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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich mal wieder etwas neues im Echtzeit-Strategie-Dschungel!, 14. September 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: R.U.S.E. (Computerspiel)
Nachdem ich vom Erscheinen des neuen Strategie-Spiels R.U.S.E. erfuhr war ich zunächst etwas voreingenommen. Schon wieder der Zweite Weltkrieg und schon wieder die Genre-Typischen Schlachten auf Karten gegen KI und andre reale Mitspieler. Doch dann lud ich mir die Demo herunter und testete das Spiel dennoch an. Schon nach nur 5 Minuten Spielzeit der Demo-Mission (man kann in der Demo nur eine einzige Mission spielen) wusste ich, dass R.U.S.E. zwar vom Szenario her nicht aus der Masse hervorkommt, aber durch viele andere Neuerungen einzigartig ist. Dies fängt schon beim Basisbau an. Dieser ist auf das wesentlichste beschränkt. Es gibt eine Reihe von Gebäuden in denen verschiedene Einheiten Produziert werden, wie z.B. eine Kaserne für Infanterieeinheiten oder eine Fabrik für Panzer. Hierbei sind alle Typischen Einheiten dabei, die in einem Strategiespiel nicht fehlen dürfen. Selbstverständlich an die Waffen des Zweiten Weltkriegs angepasst. (Hubschrauber sind also nicht mit von der Partie) Weiterhin ist die Basis sehr schnell aufgebaut, je nach dem wie viel Geld man anfangs in eine kleine Startarmee investiert. Langwierige Aufbauphasen, sowie Upgrades (bessere Rüstungen, Waffen etc.) entfallen. Zwar gibt es gewisse Einheiten, die verbessert werden können, dies sorgt jedoch nicht für lange Wartezeiten, da die Anzahl der Einheiten-Upgrades sehr gering sind. Die Tatsache, dass es nur eine "Rohstoffquelle" gibt fördert ebenfalls den Spielfluss. Auf der ganzen Karte sind sogenannte Lager plaziert, die es einzunehmen gilt, indem man ein Depot darauf baut. Nachdem diese Lager eingenommen wurden, fahren automatisch Lastwagen mit der "Ware" zum eigenen Stützpunkt und machen die "Ware" zu Geld, welches für Truppen ausgegeben werden kann. Die Laster fahren ohne dass man sie steuern oder ausbilden muss automatisch zum eigenen Stützpunkt und versorgen den Spieler mit Geld. Somit kann sich der Spieler auf das wesentliche konzentrieren, nämlich die Schlachten. Diese sind sehr übersichtlich gestaltet. Man kann von ganz nahe bis ganz weit hinaus zoomen. Quasi vom einzelnen Fahrzeug über die ganze Division bis hin zum Tisch auf dem die Einheiten anhand von "Chips" dargestellt werden. Diese Ansicht der Einheiten als "Chips" soll wie die Strategiekarte wirken, welche von Generälen zum Taktieren genutzt wird. Je mehr Chips aufeinander gestapelt sind, desto mehr Einheiten befinden sich an diesem Ort. Diese Chip-Ansicht ist jedoch nur in der weitesten Zoom-Stufe der Fall, zoomt man näher an das Geschehen heran, verwandeln sich die "Chips" erst in große Einheitensymbole und schließlich in die Tatsächliche Einheit, welche im Gelände steht. Somit bleibt auch bei großen Massenschlachten der Überblick behalten. Denn je nach Ansicht lassen sich entweder ganze Divisionen oder einzelne Truppen auf der Karte bewegen. Das Stein-Schere-Papier-Prinzip der Einheiten wirkt sich deutlich auf das Spielgefühl aus. Jede Einheit hat ihre Stärken und auch ihre Schwächen. So ist ein Panzer zwar stark gegen Infantrie und schwach gegen Panzerjäger. Infanterie ist auf offenem Feld fast nicht zu gebrauchen, wird aber zu einer gefährlichen Waffe, wenn sie in Wäldern oder Städten versteckt ist. Ein großes Lob hier an die Kampagne, in welcher die einzelenen Stärken und Schwächen der Einheiten detailliert vorgestellt werden. Zuletzt kommen wir nun zu den sogenannten Taktiken. Von dieses gibt es einige, wovon manche mehr und manche weniger nützlich sind. In einem gewissen Zeitabstand kann man immer eine dieser Taktiken einsetzen, welche sich gut in das Kampfgeschehen eingliedern. So werden durch "Funkstille" eigene Einheiten im Sektor für eine gewisse Zeit unsichtbar und somit nicht vom Feind erkannt. "Spion" andererseit enttarnt feindliche "Chips" und zeigt an, welche Einheiten sich hinter dem "Chip" verstecken. Diese Taktiken sind ein großer Pluspunkt von R.U.S.E. da sie viele neue Taktische Möglichkeiten zu verfügung stellen. Dazu sei gesagt, dass die KI ebenfalls gebrauch von diesen Taktiken macht. Im gesamten agiert die KI sehr clever und versucht durch Lücken in den Linien des Spielers diese gegen ihn zu nutzen. Strategie-Anfänger sind auf jeden Fall mit der KI des Spiels für den Anfang gut gefordert, zumal es 3 Schwierigkeitsgrade gibt. Fazit: Mit R.U.S.E. ist ein Strategiespiel erschienen, dass sich meiner Meinung nach von der Masse abhebt. Wer Fan von schnellen Massenschlachten mit vielen Explosionen und Action ist, ohne langwierigen Aufbau, der wird mit R.U.S.E. sehr zufrieden sein.
