Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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125 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Äußerst gelungene Übertragung der Fallout-Reihe in die dritte Dimension, 1. November 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Fallout 3 hat es tatsächlich geschafft. Es überträgt die altehrwürdige Serie in eine stimmungsvolle 3D-Welt und bietet Neues, bleibt auf der anderen Seite aber im Grundgerüst den Vorgängern treu. Es gab monatelang ein riesiges Fragezeichen hinter dem Spiel, das grundsätzlich aufgelöst werden kann: Fallout 3 ist ein Meisterwerk geworden und das, obwohl es seine Schwächen hat und obwohl man die Oblivion-Herkunft der Engine nicht verleugnen kann. Es setzt aber einfach die richtigen Prioritäten...
Grafik und Sound sind absolut stimmig umgesetzt und tragen zu einem erheblichen Teil dazu bei, dass das Spiel eines der atmosphärischsten ist, das ich in letzter Zeit gespielt habe. Ob nun die verrosteten Weiten im Oberland, die mit kaputten Häuserblocks und Strommasten gespickt sind, die behelfsmäßigen Städte, die mit Abfall zusammengeschustert wurden oder gar auf einem riesigen Schiff Platz haben oder die unheimlichen weil schwach beleuchteten Dungeons, die einem sehr oft das Gruseln lehren: Diese Welt ist erkundenswert; Erkundung wird immer mit besonderen Items, Quests, zu treffenden Personen oder Örtlichkeiten belohnt!
Man will einfach diese zerstörte und nur notdürftig zusammengeflickte Welt des post-apokalyptischen Washingtons erfahren und seine Bewohner kennenlernen. Hier sei allerdings angemerkt, dass die naturgemäß monotone braun-graue Kulisse immer mal wieder auf das Gemüt schlagen kann. Durch geschickt platzierte Besonderheiten und viel Erkundungswürdiges in der Umgebung, stellt sich aber niemals wirkliche Langeweile ein. Zudem wird man im Gegenzug mit einer fantastischen Sichtweite belohnt. Trotzdem muss man anerkennen, dass die Grafikengine so langsam an ihre Grenzen stößt (besonders bei Texturen und Animationen).
Die erwähnten NPCs sind dementsprechend glaubwürdig integriert und bieten den wohl spannendsten Aspekt des Spiels. Sie leben tatsächlich in der Welt, besser gesagt überleben, und haben durch die Bank erinnerungswürdige Charaktere. Sie sind lustig, ängstlich, rau, warmherzig, brutal, verrückt oder arbeiten als mutierte Ghule in einer Bar. Sie bieten besondere Aufträge, die man wirklich gerne macht, entweder um ihnen zu helfen, oder ihnen eins auszuwischen. Die (bis auf wenige Ausnahmen) gut geschriebenen Dialoge und die zu lösenden Quests bieten eine fantastische Vielzahl an möglichen Herangehensweisen und man lernt die Menschen durch die ausgiebigen Gespräche wirklich kennen. Es gibt zwar etwas weniger Nebenquests als noch bei Oblivion zu finden, dafür sind die zu findenden Quests allesamt liebevoll designt und führen immer wieder zu spannenden, lustigen oder anrührenden Situationen. Keine Sorge, es gibt massig zu entdecken und zu tun.
Auch der Kampf mit den verschiedenen Gegnern macht großen Spaß, denn so langsam sollte auch der größte Skeptiker herausgelesen haben, dass das Spiel ein waschechtes Rollenspiel ist. Entgegen vieler Befürchtungen der Fallout Fans wie mir wurde das Spiel nicht zu einem simplen Shooter heruntergeschraubt, und das macht auch vor den anspruchsvollen Kämpfen nicht halt. Wer erwartet, dass man hier mit simplen Dauerfeuer durchkommt, der wird spätestens nach dem Verlassen des Bunkers große Probleme (und ständig Munitionsmangel) haben.
