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(UN)FAIR TRADE: Das profitable Geschäft mit unserem schlechten Gewissen
 
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(UN)FAIR TRADE: Das profitable Geschäft mit unserem schlechten Gewissen [Taschenbuch]

Jean-Pierre Boris , Hanna van Laak
1.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1 (11. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442153921
  • ISBN-13: 978-3442153923
  • Originaltitel: Commerce Inéquitable. Le roman noir des matières premières
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 161.743 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jean-Pierre Boris
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wie unfair ist die globale Wirtschaft? Am Beispiel des internationalen Handelns mit Kakao, Kaffee, Baumwolle, Reis und Pfeffer weist er nach: Es sind sowohl Ungerechtigkeiten als auch eigene Unzulänglichkeiten an der Unterentwicklung schuld." (Profil )

Kurzbeschreibung

Ist fairer Handel eine echte Lösung oder nur ein Geschäft mit unserem schlechten Gewissen? Der brisante Enthüllungsreport für alle Leser von Naomi Kleins„No Logo!“.

Schokolade, T-Shirts, Kaffee oder Reis – wir kaufen, ohne lange darüber nachzudenken, woher die Ware stammt und wie sie ins Supermarktregal gekommen ist. An konkreten Beispielen veranschaulicht der französische Wirtschaftspublizist Jean-Pierre Boris das Spiel der Kräfte am Weltmarkt. Ketzerisch demontiert er dabei die politisch korrekte Idee vom fairen Handel als billige Imagekampagne und schamloses Geschäft mit dem schlechten Gewissen des Verbrauchers.



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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von xmnr-net
Format:Taschenbuch
Ich schreibe selten Rezensionen, meist wenn etwas nicht funktioniert, oder die Qualität nicht so ist wie von einer Firma, oder Marke, erwartet. Auch diesmal habe ich das spannende Buch zu Ende gelesen, um im letzten Kapitel festzustellen wie schlecht es ist.

Ich hatte dieses (Un)Fair Trade zusammen mit fast allen anderen Büchern über Fairen Handel hier auf amazon bestellt. Viele sind aus der "Kirchen"-Ecke und mit Liedern, Gedichten und Texten über Aktionstage voll. Dieses hier ist mehr ein Wirtschaftspolitik-Thriller. Ein sehr spannendes Buch. Ich habe jede Seite gern gelesen. Doch die Spannung rührte auch daher, das ich immer erwartet habe etwas über Fairen Handel zu lesen. Nichts. Erst im letzten der vielen Kapitel geht es in einem Atemzug über die verschwindend geringe Bedeutung des Fairen Handels und die Machtlosigkeit angesichts der weiterhin übermächtigen Großkonzerne "Nestle, Unilever, etc.".

Da aber eine so stammtischniveauvolle Kritik am Fairen Handel nicht für sich stehen kann, gab es auch den Rat sich besser auf tragfähige Weltwirtschaftabkommen zu einigen, sollte man etwas ändern wollen an der Situation.

Aber wie realistisch ist denn das? Klar ist der Faire Handel aus einer unbedeutenden "Prozent"-Nische gekommen und ihr zum großen Teil noch nicht entwachsen. Aber die Bedeutung ist weder zu vernachlässigen, noch irrelevant. Siehe alle anderen Bücher und die "Fair-Handels"-Bestrebungen der Großkonzerne (Jacobs, Chiquita, McDonalds) mit ihren eigenen Pseudo-Siegeln "Rainforest Alliance, etc." Es bewegt sich was und auch diese Pseudo-Siegel bringen die Aufmerksamkeit auf die Missstände  wenn auch so nicht beabsichtigt. Selbst "die EU" sagt dem Fairen Handel die größte Effizienz an der Änderung der Situation in den Drittweltländern zu. Effektivste Entwicklungspolitik. Fair handeln statt versprechen. Was die Weltbank und Andere nicht erreichen, hat der Faire Handel schon erreicht. Und gerade das schwache Fazit des Buchs soll sein, den "Weltbanken" zuzutrauen eine wirksame Entwicklungspolitik zu entwickeln? Als gäbe es nicht schon die traumhaften Millennium Development Goals oder die Paris Declaration oder andere Chartas, Agendas und Manifeste. Und was ist bewegt worden? Was hat sich in den letzten 15 Jahren dadurch geändert? Sollten wir wirklich auf eine bessere, handlungsfähige UN oder faire Weltbank warten  die Verantwortung ablegen?

Also Alles in Allem ein journalistisch gut investigatives Buch  es deckt die ganzen Verstrickungen des Handels auf  aber über "greenwash", oder "whitewash", also Imagepolitur der Konzerne, oder auch den Fairen Handel, steht dort eigentlich kein Wort. Insofern nett zu lesen, aber der Titel, die Kurzbeschreibung und der Klappentext sollten sich vielleicht auch auf andere Kapitel als nur einige Sätze aus dem letzten, sehr schwachen Kapitel beziehen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
unsinnig bis ärgerlich 31. August 2008
Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dieses Buch könnte man als Paradebeispiel für die Behauptung nehmen, dass auch Sachbücher stilistischen Ansprüchen genügen und unterhaltsam aufbereitet werden müssen.
Boris ist gerade dazu nämlich nicht in der Lage.
Ein erstes leeres Versprechen ist der Untertitel: "Das profitable Geschäft mit dem schlechten Gewissen". Das Buch hat mit dem sogenannten fairen Handel schlicht fast nichts zu tun, es geht statt dessen um wirtschaftspolitische und marktbezogene Fragestellungen in Zusammenhang mit Kakao-, Kaffee-, Baumwoll-, Reis- und Pfefferhandel.
Lediglich das letzte Kapitel widmet sich dem "Fair Trade" und bringt das unsinnige Argument, dass dieser weit gehend überflüssig sei, weil er nur einen kleinen Prozentsatz des gesamten Handels ausmache.
In den ersten fünf Kapiteln zeigt sich deutlich, dass der Stoff den Autor überfordert. Statt zu selektieren und zu präzisieren, übernimmt sich Boris am Stoff, verliert sich in politischen Details und verwirrt am Ende den Leser derart, dass überhaupt nicht mehr klar wird, was er eigentlich sagen will. Im ersten Kapitel (Kakao) liest sich das Buch teilweise wie ein Plädoyer für den Liberalismus.
Nicht schlecht für ein Buch, das auf der "No Logo"-Schiene fährt. Es gibt zwar interessante Informationen in diesem Buch, aber die gehen wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen unter.
Das meiste, was Boris an Detailfülle in akribischer Kleinarbeit recherchiert hat, interessiert nicht die Bohne.
Das Werk ist schlicht langweilig geraten, was an stilistischen Unzulänglichkeiten wie an der Fülle nebensächlicher Details liegt, die der Autor in das Buch einflicht.
Fazit: Konfusion inhaltlicher und stilistischer Art, verbunden mit überflüssigen Details, machen das Buch zu alles anderem als einem Lesevergnügen. Das ist äußerst schade, denn die Thematik wäre für eine journalistische Aufbereitung ja äußerst dankbar.
Besonders ärgerlich die Werbung des Verlags, die suggeriert, das Buch würde auf liberalismuskritischer Schiene fahren.
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