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
R.U.S.E. überzeugt in den meisten Bereichen, 9. September 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: R.U.S.E. (Computerspiel)
Begonnen habe ich meine Passion für Strategiespiele mit Dune II, Command&Conquer 1, K&K, Total Anihilation und bin dem Genre bis heute relativ treu geblieben. Relstiv: In den letzten Jahren haben Strategiespiele am meisten an Einfallsreichtum verloren, gleich bleibendes Spielprinzip mit wenigen Möglichkeiten, dynamsich in die Spielmechanik einzugreifen. Deshalb ist das Interesse eher zurückgegangen. Doch 2010 ist das Jahr der Strategiespieler, denn neben dem Release von Starcraft II ist heute R.U.S.E erschienen. Da ich schon während des Betatests ergiebig gespielt habe und weiß was R.U.S.E bietet, so habe ich heute die Vollversion getestet und gebe einen kleinen Überblick: Warum ist R.U.S.E. etwas besonderes? Das Spiel ist Action pur! Einzelspielerkampagne: Ja das so ungeliebte Mitbringsel eines Multiplayergames: Es ist ganz gut gelungen. Die Story ist etwas, naja man kann sie auch ganz weglassen XD. Also die Karten und die Kampagnengestaltung an sich ist top. Hier kann man sich eben mit der doch sehr gut gelungen KI herumschlagen. Im Multiplayermodus wird es dann aber schon etwas anspruchsvoller. Mulitplayermodus: Nun das Spiel bietet schöne Karten, die prinzipiell symmetrisch gestaltet werden, jeder hat die selben Wege, somit auch die gleichen Ausgangspostionen. Die Karte ist in verschiedene Sektoren unterteilt. Unterschiede liegen in den einzelnen Fraktionen die man Spielen kann: Die deutsche Fraktion hat die besten aber teuersten Waffen, Briten eine gute Luftwaffe, Amerikaner recht günstige aber auch effektive Einheiten, Russen die billigsten aber schwächsten etc. Doch diese Unterschiede der Fraktionen sind "in balance" da das Spiel nach Stein-Schere-Papier-Prinzip funktioniert. Hier ist es wichtig, erst mal alle Klassen "anzuspielen" um die Stärken und Schwächen herauszufinden. Kennt man diese, weiß man, auf welche Dinge man bei der jeweiligen gegnerische Fraktion achten und bauen muss um sich zu verteidigen. Oder eben Schwächen ausnutzen, angreifen und hoffen, dass der Gegner nicht die passenden Gegenmaßnahmen getroffen hat. Und diese Ungewissheit ist das spannende am Spiel, da man durch die gute Balance immer gegen einen potentiell gleichstarken Spieler spielt, entweder hat er gute, aber wenige Einheiten oder viele schlechte. Es wird kein Gegner geben der mit Unmengen an top Einheiten sofort angerannt kommt. Was man auf der einen Seite investiert kann schnell am anderen Ende fehlen. Und es entscheidet sich dann in den spannenden Schlachten! Daher bietet da Spiel immer wieder ein neues Spielerlebnis: Ich habe ein und die selbe Karte 30-40 hintereinander gespielt. Sicherlich ist die Grundstruktur des Basisaufbaus meist gleich, aber nicht immer, da der Gegner immer andere Fraktionen hat oder eine andere Taktik verfolgt. Aber das ist noch sonderlich schlimm, wichtig is es dann geschickt die anderen Sektoren in seinen Besitz zu bringen und zu halten, um ggf. dort noch vorhandene Ressourcen abzubauen, oder eben um von dort Angriff abzuwehren oder auf die Gegnerische Basis zu koordinieren. Besonders schön ist es wenn man mit weiteren