Der Kampf aus der Ego- bzw. Third-Person Perspektive ist zwar schnell und actionreich, aber dafür auch sehr ungenau und nicht effektiv, deswegen nur ideal, um kleinere Gegner schnell auszuschalten. Das VATS System, in dem das Spiel pausiert und man die verschiedenen Körperregionen der Gegner unter Trefferwahrscheinlichkeiten aufs Korn nimmt, ist also nicht nur pseudomäßiges Beiwerk, sondern integrales Spielelement, ohne das man wirklich aufgeschmissen wäre. Manchen Gegnern sollte man schnellstens den Raketenwerfer aus den Händen schießen, andere sind nur in der schmalen Augenregion verwundbar und wieder anderen sollte man die Beine verkrüppeln, da sie sonst flitzeschnell sind. Abgerundet wird das Ganze durch die Wahl von 5 Schwierigkeitsgraden, die die Kämpfe nach Bedarf entweder schwerer oder leichter gestalten. Einzig die nur sehr mäßige KI bewirkt stellenweise Frustmomente. Zwar zeigt sie gelegentlich interessante Aktionen, wie das Flüchten, das Aufheben anderer Waffen und das Verstecken hinter Erhöhungen, andererseits hat sie auch oftmals merkwürdige Aussetzer, vor allem bezüglich der schlechten Wegfindung.
Wie alles andere im Spiel basiert der Kampf stark auf dem Charaktersystem, das unter kleineren Anpassungen direkt aus den Vorgängern übernommen wurde. Fast jede Aktion wird unter Berechnung der Charakterwerte, der Skills und der gewählten Perks vollführt.
Das Rollenspiel im Spiel ist viel direkter spürbar, als es noch beim früheren großen Projekt von Bethesda Oblivion der Fall war. Kein umständliches Aufleveln mehr durch ständiges Wiederholen einer Aktion, sondern klassische Erfahrungspunkte durch erfolgreiches Kämpfen, Quests lösen und Entdecken. Dazu kommt ein Karma-System, das durch gute und böse Aktionen des Spielers definiert wird. Dies hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen darauf, wie der Spieler bei Personen ankommt, sondern führt zu entscheidenden Änderungen in der Spielwelt. Größere Aktionen (im Guten wie im Bösen) werden einem unter Umständen an ganz anderen Orten vorgehalten.
Allgemein merkt man bei Fallout 3 den Willen der Entwickler, kritikwürdige Sachen aus Oblivion zu verbessern. Bis auf die zwiespältige KI, die hakeligen Animationen der NPCs und die umständliche Bedienung mit Massen an Scrolleisten ist es ihnen auch gelungen. Die relativ kurze dafür aber knackige Hauptstory ist viel persönlicher und bleibt bis zum Ende spannend. Die Dungeons sind trotz der immergleichen Strukur der Welt im Allgemeinen viel interessanter designt und nicht so übermäßig auffallend generisch aufgebaut. Die Levelanpassung der Gegner an die Stufe des Spielers ist zwar technisch vorhanden, aber viel, viel glaubwürdiger und sparsamer eingesetzt. Starke Supermutanten bleiben trotz niedrigem Level stark, schwache Mutantenratten trotz hohem Level schwach.
Bethesda verdient also großes Lob für die gelungene Umsetzung. Wer auch immer Interesse an immersiven Rollenspielen hat, die in einem Endzeit-Szenario spielen, das ironisch, satirisch und morbide den Atombomben-Wahn der 50-er Jahre in den USA weiterspinnt, ebenso wie Fallout Fans, die offen für die Anpassungen in der Perspektive und dem Kampfsystem sind, sollten sich den Kauf ernsthaft zu Gemüte führen. Allen anderen kann ich sowieso nicht helfen...
P.S. Der Schnitt der Gewalt in der deutschen Version bezüglich Blut und zerplatzenden Gegnern ist allgemein zu verkraften, stellt aber nichtsdestotrotz einen Einschnitt in das Feedback im Kampf dar. Die deutsche Vertonung ist gut. Besser als bei Oblivion, aber trotzdem mit Fehlern und Ungereimtheiten.
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41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gut, aber kein Klassiker, 6. November 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Als Fan der alten 2 Vorgänger war ich wirklich froh, als sich mal wieder jemand um die postapokalyptische Welt von Fallout kümmern wollte.
Eigendlich mochte ich Oblivion und den Blickwinkel der Engine ganz gerne. Trotzdem war ich skeptisch was das Ergebnis anging.
Rein optisch, ist es gut gelungen, die trostlose und verwüstete Welt rüberzubringen.
