Die hilfreichsten Kundenrezensionen
74 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kracht und scheppert begeisternd ohne Sinn und Verstand, 27. Oktober 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 2 (Videospiel)
EINLEITUNG Wiedermal steht ein Spiel im Ladenregal, über das es viel Widersprüchliches zu lesen gibt. Tests von unabhängigen Spielezeitschriften von "noch ganz gut" bis "absolut herausragend" sind im Internet ebenso zu finden wie Vergleiche mit den Spielen GTA, Crysis und S.T.A.L.K.E.R. (wobei wohl niemand auf die Idee käme, die letztgenannten Spiele wiederum direkt miteinander zu vergleichen). Ursprung des Ganzen ist zum einen das Resultat mancher wahrer und falscher Versprechungen der kreativen Köpfe hinter Far Cry 2, und zum anderen auch des Spiels selbst, das einem in der ersten Spielzeit durchaus etwas anderes zu sein vorgaukelt, als es dann letzlich ist. Diese Unsicherheit mit der Frage "Was für eine Art von Spiel ist das denn überhaupt?" resultiert dann in den verschiedensten Auslegungen und Bewertungen. Um es vorweg zu nehmen: Anders als es in den Ankündigungen vermittelt wurde, handelt es sich bei Far Cry 2 definitiv nicht um ein Spiel, das in jeder Hinsicht realistisch zu sein versucht, eine tiefgründige Story erzählt, viel Tiefgang hat oder eine gewaltdurchtränkte "Afrika-Simulation" vermittelt. Eigentlich ist es ein Spiel in einer sehr alten Tradition: es zieht einen gewissen Rahmen auf, in dem bestimmte Regeln gelten und Mechaniken wirken, mit denen der Spieler hantieren kann - und das immer und immer wieder. Und so seltsam sich dies auch anhört: mit diesem Prinzip war auch schon Tetris erfolgreich, und in gewisser Weise ist Far Cry 2 dem Klötzchenspiel ähnlicher als die eingangs erwähnten Toptitel: es hat wenig Sinn, verfügt dafür aber über ein paar Spielregeln, die vor allem nur eins machen: Spaß. Zumindest wenn man es schafft, sich nicht ständig daran zu erinnern, welches Spiel man sich unter dem Titel "Far Cry 2" wegen der Versprechungen gern gewünscht hätte und die fehlenden Elemente ständig vermisst. STORY Wähle einen von mehreren (nur männlichen) Charakteren aus, starte das Spiel und finde den Waffenhänder "Schakal", um ihn zu erledigen. Das war's eigentlich. Die Wahl des Charakters ist nebensächlich weil ohne Folgen, das Ziel gleichermaßen direkt und zunächst unspannend. Alles weitere, was als "Story" erzählt wird, ist eigentlich vernachlässigbar. Wichtig ist nur: Sie spielen in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen, fiktiven afrikanischen Staat, in dem zwei Fraktionen um die Vorherrschaft ringen (kurz APR und UFLL). Auch die Fraktionen sind eigentlich egal: Arbeiten Sie nur für einen oder beide - das hat keinen Einfluss. Außerhalb der Waffenstillstandszonen ist (abgesehen von wenigen Ausnahmen) ohnehin jedermann ein Feind, ganz gleich, welcher Fraktion er angehört. 2 Sterne ABLAUF Sobald Sie sich durch das kurze Tutorial gekämpft haben, das einem noch vermitteln möchte, eine Geschichte zu erzählen, sollte man sich sofort darauf einstellen, dass nun ein Spiel beginnt, das einfachen Regeln gehorcht. Dabei liegt die Betonung auf "Regel" und "Spielmechanik". Kleine Beispiele: 1. "Hauptmissionen" bekommt man in der zentral gelegenen Stadt, welches nicht mehr ist als eine dreidimensionale Darstellung eines Missionsauswahl-Screens. Passenderweise wohnen daher die verfeindeten Fraktionen beinahe Tür an Tür freidlich nebeneinander in der Waffenstillstandszone. Wie gesagt: Story zählt nichts. Die Belohnung für Hauptmissionen sind Diamanten. 