...
Mir persönlich gefällt auch das Szenario (also spieletechnisch, wollen wir alle hoffen, dass es nie zum atomaren Weltkrieg kommt...) und auch der Retro-Tec-Style.
Ich habe zwar die österreichische UNCUT-Version, hätte aber lieber eine englische. Die Sprachausgabe ist zwar nicht schlecht, aber grade die Introstimme der Originale fehlt mir schon (Ich meine Teal'c passt ja schon ganz gut, aber...naja, hat halt nicht die selbe rauchig düstere Stimme...).
Wünsche euch BOMBIGEN Spaß mit dem Spiel!
Gruß Pat.
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