Die Währung sind immernoch Kronkorken, und auch die Vaults sowie die Lieder von den Inkspots sind wieder im Spiel integriert.
Auch das VATS, was grade Nicht-Shooterspielern zugute kommt, ist gut implementiert, wenn auch nicht perfekt. Ab und zu schiesst man im VATS in Hindernisse, obwohl einem angezeigt wird, das die Trefferwahrscheinlichkeit 95% beträgt.
Rein systemtechnisch fallen mir folgende Kritikpunkte auf:
Einige der Perks, wie z.B. +10% auf Erfahrung, machen keinen Sinn, da es nur bis Level 20 geht.
Dadurch verliert man sofort einen wertvollen Perk. Hier sollte man aufpassen, und immer dran denken: Bei Level 20 ist schluss, also keine Sachen nehmen, die einem ausser schneller Leveln oder ein Level weiter, nichts bringen. Erfahrung bekommt man genug, und die 20 ist schnell erreicht.
Auch scheinen einige Perks, die die Treffergenauigkeit im VATS betreffen, nicht richtig zu funktionieren. Trotz einem Skillwert von 100 und dem entsprechenden Perk, veränderten sich die Treffergenauigkeiten nicht merkbar.
Leider ist auch die Streuung der Schüsse ausserhalb des VATS übertrieben hoch. Hier nutzt einem der hohe Skillwert anscheinend garnicht, was ich als unfair gegenüber den Leuten empfinde, die lieber 'Shooter-Style' spielen möchten.
Das Schlösser knacken als Minigame ist gut gemacht, und macht Spass. Das Hacking hingegen, finde ich eher misraten. Eigendlich ist man die ganze Zeit, grade bei schwereren Passwörtern, nur wild am rumraten. Es ist ganz selten, dass man mit dem Sinn der dahinter steckt, auf die Lösung kommt. Also sollte man vor jedem Computer, den man hacken will, abspeichern, und bei Bedarf neu laden.
Der Kampfinszenierung hingegen ist gut gemacht. Im VATS wird es auch nach dem xten mal nicht langweilig, die kritischen Treffer zu beobachten. Grabenkämpfe mit Supermutanten sind ebenso an der Tagesordnung, wie Kämpfe mit Ghulen unter Tage oder Überfälle von Kopfgeldjägern.
Trotz der offenen Spielwelt ist z.b. in DC selber, viel zu oft eine Barriere aus Schutt und Trümmern zwischen 2 Lokationen, so dass man in die U-Bahntunnel MUSS. Hier wäre es schön gewesen, wenn die 'blockierten Strassen' etwas sparsamer eingesetzt worden wären, um die Illusion der 'offenen' Welt nicht so stark zu gefährden, zumal die Barrieren komischerweise alle sehr ähnlich aussehen.
Auch was die Atmosphäre angeht, kann Fallout 3 nicht mit seinen Vorgängern mithalten. Es gibt zwar tolle Momente, wie das Öffnen der powolskischen Schutzröhren, oder Skelette die gemeinsam im Bett liegen, so wie sie damals gestorben sind, oder auch Logbucheinträge in Computern, die ab und zu schildern, wie schnell und ohne Vorwarnung das Ende gekommen ist, aber diese Momente sind leider viel zu selten, um die trostlose Atmosphäre die Fallout 1 fast beständig rüberbrachte, auf Dauer aufrecht zu erhalten.
Das eindeutig schwächste an Fallout 3, sind aber die Quests. Viele sind uninteressant, ja sogar langweilig. Vorallem aber gibt es sehr wenige. Wo Oblivion oder Fallout mit teilweise weit über 100 Quests aufwarteten, kann Fallout 3 nichtmal die Hälfte davon bieten. Das schlimmste finde ich aber, dass viele 'Hinweise' gestreut werden, den man nicht nachgehen kann! Was suchen die Supermutanten hier? Wo ist das HQ der Talon-Mercs? Warum kann ich nicht RICHTIG in die Brotherhood of Steel eintreten, und deren Druck ein wenig entschärfen? Warum gibt es keine Basis, wo ich was über die Aliens rausfinden kann usw. Alles Hinweise die gestreut, denen aber nicht nachgegangen werden kann. Hier befürchte ich Bethesdas fragwürdige Contentpolitik, für jede neue Quest 5$ zu verlangen.
