23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eines der schönsten Games der letzten Jahre, 24. Februar 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Odin Sphere (Videospiel)
Viele US-Zeitschriften schrieben bereits, dass Odin Sphere ein Meisterwerk wurde. Dem kann ich nur zustimmen.
Das Spiel dreht sich um 5 Charaktere aus unterschiedlichen Reichen. Gwendolyn, die Tochter Odins, ist der erste spielbare Charakter. Hat man ihre Geschichte abgeschlossen, dürft ihr die Geschichte des Pooka Princes erleben. Nach und nach fügen sich die einzelnen Storylines zu einem famosen Ganzen zusammen.
Das Gameplay ist eher action-betont. Ihr lauft durch die wunderschön gestaltete 2D-Level und bekämpft eure Widersacher in Echtzeit. Besiegte Gegner hinterlassen wertvolle Punkte um entweder euren Helden oder seine Waffe aufsteigen zu lassen. Wollt ihr das Waffenlevel erhöhen, müsst ihr einfach die Punkte einsaugen, aber wenn ihr euer Charakter-Level steigern wollt, müsst ihr Samen in die Erde pflanzen, welche dann die umherfliegenden EXP-Punkte einsaugen. Haben sie genügend gesammelt, entsteht ein Baum, von welchem ihr dann z.B. Äpfel bekommen könnt, die massig EXP geben. Der Unterschied zwischen Charakter- und Waffenlevel ist, dass bei ersterem sich die HP und bei letzterem der Angriff erhöht und er neue Attacken erlernt. Später habt ihr auch noch die Möglichkeit in ein Restaurant und ein Cafe zu gehen um euch Speisen zu bestellen, welche dem Helden gehörigen EXP-Zuwachs geben.
Über die Grafik muss man nichts mehr sagen. Odin Sphere ist sicherlich das schönste PS2-Game. Der eigentlich perfekte Eindruck wird nur von teils heftigeren Slowdowns getrübt. Die Musik ist auch über alle Zweifel erhaben und passt perfekt zum Geschehen.
Selten durfte man eine derart märchenhafte Atmosphäre genießen in einem Videogame. Meiner Meinung nach ist Odin Sphere das letzte große RPG, welches in Deutschland erscheint.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das letzte PS2-Meisterwerk, 15. März 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Odin Sphere (Videospiel)
Odin Sphere ist bereits vorletztes Jahr in Japan erschienen und hat jetzt schließlich auch den Weg nach Europa geschafft. Ich für meinen Teil habe vor ein paar Tagen den Test gelesen und mich sofort in die wirklich grandiose 2D-Grafik verguckt - ein paar Stunden später befand sich das wohl letzte Meisterwerk, das die angestaubte PS2 noch erleben darf, in meinem Besitz.
Zunächst mal vorweg:
Wie schon in einigen Rezensionen vorher angedeutet handelt es sich bei diesem Spiel nicht wirklich um ein RPG im Stile von meinetwegen Final Fantasy - bei Odin Sphere gehts eher um knallharte Action mit Rollenspiel-Elementen, also Erfahrungspunkte, einem Inventar und z.B. der Möglichkeit, durch Alchemie neue Gegenstände wie beispielsweise Heiltränke herzustellen.
Ich bin mir gar nicht sicher, wo ich anfangen soll - Odin Sphere besticht durch eine Atmossphäre, bei der kaum ein anderes neueres Spiel mithalten könnte.
Da wäre zum einen die Grafik, die komplett in 2D gehalten ist - wohlgemerkt kein Pseudo-2D, in dem 3D-Figuren vor einer zweidimensionalen Landschaft agieren, sondern dem 2D, in dem jede einzelne Grafik, jedes Detail, jede Figur, jede Animation von Hand gezeichnet wurde. Jedem, der etwas für handgezeichnete 2D-Grafik übrig hat, wird unweigerlich die Kinnlade runterklappen - und das sicher mehr als einmal.
Passend untermalt wird das Geschehen von der wirklich tollen, aufwendigen Musik, die sicher mit zu dem besten gehört, was ich in den letzten Jahren in einem Videospiel gehört habe. Etwas aus der Reihe fällt hier die Kampfmusik, die zwar je nach Abschnitte unterschiedlich ist, aber sich doch nach einer Weile wiederholt - das ist allerdings kaum ein Beinbruch, da der Spieler meist sowieso wenig Zeit hat während des Kampfes hinzuhören, wenn er sich gegen ein halbes Dutzend oder mehr Gegner gleichzeitig verteidigt.
Größter Schwachpunkt von Odin Sphere ist in meinen Augen, das es stark repetetiv ist - d.h. von einem Storyschnipsel geht es zum nächsten Schlachtfeld, das feinsäuberlich mit Speer, Klinge, etc. seziert wird, es folgt am Schluss des Schlachtfeldes ein Endgegner, und nach dessen Ableben wird die Story wieder ein Stück weitererzählt.
