Nnu Ego wird für zwanzig Säcke Muschelgeld verkauft.Ihr Vater, der mit ihrer stolzen unabhängigen Mutter nicht verheiratet war freut sich sehr darüber. Doch Nnu Ego ist nicht wie ihre Mutter Ona. Das junge Mädchen gerät ins Fangnetz eines Mannes, dessen Forderungen sie zu erfüllen versucht. Sie ergibt sich in ihr Schicksal, das Sie mit vielen afrikanischen Frauen teilt. Ein Schicksal, das aus ihr eine untergebene Ehefrau machen wird. Sie ist entsetzt über die Arbeit ihres Mannes, da er als "Boy" für die Weissen arbeitet. Für sie sind Männer hartarbeitende Bauern oder Krieger und keine Waschweiber. Sie verachtet ihn deshalb, worauf er sie demütigt. Doch sie erträgt dies und rackert sich für ihre Kinder ab. Eine Frage beschäftigte mich bis zum Schluss: Was hatte Nnu Ego von ihrem Leben. Dieser Roman gibt Einblicke in die Lebensweise afrikanischer Ibo-Frauen oder sollte ich besser sagen ihre Leidensweise. Er fesselt den Leser und erschreckt zugleich. Ein faszinierendes Buch jedoch bleibt eine gewisse Nachdenklichkeit nicht aus. Es ist eines meiner Lieblingsbücher, da es mich mit der afrikanischen Kultur verbindet.