Leider ist auch der Hauptplot sehr kurz, und unterm Strich viel weniger interessant, als es zu Beginn den Anschein machte.
Auch dem Explorer wird recht wenig geboten. Es gibt hier und dort mal eine Ruine, oder ein skurriles Supermutantenlager zu finden, aber selbst die Vaults, die man später findet, werden teilweise mit nur lustlosem Inhalt gefüllt. Es gibt Ausnahmen, aber nach etwa 50 Stunden Spielzeit, wollte ich das Spiel nur noch beenden, und den Abspann sehen, obwohl ich noch 3 offene Quests hatte, die mich aber nicht wirklich angesprochen haben.
Unterm Strich ist Fallout 3 aber immernoch ein gutes Spiel, das einen wehmütig an die durchgezockten Nächte mit Fallout erinnert. Die Kämpfe sind spannend, die alte Atmosphäre kommt ab und zu hoch, und unter den Quests gibt es auch einige ganz Gute.
Wärend Fallout 1 ein Meilenstein und ein mitreissendes Rollenspiel, mit vielen witzigen, skurrilen, ernsten aber auch edlen Quests und Dialogen war, und fast als Kunstwerk bezeichnet werden kann, ist Fallout 3 ein handwerklich gutes Spiel, was aber inhaltlich und atmosphärisch, nicht zu seinen Vorgängern aufschliessen kann.
Wenn man die Questdichte von Oblivion bedenkt, was auf gleicher Engine basiert, muss man sich ausserdem fragen, warum in Fallout 3 nicht ein Jahr mehr Zeit hineingeflossen ist. Diese Zeit wäre für mehr Dialoge, bessere Quests, Hinweise verfolgen ermöglichen, und vieles mehr gut angelegt gewesen, und hätte aus Fallout 3 einen weiteren Meilenstein und würdigen Nachfolger der Serie machen können.
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110 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hausse oder Baisse, kaufen oder nicht kaufen?, 3. November 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Lieber Leserinnen, Liebe Leser,
ich bin ein 30-jähriger, finanziell unabhängiger PC - Maniac, der so ziemlich alle "guten Games der letzten Jahre durchgezockt hat. Aus diesem Grund habe ich mir auch Fallout 3 vorgenommen.
Beobachten wir die Spieleentwicklung der letzen Jahre wird einerseits die grafische Aufbereitung immer aufwändiger, leider oftmals zu Lasten der spielerischen Inhalte. Die Neuentwicklung einer Grafikengine ist nicht nur teuer sondern auch bezogen auf die zigtausend unterschiedlichen PC Plattformen ein enormes Risiko für den Publisher bzw. eine echte Herausforderung für die Programmierer etwas stabiles zu produzieren. Leider können viele Softwareentwickler diesem finanziellen und technischen Druck nicht standhalten. Wie oft ich mich über Bugverseuchte Software geärgert habe ...naja.
Und um den Kommentaren zuvor zu kommen, meine Systeme werden alle 12 Monate ausgetauscht und durch externe Profis gewartet, ich kann sagen an mir liegt es nicht.
Für mich sind gute Videospiele echte Kulturgüter. Leider, sobald Kultur und Kommerz miteinander vermischt werden wird es kritisch. Das gleiche gilt für PC-Spiele. Der Markt ist mittlerweile Milliardenschwer und auch die Spielebranche folgt dem Trend in möglichst kurzer Zeit einen hohen Ertrag nach dem Release eines neuen Produktes zu erwirtschaften, da die Halbwertzeit bei Software noch extremer ist als bei anderer Ware. Aber darum geht es nicht, ich bin selber Kaufmann und möchte für gute Ware auch gutes Geld sehen und damit sind wir an dem eigentlichen Punkt angekommen:
Gutes Geld für gute Produkte: Die stark verkürzten Entwicklungszyklen, der Kosten- und Ertragsdruck veranlasst viele Entwickler zu sparen. Wir Spieler werden mit entsprechenden Teasern regelrecht geil auf das Produkte gemacht, um im nachhinein festzustellen, das die gekaufte Ware die DVD nicht wert ist auf die Sie gebrannt wurde. Zudem geht in der Trend in die Richtung finanziell erfolgreichen Spielen ein Facelift zu verpassen, um sich wieder die Taschen zu füllen. Bestes Beispiel für diesen Trend sind wohl Gothic 3 und S.T.A.L.K.E.R. Clear Sky, FIFA (div.), Spore Sacred2 und noch viele andere.
