Auch wenn UV-Filter in der digitalen Fotografie umstritten sind, empfinde ich sie doch als nützlich um die eigenen Optiken vor Staubeinschlüssen, Sand, Dunst oder ähnlichen Umwelteinflüssen zu schützen.
Wer mehrere hundert bis tausend Euro für sein Objektiv ausgibt sollte dann allerdings nicht beim UV-Filter sparen, denn die Abbildleistung ist nur so gut wie sein schwächstes Glied - und ein minderwertiger UV-Filter stellt leider zu oft letzteres dar. Mit Filtern von B&W und Hoya hatte ich noch nie Probleme und so fiel mir die Wahl nicht schwer.
Der Filter hat praktisch keinerlei negativen Einfluss auf die optische Abbildungsleistung, zumindest bei meinem
Canon 70-200 f/4L IS USM. Auch die Schutzfunktion vor Staubeinschlüssen ist gut und die Reinigung des Filters mit entsprechenden Pinseln/Druckluft sehr einfach. Einen Unterschied zur früheren "nicht Nano"-Variante konnte ich bisher nicht feststellen.
Fazit: Es geht billiger, aber nicht günstiger. Billige Filter auf teuren Objektiven? Wohl eher nicht!