Im vorliegenden Buch untersucht der Autor sachlich und ohne Scheuklappen kuriose UFO-Fälle über der Schweiz, die uns sehr zum Nachdenken bringen sollten, wie es der Autor Erich von Däniken zu formulieren versucht. Insbesondere die Verantwortlichen der Medien müßte man dazu veranlassen, über UFOs künftig sachlicher zu berichten. Luc Bürgin bietet erstmals in seinem Buch Schweizer Augenzeugen das längst überfällige Forum öffentlich und ohne Häme über ihre ungewöhnlichen Erlebnisse zu berichten. Bestätigung finden diese Aussagen durch freigegebene Radaraufnahmen des eidgenössischen Militärs; Dokumente die eindrücklich belegen, daß sich auch in der kleinen Schweiz mehr zwischen Himmel und Erde abspielt, als sich unsere Schulweisheit träumen läßt. Nicht nur Schweizer Zivilisten kommen in seinem neuen Werk zu Wort, sondern auch Mitglieder des Militärs und anderer Behörden, die sein Buch mit Anzeichen auf ein Reeles Phänomen untermauern. Luc Bürgin stellte an Hand seiner Recherchen fest, es deute alles darauf hin, daß im EMD (Eidgenössisches Militärdepartment) Informationen über UFOs vorhanden waren, der Öffentlichkeit aber vorenthalten wurden. So konnte durch den Briefkontakt des Chef des Nachrichtendienstes und Luc Bürgin erstmals festgestellt werden, daß im EMD der Schweizer Luftwaffe bis in die 80er Jahre Interesse am UFO-Thema bestand. Im weiteren Verlauf geht er auf die widersprüchliche Informationspolitik des EMD ein. Und wie sich herausstellte, tummelten sich auf den zivilen und militärischen Radarschirmen unkonventionelle Echos, die über der Schweiz geortet wurden, die spitze Winkel flogen, plötzlich verschwanden und an anderer Stelle wieder auftauchten. Im Anschluß daran geht er auf die zahlreichen Zeugenberichte und derer Beobachter ungewöhnlicher Himmelsphänomene ein und präsentiert dazu einen Katalog einer nichtrepräsentativen Auswahl Schweizer-UFO-Vorfälle, die bis heute rätselhaft blieben. Die Berichte stellte der Autor mittels Zeitungsauschnitten und persönlichen Berichten der Beobachter zusammen. Dabei werden 68 Berichte von 1929 bis 1997 aufgezeigt. Die Präsentation dieser kuriosen Einzelfälle ohne statistische Relevanz reichen von silbernen Kugel, über metallische Teller bzw. Scheiben, bis hin zu Zylindern und Dreiecken. Aber auch die Zwischenfälle der Schweizer Fluggesellschaft Swissair bleiben in seinem Buch nicht unbemerkt. Denn wie er durch seine Nachforschungen zu hören bekam, nimmt man diese störenden Ereignisse bei Swissair durchaus ernst. Bürgin schweift etwas ab und geht auf den Scharlatan Billy Meier ein, der eine sektenähnliche Gemeinschaft um sich geschart hat. Dabei erwähnt er die Recherchen des Amerikaners Kal Korff, die eindeutig beweisen, Meier sei ein Lügner und Fälscher zugleich. Fast am Ende seines Werkes angelangt, schildert er die Begegnung der anderen Art, wo Zeugen neben UFO-Sichtungen auch von Wesen menschenähnlicher Gestalt berichteten. Er schließt "UFOs über der Schweiz" mit den Worten: Neben dem "offiziellen" Wissenschaftsbetrieb wird denn auch die UFO-Forschung im kommenden Jahrtausend neue Wege einschlagen müssen - um Pfade zu erforschen, die nie zuvor von Menschen betreten wurden. Pfade, die uns mit Sicherheit von herkömmlichen Vorstellungen wegführen. Pfade aber auch, die uns den "Anderen" vielleicht ein kleines Stück näherbringen. Mit dieser einzigartigen Dokumentation über ungewöhnliche Erscheinungen im Schweizer Luftraum, belegt er erstmals die UFO-Sichtungen im zivilen und militärischen Bereich des Landes.