2. Waffen vom Gegner sind Altmetall, da sie schnell Ladehemmungen haben und dann völlig ihren Dienst versagen. Möchte man neue, spielt man sie bei (auf der Karte verstreuten) Waffenhändlern durch spezielle Missionen frei, in denen man jeweils einen fahrenden Konvoi ausschalten muss. Anschließend kann man sich die Waffe (oder bestimmte Upgrades) gegen Diamanten beim Waffenhändler kaufen. In einem angrenzenden Schuppen steht die Waffe dann ständig bereit. Die Mission "Konvoi" zerstören entspricht also dem Konzept "Freispielen", das Lagerhaus dem Konzept "Ausrüstungsbildschirm". Und so geht es eigentlich in einem fort. Lerne die Spielmechanik und wende sie zu Deinen Gunsten an, um Missionen leichter zu bestehen. Das war's. Hört sich eigentlich schlimm an, aber jetzt kommt der Knackpunkt: Hat man akzeptiert, dass Far Cry 2 50 Quadratkilometer Spielplatz präsentiert, auf dem man nach bestimmten Regeln ordentlich die Sau rauslassen darf, also ein purer Sandkasten, in dem die Entwickler dem Spieler Spielzeuge in die Hand geben, um sich nach Herzenslust auszutoben - dann erst erkennt man den Reiz des Spiels. Das Regelsystems ohne Abhängigkeit zu schick inszenierten Skripts, schlauchförmigen Levels und durchgängig erzählten Geschichten hat eine einfache Folge: Der Spieler ist frei. Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Oft habe ich mich bei Assassin's Creed darüber geärgert, dass die Hauptgegner in einer speziellen - pseudo-interaktiven - Zwischensequenz eingeführt werden. Warum? In der Sequenz hätte ich gern diverse Male eingegriffen, durfte es aber nicht. Oft hätte ich mich gern von einer bestimmten Richtung dem Geschehen genähert, durfte ich aber nicht, sonst hätte die Sequenz nicht gestartet und der Gegner wäre gar nicht erschienen. Positive Folge: Der Schurke wurde dramaturgisch eingeführt. Negative Folge: Das Spiel untersagt mir in diesem Moment Freiheit. Im Anschleichen an das Ziel und die danach je nach Spielweise mehr oder weniger wilden Ballereien von Far Cry 2 ist man von solchen Beschränkungen verschont. Braust man unter heftigem Beschuss mit einem Jeep direkt an das zu zerstörende Ziel, springt unter Kugelregen kurz vor der Kollision heraus und bringt alles mit einem gezielten Schuss aus einer Panzer-Abwehrrakete zur Explosion? Schleicht man sich des Nachts unentdeckt heran und sprengt mit einer einzigen Granate? Schaltet man aus der Ferne als unsichtbarer Jäger alle Wachen mit einem Scharfschützengewehr aus? Legt man auf der Westseite des Lagers mit ein paar Molotov-Cocktails einen Großbrand und nutzt die folgende Verwirrung, um sich zum Ziel zu mogeln? Zwar geht es immer nur um den Kampf, aber diesen stellt Far Cry 2 grandios dar und lässt viel Raum für Experimente. Ich habe lange kein Spiel mehr erlebt, in dem man vorab das Ziel von einer Anhöhe beobachtet, die Landschaft ausspäht, einen Plan erarbeitet, diesen dann durchführt - und natürlich kommt etwas dazwischen. In wilder Panik beginnt der Spieler zu Improvisieren, herumstehende Fahrzeuge als vorab platzierte Bomben durch Sprengung oder durch Einsteigen zur Flucht zu nutzen, Bäume als ideale Verteiler von Chaos stiftenden Großbränden zu missbrauchen - oder im schlimmsten Fall seinen eigenen fahrbaren Untersatz als mobile Deckung zu nutzen, um sich eiligst eine Wunde zu versorgen, die gerade dabei ist, das letzte bisschen Lebensenergie aus einem herauszusaugen. Und so brennt, schießt, ballert, rast und wütet der Spieler in einem fort durch die Welt von Far Cry 2 und zündet ein actiongeladenes Feuerwerk, bei dem so manche geskriptete Zwischensequenz vor Neid erblasst. Dabei verhält sich die KI der Gegner (zumindest nach meiner Erfahrung) insgesamt sehr gut. Es war zu lesen, dass die Gegner durch Ihre ständigen Aussetzer wie Röntgenaugen (sehen den Spieler durch Hindernisse hindurch), pures Ignorieren des Spielers oder sonstiges nicht nachvollziehbares Verhalten erheblich nerven. Fakt ist: Erledigt man (wenn auch leise) eine Person in der Waffenstillstandszone, sind alle in dem Gebiet sofort Feinde. Mag unlogisch sein, ist aber Resultat der simplen Mechanik. Tut man das selbe in Feindesgebiet, dann greift nur die KI und nicht der Schalter "Spieler hat etwas böses getan" und somit bekommen nur die Gegner etwas mit, die etwas gesehen oder gehört haben. Fakt ist auch, dass die Gegner durch Objekte hindurchsehen können, durch die man auch gehen kann (hohes Gras, Gebüsch). Das ist ärgerlich, aber ich bin froh, wenn mir ein Spieler einen Tipp geben kann, in welchem 3D-Shooter das nicht so ist. In Far Cry 1 war es jedenfalls genauso. Hinter Felsen oder Wänden ist man wirklich nicht zu sehen und die Gegner nehmen klar und deutlich