Mitspielern versucht dies zu bewerkstelligen. Die einzelnen Fraktionen der Verbündeten ergänzen sich dann sehr gut! Und dann beginnt jedes mal erneut die heiße Phase in der Mitte, und es ist immer wieder Adrenalin pur! Doch das mit dem Wissen ist bei R.U.S.E so eine Sache, denn die größte Innovation des Spiels sind diese sogenannten R.U.S.E's, Täuschungs- und Spionageaktionen, Hier kann man in dem betreffenden Sektor der Karte Bspw. Einheiten verbergen, die Bewegungsgeschwindigkeit erhöhen, Gebäude tarnen, aber auch gegnerische Bewegungen enttarnen, sofern der Gegner nicht die entsprechenden Gegenmaßnahmen getroffen hat. Dadurch kann man sein handeln verschleiern oder den Gegner ablenken. Auch die Gegebenheiten der Karte sind auszunutzen, so können sich Infanterieeinheiten in Wäldern und Städten verschanzen und bei einem Überraschungsangriff den dreifachen Schaden anrichten, daher ist Aufklärung immer eine besonders wichtige Komponente beim Vormarsch. Sein Geld kann man innerhalb des Spiels für Forschung, also um verbesserte Einheiten bauen zu können oder eben in Einheiten direkt. Nochwas: Der Irisblick ist genial, man behält bei sehr viele Einheiten den Überblick! Kein Strategiespiel hat mich je so überzeugt wie dieses. Und das Wichtigste: R.U.S.E bietet Dauerspielspaß!!! Kritik gibt's fairer halber auch: der Sound ist etwas langweilig, dafür aber dezent im Hintergrund. Es ist definitiv anders als StarCraft II, in seinem Bereich aber ein top Spiel. 5+ Sterne (mit Bienchen und Sternchen)
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich wieder Strategie die ihren Namen verdient!, 10. September 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: R.U.S.E. (Computerspiel)
Ich oute mich als Strategen der ersten Stunde in der Computerwelt! D.h. ich habe schon so ziemlich jedes Runden- und Strategiespiel seit dem C-64 gespielt, angefangen bei den "Wargames" von SSI bis hin zu den topmodernen Titeln wie zuletzt Starcraft2 ! RUSE ist endlich mal wieder ein echtes Strategiespiel, wo es auf Planung und Überblick ankommt, statt einem schnellen und hektischen Klickfest wie z.B. bei Starcraft2 ! Mit 6 recht verschiedenen Fraktionen sowie recht großen Karten hat man genügend Möglichkeiten immer wieder andere Strategien zu erproben, ohne dass man die ersten 5 Minuten immer das gleiche Programm ("BO") abspulen muß. Alleine dass zeigt, wie lange man sich mit RUSE (online) beschäftigen kann. Hier kurz die Pros und wenigen Contras, die ich für jeden interessierten Strategen kurz aufzähle: Pro: - 6 unterschiedliche Fraktionen - einfache Unterscheidung der Einheiten (aufgrund WW2 Settings) - viele strategische und taktische Möglichkeiten - fordernde und gute KI in der Kampagne - Editor vorhanden! - ausreichende Anzahl guter Karten schon vorhanden - skirmish Modus - sehr kurze Ladezeiten - Achievements (unter Steam) - äußerst bugfrei !! - in 6 Sprachen spielbar (Sound und Text!!) Contra: - schwache Sounduntermalung - Kampfgeräusche sehr dünn - keine individuellen Befehle erteilbar (Stellung halten, Feuer nur bei Angriff erwidern etc.) - Landschaftstexturen bei rausgezoomter Ansicht etwas matschig Insgesamt eine klare Kaufempfehlung. Hier hat man viele Stunden Spaß garantiert !
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