Ganz anders bei Fallout 3. Dazu verschiedene Aspekte: Grafik, Handlung, Gamplay, Atmosphäre, Langzeitmotivation und Wiederspielbarkeit.
Grafik 8/10 Punkten: die Engine die bereits The Elder Scrolls Oblivion zum Einsatz kam ist zunächst einmal stabil und liebe Spielefreunde, das ist doch mal eine gute Nachricht. Ich unterstelle mal das es eine einstelliger Prozentsatz an Systemen sein sollte, die Probleme haben aber das ist völlig normal. Was die Darstellung anbetrifft kann man zufrieden sein, Blicke in die Ferne wirken manchmal etwas stereotyp zumal beim gehen weiter entfernte Texturen zu langsam geladen werden.
Handlung 10/10 Punkten: der Anfangs bemängelte spielerische Inhalt trifft für Fallout 3 nicht zu. Sowohl der Haupt- als auch die diversen Nebenstränge bieten abwechslungsreiche spannende Geschichten, wobei besonders Reizvoll ist, auch moralische Apekte bei der Entscheidungsfindung mit einfließen zu lassen.
Gameplay: 08/10 Punkten: Zunächst ein großes Lob für das gelungene Interface. Nicht nur im Sinnes des Gamplay praktikabel sondern auch bezogen auch die Atmosphäre (50er, 60er Jahre-Flair schön und passend umgesetzt. Der Abzug erfolgt auf Grund der anfänglichen Unübersichtlichkeit. Darüber hinaus ist die Interaktion mit der Umwelt einfach. Schlösser können aufgebrochen, PC' gehackt und diverse Gegenständer mitgenommen werden. uvm.
Atmosphäre: 10/10 Punkten: Die MadMax Waterworld Stimmung war bei mir in der Sekunde vorahanden als ich dem Vault 101 entflohen war und geblendet von der Sonne die ersten Blicke auf die Post Nuklearverseuchte Welt machte und feststelle: Mein Gott so was will ich im wahren Leben nicht erfahren, was für eine Geile Atmosphäre, gleich war die Sucht da diese Welt zu erforschen.
Langzeitmotivation und Wiederspielbarkeit 10/10: Durch die schier unendlichen Ausgestaltungsmöglichkeiten des Charakters und Größe der begehbaren Welt, die Art und der Umfang der Quests, die Möglichkeit einen guten, bösen oder neutralen Weg zu beschreiten, die verschiedenen Anreize den Charakter zu entwickeln, z Bsp. als Nahkämpfer, Sniper, Demolition-man oder als Preidger der die NPC einfach zu "volllabert" um an Infos zu kommen, ist einfach nur grandios!
Fazit: 46/50 Punkten. Betrachte ich dieses Produkt im Vergleich mit all den anderen Spielen die dieses Jahr released wurden, wäre ich als PC-Maniac ein glücklicher Mensch wenn Fallout 3 die Messlatte wäre an der sich alle anderen Games orientieren müssten. Denn keines hätte diese Hürde genommen. In dem Zusammenhang weiß ich dass ich Arkade und RPG genauso wenig vergleichen kann wie Sport und Strategie. Aber darum geht es nicht. Wenn ich 50 und mehr Euro für eine DVD auf dem Ladentisch lege will ich ein Produkt wie Fallout 3 haben, was stimmig ist, meine Erwartungen übertrifft und vor allem läuft ohne abzustürzen. An dieser Stelle danke and die Entwickler und Publisher die wirklich ein fertiges Produkt verkaufen.
In diesem Sinne: Wäre Fallout 3 eine Aktie, ich würde Sie auch in Zeiten der Finanzmarktkrise kaufen, und mir sogar eine an die Wand hängen.
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2115|R1X1U3BIWSZ9OS;2115|R2RJ6TYQ7JC5QF;2115|R2YM6GQVP5N8J0;
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