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Ubik
 
 
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Ubik [Taschenbuch]

Philip K. Dick , Norbert Wölfl , Renate Laux , Michael Nagula
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345387336X
  • ISBN-13: 978-3453873360
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.714 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Haben Sie Lust auf ein erfrischendes, wohlschmeckendes Bier? Dann bestellen Sie ein Ubik. Hergestellt aus hochwertigem, Hopfen und feinem Quellwasser ... Starten Sie den Tag mit einem Teller gesunder wohrlschmeckender Ubik-Flocken! ... Meidet man Sie wegen Körpergeruch? Dann benutzen Sie das Ubik-Deospray ..."

Joe Chip ist Angestellter bei Runciters Anti-PSI-Gesellschaft, deren Telepathen engagiert werden, um andere Telepathen zu überwachen, sie davon abzuhalten, die Konsumwelt einer nahen Zukunft mit schmutzigen Tricks zu manipulieren. Runciter selbst vertraut noch immer auf den Rat seiner verstorbenen Frau Ella, die er regelmäßig aus ihrer Stasis in eine Art Halbleben zurückruft. Jetzt steckt er allerdings in Schwierigkeiten: Anscheindend verschwinden die Telepathen weltweit, und niemand weiß wohin. Runciters Ermittlungen stoßen jedoch auf wenig Gegenliebe: Bei einer Explosion kommt er ums Leben, eindeutig kein Unfall. Von diesem Zeitpunkt an gerät die Welt für Joe Chip aus den Fugen. Die Zeit scheint rückwärts zu laufen, und immer wieder tauchen rätselhafte Botschaften seines verstobenen Arbeitgebers auf. Das wiederkehrende Schlüssewort ist Ubik -– doch was ist Ubik?

Der 1969 erschienene Roman gehört zu den herausragenden Werken Philip K. Dicks. Seine Fähigkeit, die Realität zu hinterfragen und bislang unbenutzte Hirnareale seiner Leser zu aktivieren, erreicht hier einen unübertroffenen Höhepunkt. Dabei bleibt die metaphysische Achterbahnfahrt erstaunlich lesbar: "Dass unter dieser ontologischen Wucht der Roman nicht zusammenbricht, liegt nicht nur an den zahllosen unvergesslichen Details und Momenten, mit denen Dick seine futuristische Konsumwelt anreichert, sondern vor allem an den Charakteren, die sich in einer lebensfeindlichen, traumhaften Umgebung bewegen und doch völlig authentisch bleiben, weil sie sich weiterhin als Teil dieser Welt verstehen und beanspruchen, über sie Bescheid zu wissen", so Sascha Manczak in dem glänzend geschriebenen Vorwort.

Lange überfällig, ist Ubik jetzt endlich wieder auf deutsch lieferbar, in vollständig überarbeiteter Übersetzung. Als Dreingabe enthält die Ausgabe das von Dick selbst verfasste Drehbuch, mit dem er seinen Roman näher ausleuchtet. "Ich bin Ubik. Ich war, bevor das Universum war. Ich habe die Sonnen und die Welten gemacht. Ich erschuf das Leben..." --Birgit Will

Amazon.co.uk

Nobody but Philip K Dick could so successfully combine SF comedy with the unease of reality gone wrong, shifting underfoot like quicksand. Besides grisly ideas like funeral parlours where you swap gossip for the advice of the frozen dead, Ubik (1969) offers such deadpan farce as a moneyless character's attack on the robot apartment door that demands a five-cent toll:
"I'll sue you," the door said as the first screw fell out.

Joe Chip said, "I've never been sued by a door. But I guess I can live through it."

Chip works for Glen Runciter's anti-psi security agency, which hires out its talents to block telepathic snooping and paranormal dirty tricks. When its special team tackles a big job on the Moon, something goes badly wrong. Runciter is killed, it seems--but messages from him now appear on toilet walls, traffic tickets or product labels. Meanwhile fragments of reality are time-slipping into past versions: Joe Chip's beloved stereo system reverts to a hand-cranked 78 player with bamboo needles. Why does Runciter's face appear on US coins? Why the repeated ads for a hard-to-find universal panacea called Ubik ("safe when taken as directed")?

