Zunächst: Die meisten Vorrezensionen sind inhaltlich schlichtweg ungerechtfertigt und lassen erkennen, daß ab einer bestimmten Preisschwelle bestimmte Synapsen zu versagen scheinen: Wie soll ein einfacher Kontakte-von-Layout1-nach-Layout2-Verbinder bitteschön Geräten, die womöglich lange vor dem USB-Standard auf den Markt kamen, ihnen diesen plötzlich beibringen? Genau so könnte man sich über eine fehlende USV-Komponente in einem Netzstromstecker-Adapter für Nordamerika beschweren oder über fehlende Lordosenstützen in einem Autositzschonbezug.
Trotzdem ist hier auch ein Stern noch zu viel. Denn selbst, wenn das Gerät, das man anschließen will, von Haus aus beide Protokolle unterstützt (PS/2 und USB, das tun in der Tat viele Mäuse aus der Übergangszeit um die Jahrtausendwende), traue ich dieser wackeligen C-Ware keine 100 Steckvorgänge zu. Wie man es überhaupt in Zeiten vollautomatischer Fertigung hinbekommt, bei einem dermaßen simplen Starr-Artikel Spaltmaße von fast einem Millimeter und damit ein Gewackel wie bei einem Pudelschwanz hinzukriegen, wird mir ein Rätsel bleiben.
Mehr ist eigentlich auch nicht zu sagen. Ne neue Maus gibt's für kaum mehr als den doppelten Kaufpreis und wer ein hochwertiges Gerät hat, sucht sich trotzdem besser eine andere Lösung. Das hier ist einfach nur eine Frechheit, selbst, wenn's geschenkt wäre.