Im Prinzip ist das eine Spielmechanik wie man sie von tausenden und abertausenden Actionspielen kennt, also sollte das eigentlich in Ordnung gehen. Aber da Odin Sphere für eine Spieldauer von etwa 30 bis 40 Stunden ausgelegt ist, kann das Ganze doch hin und wieder ein bisschen langweilen.
Glücklicherweise - und da hat der Hersteller alles richtig gemacht - wird die Daueraction von einer Story eingerahmt, die einfach nur großartig ist und den Spieler förmlich dazu zwingt, weiterspielen zu wollen. Im Prinzip handelt Odin Sphere die Geschichte von 5 unabhängigen Charakteren ab, deren Schicksale allerdings durch einige Querverbindungen miteinander verwoben sind.
Im ersten Kapitel z.B. erlebt man die Geschichte der Walküre Gwendolin, die noch relativ autark ist, obwohl auch hier einige Figuren aus dem späteren Spielverlauf auftauchen. Richtig in Schwung gerät die Suchtspirale dann allerdings spätestens ab Kapitel 2 - der Geschichte des Menschenprinzen Kornelius, der sich plötzlich als Pooka (Bewohner der Welt, die durch einen Fluch in hasenähnliche Geschöpfe verwandelt wurden) in der Unterwelt wiederfindet, dort erstmal heimlich still und leise entfliehen muss und bei seiner Durchreise durch das angrenzende Land des Dämonenkönigs Odin von den Walküren gefangen genommen wird.
Auf wen trifft er natürlich im Palast des Dämonenkönigs? Auf Gwendolin, die auch gleichzeitig Tochter von Odin ist.
So setzt sich die Geschichte immer weiter fort. Ich für meinen Teil empfand die Tatsache, das man mit der aktuellen Spielfigur auf Figuren trifft, die man ein paar Stunden vorher noch selbst gesteuert hat, als wirkliches Aha-Erlebnis. Dieser Kunstgriff beim Aufbau der Story sowie allgemein die Story selbst werden mich sicher nicht ruhen lassen, bevor die Geschichte um die 5 Protagonisten zu einem befriedigenden Abschluss gekommen ist.
Eine Warnung soll zu dem Spiel aber noch ausgesprochen werden:
Es ist wirklich nichts für Anfänger - teilweise sind die Kämpfe schon gegen normale Gegner knüppelhart und gerade die End-und Zwischengegner haben bisweilen Angriffe in petto, die den Spieler mit einem einzigen Treffer aus den Socken pusten. Bissspuren im Joypad sind vorprogrammiert, wenn man zum zehnten mal am gleichen Gegner scheitert.
Hat man sich allerdings an den Schwierigkeitsgrad gewöhnt und geht mit der Einstellung an das Spiel, das nicht sofort immer alles auf Anhieb funktionieren und das man sich den Weg hin und wieder geradezu freibeissen muss, erwartet jeden Spieler der mit dieser Art Spiel etwas anfangen kann nichts weniger als ein Meisterwerk.
Zwei Worte:
Must have!
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gute Ansätze - enttäuschendes Ergebnis, 3. April 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Odin Sphere (Videospiel)
Viel wurde über "Odin Sphere" geschrieben und geredet. Ich bin nach all den guten Reviews aus den USA mit gespannter Erwartung an das Spiel rangegangen, um im Ende doch eher enttäuscht als hellauf begeistert zu sein.
Ich stimme ohne Abstriche zu, dass "Odin Sphere" optisch ein wunderschönes Spiel ist, des weiteren finde ich die Idee von fünf ineinander verschachtelten Handlungssträngen grundsätzlich gut. Auch die Spielbarkeit lässt kaum Wünsche offen, sobald man sich mit der Spielmechanik etwas angefreundet hat.
Meine Hauptkritik richtet sich auf den allgemeinen Spielumfang: Zwar versprechen fünf Charaktere eine lange Spieldauer, allerdings ließ bei mir die Spielmotivation rapide nach, als ich erkennen musste, dass man mit jedem Charakter die gleichen Levels und Umgebungen abwandert und dabei die gleichen Gegner und Bosse bekämpft.
Ich hatte das Spiel mit der Valkyrie nach nicht einmal fünf Stunden durch - das ist sonst in Spielen mit RPG-Elementen die Zeit, die ich brauche, um mich erst einmal mit der Spielfigur identifzieren zu können. Da wurde nach meiner Meinung enorm viel Potenzial verschenkt, zumal die Story gegen Ende nach gelungenem Beginn doch sehr trivial und einfallslos wird.
Mag sein, dass ich die wahre Schönheit von "Odin Sphere", von der allerortens geschwärmt wird, nicht ganz erfasst habe, für mich jedoch bleibt das Spiel weit hinter den Erwartungen zurück.
Pluspunkte gibt's wiegesagt für das gelungene und interessante Gameplay an sich, der Umfang ist jedoch eine kleine Frechheit, die Streckung der Spieldauer durch weitere Charaktere wirkt dabei nur künstlich.
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