Ich habe den Direktvergleich zwischen dem hier angebotenen Pearl USB-Ventilator (eine Bezeichnung "Permafrost" findet sich übrigens nirgendwo am Produkt) und dem Arctic Breeze Pro mit USB-Hub, den Amazon auch im Sortiment hat.
Wer den stärkeren USB-Ventilator haben will, sollte zum Pearl greifen - wenngleich man sich die größere Gebläseleistung auch mit deutlich mehr Betriebsgeräusch erkauft. Auf Stufe 1 macht der Pearl schon so viel Wind wie der stufenlos regelbare Arctic bei voller Leistung. Die zweite (und höchste) Stufe des Pearl verstärkt den Luftstrom noch einmal deutlich. Ich bin nicht sicher, ob das Surren des Ventilators dadurch wesentlich lauter wird, aber höher und für mich störender wird es gewiss. Ich würde die Lautstärke des Pearl mit der einer auf Armeslänge entfernt fliegenden Hummel vergleichen: Nicht Ohren betäubend, aber sicher nicht zu überhören. Den Arctic "vergisst" man eher mal beim Arbeiten.
Womit wir auch zu einem zweiten Vorteil des Pearl-Modells kommen: Den Rotor umschließt ein Käfig. Der "Propeller" des Arctic liegt dagegen frei, und auch wenn ein versehentlicher Kontakt damit nicht nachhaltig weh tut, einen Schrecken hat man weg. Das ist beim Pearl ausgeschlossen, keine schlechte Sache.
Bleibt noch zu erwähnen, dass das (billigere) Pearl-Produkt auch billiger gebaut ist als der Arctic, aber wen wundert's. Der Pearl kippt am ehesten nach vorn, steht aber insgesamt ausreichend sicher. Natürlich wird auch am USB-Kabel gespart, die auf der Verpackung angegebenen 1,2 Meter sind nicht ernst zu nehmen. Ich messe ab Gehäuse bis Vorderkante Stecker gerade mal 96 cm. Ob der zusätzliche Energieverbrauch von 2,5 W realistisch ist, konnte ich bislang nicht testen.
Bleibt unterm Strich: Jau, macht ordentlich Wind, das Teil, und wenn Geräusch & Billgheimer-Anmutung egal sind - kaufen.