The true, chilling state of affairs slowly becomes clear, though the villain isn't who Joe Chip thinks. And this is Dick country, where final truths are never quite final and--with the help of Ubik--the reality/illusion balance can still be tilted the other way...Another nifty choice from Millennium SF Masterworks. --David Langford -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Travis
Format:Taschenbuch
Wir befinden uns im Jahre 1992 auf der Erde.
Telepathische Fähigkeiten sind in allen Ausprägungen vorhanden, und werden in der Gesellschaft u.a. "konsumfördernd" eingesetzt.
Glen Runciter ist Chef einer Anti-PSI-Gesellschaft. In dieser Gesellschaft werden Anti-Telepathen -sog. Inerte - engagiert, um Telepathen zu überwachen, und daran zu hindern, Menschen zu manipulieren. Runciters Gegenspieler, Hollis genannt, ist der Chef einer nebulösen Gesellschaft, die Telepaten engagieren.
Runciters wichtigster Berater in geschäftlichen Belangen ist seine junge Frau Ella, die aufgebahrt im Moratorium "Unsere lieben Anvertrauten" in einer sog. "Kaltpackung" liegt.
Glen kontaktet sie regelmäßig. Ella befindet sich, wie andere in diesem Moratorium, im sog. Halbleben, weder tot noch lebendig. Kommunikation ist aber zwischen den Halblebenden und lebenden Personen möglich.
Glen hat ein Problem, nach und nach verschwinden Hollis Telepathen spurlos. Warum, kann sich Runciter nicht erklären, er vermutet, dass Hollis sie um sich schart. Aus diesem Grund kontaktet er Ella, der Kontakt wird aber immer wieder von einem Jungen namens Jory Miller, auch Halblebender und ebenfalls in einer "Kaltpackung" neben Ella liegend, unterbrochen.

Mick Stanton, reicher Spekulant und Finanzier, lässt über eine "Strohfrau" Glen Runciter und seine besten Anti-PSI's anheuern, weil Stanton argwöhnt, in seinem Industriekomplex auf dem Mond "tummeln" sich die Telepathen. Für Glen ein willkommener Auftrag, da er vermutet, den verschwundenen Telepathen auf den Fersen zu sein. Mit seiner rechten Hand Joe Chip und den besten Anti-Telepathen, die er hat, macht die Gruppe sich auf zu Mick Stanton. Auf dem Mond angekommen, erkennen sie, dass sie in einen Hinterhalt, vermutlich von Hollis, geraten sind. Eine Bombe explodiert und Glen Runciter stirbt. Die restlichen Anti-Telepathen um Joe Chip flüchten vom Mond auf die Erde zurück. Dort angekommen verändert sich dramatisch deren Realität. Zunächst ist nur die Sahne im Kaffee von Joe sauer, bald ist auch Joe's Geld und der anderen nichts mehr wert, weil über 40 Jahre alt. Die Zeit scheint rückwärts zu laufen.
Immer wieder tauchen seltsame Botschaften des verstorbenen Glen Runciters auf (Graffitis, Fernsehmeldungen, etc.). Ein Schlüssel in dieser verwirrenden Welt ist das Spray UBIK, dass dem Verfall der Welt und der Personen entgegenwirkt. Als Joe sich Jory Miller und Glen's Frau Ella gegenübersieht beginnt er langsam zu begreifen, wie sich wohl alles ereignet haben muss ...
oder doch nicht?

Die kurze Inhaltsangabe macht eines deutlich, der Roman UBIK erzeugt beim Leser des öfteren Verwirrung, aber nicht in negativer Weise.
Um was geht es eigentlich?
Dick's Lieblingsthema, was ist Realität, was ist Wahrnehmung und die völlige Demontage derselben, hat hier mit UBIK ihren furiosen Höhepunkt erreicht.
Darüberhinaus skizziert er einige Vorstellungen zu den Themen Leben, Tod und Gott.
Ist UBIK ein Synonym für Gott, oder nur ein Hilfswerkzeug Gottes, oder ist UBIK "nur" das Leben, was nicht sterben will, aber von Gott gesandt?

Der Roman ist sicher vielschichtig, aber meiner Meinung nach nur bisweilen tiefgründig (viele Kritiker sehen da mehr, als bei näherer Betrachtung wirklich vorhanden ist).
Um nicht missverstanden zu werden, UBIK ist in meinen Augen einer der besten Science Fiction Romane, aber aus anderen Gründen.
UBIK hat eine furiose Handlung oder besser, UBIK ist eine metaphysische Achterbahnfahrt. Ubik ist sehr gut strukturiert und stilsicher in Szene gesetzt.
Aufmerksames Lesen vorausgesetzt, kann man der Handlung wirklich gut folgen, und das eine oder andere auch "vorausahnen".
Desweiteren regt UBIK durchaus auch zum Nachdenken zum Thema Gott, Tod und Leben an, die Betonung liegt aber auf "anregen"
(SF-Philosoph Olaf Stapledon geht bspw. mit "Star Maker" weit darüber hinaus).
Aber eben dieser Furiosität der Handlung erliegt auch Dick, zu grandios sind die Wendungen, an deren sich Dick genüßlich weitet (Der Schlusspunkt des Romans bestätigt dies geradezu). Ausreichend Zeit zur Ausgestaltung und Verinnerlichung der Themen, Was ist Leben/Tod, Was/Wer ist Gott?, nimmt sich Dick nicht.
Ich denke, dass war auch nicht Dick's Intension.
PS:
Ach ja, ein besonderer Reiz des Buches besteht auch darin, als Leser festzustellen, ab welchem Punkt die Handlung die "vermeintliche" Realität verläßt.
Ein "Wink" für die Detektive unter Euch, die "vermeintliche" Realität wird schon ein ganzes Stück VOR der Explosion auf dem Mond verlassen, nur geschieht dies sehr subtil, quasi am Rande erwähnt (viel Spass beim Suchen!), aber denkt daran, freut Euch nur so lange, bis ihr dann den Schluss gelesen habt ;-)

