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USA. Der Süden.
 
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USA. Der Süden. [Broschiert]

Ute Ritzenhofen
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Broschiert: 319 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499604094
  • ISBN-13: 978-3499604096
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.016.984 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Titel Anders reisen kündigt es schon an. Bei dem Reiseführer USA - Der Süden liegt der Schwerpunkt nicht auf einer möglichst umfassenden Aufzählung aller Sehenswürdigkeiten. Die Autorin Ute Ritzenhofen möchte vielmehr, dass der Leser Land und Leute nicht nur sieht, sondern auch versteht.

Dazu liefert sie in vielen Essays und selbst in Routen- und Ortsbeschreibungen umfassendes Hintergrundwissen. Die Texte sind locker und spannend geschrieben. Fast erscheint es, man habe weniger einen Reiseführer als vielmehr ein ausgezeichnetes Sachbuch über die Südstaaten der USA in Händen. Unterstützt wird der Eindruck durch gut gewählte, ausdrucksstarke, aber leider nur in schwarz-weiß gehaltene Fotos.

Diese wirklich gut gelungene Schwerpunktverlagerung auf landespezifische Zusammenhänge führt allerdings auch dazu, dass typische Merkmale von Reiseführern wie Übersichtlichkeit und leichte Handhabung etwas zu kurz kommen. In diesem Buch mal schnell etwas nachzuschlagen, ist um einiges umständlicher als in manch anderen. Auch die Karten und Stadtpläne sind nicht besonders aussagekräftig. Trotzdem lohnt es sich, sich USA - Der Süden zu besorgen. Der Band ist einfach eine optimale Einstimmung für eine Reise. Die Wahrnehmung für bestimmte Phänomene wird geschärft. Das ist eine gute Garantie dafür, dass man im Urlaub viele schöne, unvergessliche Eindrücke und Erfahrungen sammeln kann. --Carmen Krippl

Kurzbeschreibung

Dieser Band führt durch den tiefen Süden der USA - den neuen wie den alten - und schließt auch den Bundesstaat Texas mit ein. Die Reiseroutenführer durch Landschaften voller Geschichte und Literatur. Am Ende des Buches sind im Infoteil alle Adressen und persönliche Tips zu den Kapiteln kompakt aufgelistet.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Die Autorin hat sich intensiv mit der Thematik der Südstaaten auseinandergesetzt und das Buch mit viel Hintergrundwissen geschrieben, daß bei mir die LUST AUF MEHR geweckt hat, z.B. das Interesse für den Schriftsteller William Faulkner. Ein tolles Buch, das ich eher der Reiseliteratur als den Reiseführern zuschreiben würde. Besonders gut gefällt mir, daß mehr oder weniger große Artikel den einzelnen Bundesstaaten, manchen Städten und besonderen bzw. geschichtsträchtigen Begebenheiten gewidmet sind, die manch einem von uns nicht bekannt sein dürften. Die Fotos in Schwarz-Weiß sind das Sahnehäubchen. Ich finde sie sehr gelungen !
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
An Anders-Reisen-Bände stellt man ohnehin höhere Ansprüche als an andere Reiseführer-Reihen, der neue Band über die Südstaaten hat meine Erwartungen aber trotzdem noch übertroffen. Er informiert über klassische Sehenswürdigkeiten wie New Orleans und Charleston, stellt aber auch unbekannte Orte vor, wie die schwarze College-Stadt Tuskegee (in Alabama) oder den alten Kurort Hot Springs (in Arkansas). Die einzelnen Kapitel verbinden Routen mit Themen: in Tennessee geht es besonders um Musik (Elvis!), in Mississippi um William Faulkner etc. Eine andere Fahrt folgt auf dem Trail of Tears der Route, auf der die Cherkee-Indianer aus den Südstaaten vertrieben wurden. Das Ganze ist nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam geschrieben, immer kritisch, aber auch humorvoll. Wirklich lesenswert!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht mein Fall 18. Dezember 2011
Von Beatrice Berger TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Standardfrage an jeden Reiseführer: was erwarte ich von einem Reiseführer. Das mögen andere Leute anders empfinden (und diese Rezension dann fairerweise nicht weiterlesen): ich erwarte Ausgewogenheit: daß ein Autor die Gegend auch auf Gebieten abgrast, die nicht die seinen sind, und sich Informationen verschafft, die ihn selbst nicht die Bohne interessieren. Und ich erwarte Aufgeschlossenheit und Zuneigung (was sich mit einer Einstellung "ich fahre dahin, um meine Vorurteile bestätigt zu sehen" nicht gut verträgt.)

Von beidem konnte ich nur wenig feststellen. Für diese Reihe und ihren sehr speziellen Anspruch (den ich im Übrigen für gut halte) kommt es mir an manchen Stellen so vor, als habe man einen Atheisten geschickt, um über den Vatikan zu schreiben, oder einen überzeugten Neoliberalen auf eine Reise nach Kuba.

Nur zwei Beispiele: Die Autorin widmet dem Kapitel Musik keine zehn Seiten (netto): eineinviertel davon (S. 213 und 215) dem Jazz, was mir beim Thema "New Orleans" als vergleichsweise sehr wenig erscheint (wie gut recherchiert die 1,x- Seiten sind, kann ich nicht sagen, da ich davon nichts verstehe), zweieinhalb Seiten (S. 130, 132-133) dem Country (das ist wenig. Dazu ist es gespickt mit Vorurteilen und von vergleichsweise wenig , man kann auch sagen: keiner Sachkenntnis getrübt), eineinviertel Seiten über den Blues (137 - 140; die Bilder habe ich rausgerechnet) und eine halbe Seite (S. 143) dem Gospel. Auch das erscheint mir sehr stiefmütterlich. Das alles wird nur getoppt von dem Umstand, daß fast drei Seiten im besten Baedeckerstil Mr. Elvis Presley gewidmet sind.

Beim Thema Literatur ist die Situation ebenso "ausgewogen". So richtig thematisiert wird Faulkner, am Rande am angesprochen beispielsweise Toni Morrison und Margaret Mitchell, das war es dann auch schon. Dafür überrascht die Vorliebe, mit der die Autorin die durch kein Bedürfnis nach Objektivität geprägten Ausführungen des V.S. Naipaul zitiert.
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