Klarer Fall: 5 Sterne
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
In einer Zukunft, in der es zwischen dem Leben und dem Tod eine Welt gibt, die für die Menschen zugänglich ist, da ist auch die Wirklichkeit nicht immer die, die man wahrnimmt.

Es ist mir ein Rätsel, warum Ubik noch nicht auf Deutsch erschienen ist, immerhin hat Philip K. Dick es 1969 geschrieben und es zählt heute zurecht zu den Meisterwerken der Science Fiction.
Als ich anfing, es zu lesen, wußte ich nicht wirklich, was mich erwartet, und war deswegen auch etwas skeptisch, was die Betitelung "Meiterwerk" anging. Aber als ich es schließlich fertig gelesen hatte (was sehr schnell war), hatte es mich völlig in seinen Bann gezogen.

"For everyone lost in the endlessly multiplicating realities of the modern world, remember: Philip K. Dick got there first."
(Terry Gilliam)

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Halsband TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
5 Sterne sind etwas übertrieben, denn das hieße: Besser gehts nicht. Aus meiner Sicht hat das Buch im Vergleich mit moderner Literatur nur 3 Sterne verdient. Dick hat die Frage nach der "wahren Realität" aber immerhin schon vor über 40 Jahren zu seinem Hauptthema gemacht - nicht nur mit "Ubik". Hier aber erstmalig in einer etwas längeren, ausgearbeiteten Geschichte. Durchaus lesenswert vor dem Hintergrund, das es sich hier tatsächlich um einen "Klassiker" handelt - aber die Wendungen sind heute für Fans des Genres nicht wirklich überraschend. Der Schreibstil ist manchmal etwas "ungelenk" und Manches ist auch nicht wirklich nachvollziehbar. Den vierten Stern bekommt dieses Buch von mir, wegen des nachgeschalteten Drehbuchs von Dick: Dieser Teil hat mit viel Freude bereitet, da nun durch konkrete Beschreibung des "Sets" vorstellbarer wird, was dem Auge des Autors vorschwebte, als er Ubik schrieb. Gute Idee !
Dirk
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Kann keine neuen Akzente setzen
Ich hatte schon zwei oder drei Jahren keinen Philip K. Dick-Roman mehr gelesen als mir neulich ein Freund von "Ubik" vorschwärmte. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von TK veröffentlicht
Gott aus der Spraydose
Ich habe UBIK zuerst mit grossen Erwartungen gelesen und wunderte mich nach etwa vier Fünfteln des Buches über die mäßig dahinplätschernde Story. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von A. Gerritzen veröffentlicht
Einer der besten PKD-Romane
Das Buch selbst kann ich uneingeschränkt empfehlen. PKD erschafft eine aberwitzige Welt, in der frisch Verstorbene als halbtote Feinfrostware noch mit den Lebenden sprechen... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Jan Hackel veröffentlicht
Wahnsinnig spannend!
Dies ist eine der besten SF-Geschichten, die mir je begegnet sind. Selten habe ich so ein spannendes Buch gelesen, ich wollte es nicht mehr aus der Hand zu legen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2009 von Maik Hoffmann
Tolles Buch - nur viel zu schnell vorbei!!!
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Veröffentlicht am 4. Februar 2009 von Lucky
Retro - Science Fiction!
Ich habe "Ubik" auch als Retro-Science-Fiction gelesen - es wurde 1969 veröffentlicht und spielt in den späten(?) 90ern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2008 von Kankin Gawain
mässige Story
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Hohe Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt ...
Joe Chip's Chef ist tot. Aber warum finden sich dann geheimnisvolle Botschaften von ihm auf Zigarettenpackungen und in Werbesendungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2008 von Schidi M.
Der Zerfall der Realität
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Veröffentlicht am 23. Juni 2008 von Frank Hegermann
Nichts ist, was es zu sein scheint !!!
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Veröffentlicht am 5. Juni 2008 von Cleo
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