an deren Rufen hörbar die Suche auf. Aussetzer, dass mich Gegner ignorieren, habe ich nie erlebt. Stattdessen gehen die Gegner ähnlich vor, wie man es aus Far Cry 1 kennt (auch wenn ein anderes Entwicklerstudio dahinter stand): Einzelne Gegner zwingen den Spieler mit Dauerbeschuss in Deckung, die anderen beginnen, den Spieler zu flankieren. Vereinzelt werfen sie Granaten, um den Spieler aus der Deckung zu locken, und zu guter Letzt bricht unter den Feinden heilloses Chaos aus, wenn die Umgebung plötzlich Feuer fängt. Alles in allem empfinde ich die computergesteuerten Gegner als clever genug, um abwechslungsreiche Gefechte zu garantieren. 4 Sterne PRÄSENTATION Grafik und Soundkulisse sind atemberaubend. Selten zuvor wurde die vorhandene Performance eingesetzt, um eine so stimmige und in sich geschlossene Darstellung eine Ortes auf den Bildschirm zu zaubern. Am Abend blitzt zwischen den Ästen des dichten Dschungels in blendenden Strahlen die goldene Sonne hindurch, Zirpen drängt betäubend ans Ohr, unter den Füßen raschelt bei jedem Schritt das dichte, trockene Gras. Die Äste wiegen sich im leichten Wind, ein großes Farnblatt wird zur Seite geschoben, während man geduckt die vor sich liegende Straße beobachtet. Die Ruhe vor dem Sturm ist überwältigend, die Spannung so packend und die Präsentation so glaubwürdig, dass man den Schweiß von der klebrigen...
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Far Cry 2" - Ein Wahnsinns Game!, 16. Februar 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 2 (Videospiel)
Ja, ich habe es getan! Nach über einem halben Jahr, "soll ich es mir kaufen oder lieber doch nicht...?" befindet sich "Far Cry 2" nun auch in meinem PS3 Laufwerk. Meine halbjährige Skepsis war nach dem ersten Anspielen auf einmal wie weggefegt. Ich BIN BEGEISTERT, und frage mich: Wieso wird das Spiel so runter gemacht? Ich habe das Spiel noch lange nicht durch, bin erst bei 12% und habe bereits fast 10 Stunden gespielt. Trotzdessen das ich noch lange nicht durch bin habe ich bereits intensive Einblicke sammeln können. Das Game spielt in einem 50km2 großen Land (Dschungel, Steppen, Wüsten,..). Die Grafik ist eine ABSOLUTE AUGENWEIDE, vor allem die Sonnenauf- und Untergänge sind einzigartig! Während des Spiels muss man für verschiedene Fraktionen, Söldner, Kameraden Aufträge erledigen die einem Diamanten einbringen. Mit diesen Diamanten kann man sich dann wiederrum ein Gigantisches Waffenarsenal mit einer Vielzahl von Waffen zulegen. Die Waffen können dann wiederrum auf mehr Präzision, Verlässlichkeit und größere Munitionsgurte aufgetunt werden. Mehr Präzision und Verlässlichkeit deswegen, weil die Waffen irgendwann rosten, Ladehemmungen bekommen und auseinanderfliegen. Es wurde kritisiert, dass man "Zu" und auch "während" der Missionen lange unterwegs ist. Ja, das stimmt! Stört mich aber überhaupt nicht weil: 1. Macht es allein wegen der grandios dargestellten Landschaft schon Spaß einfach nur durchzuspazieren und die Gegend zu erkunden! 2. Gibt es eine Vielzahl von Autos, Geländewagen, und Gleitsegler mit denen man an Land schneller ist als zu Fuß. 3. Es gibt Bushaltestellen, die einen bei Bedarf von fast einem Ende der Karte bis ans andere Ende in wenigen Sekunden bringen. 4. Wem der Weg an Land zu beschwerlich ist, der sucht sich ein Boot und benutzt des Wasserweg. Ich erlaube mir mal kurz dieses geile Spiel mit "S.T.A.L.K.E.R" zu vergleichen. Im Prinzip geht es im verstrahlten Tschernobyl um nichts anderes. Aufträge für Kameraden und seinen Boss erledigen und dann "wirklich wieder" ohne andere Möglichkeiten 15 Minuten wieder zurück zu"laufen"! Dies ist in "Far Cry 2" also nicht weiter schlimm weil es wirklich viele Möglichkeiten sich fortzubewegen und weiterzukommen! Wer hier einen Shooter wie "Call of Duty 4", "Half Life 2" oder "Crysis" erwartet, der wird bitter enttäuscht. Hier geht es nicht darum eine lineare Strecke abzulaufen und jeden Abzuknallen der im Weg steht! Hier ist Taktik gefragt. Ich selbst habe dies erst erfahren als ich nach brachialem "einfach drauf los" ziemlich bald viele Tode gestorben bin. Die riesengroße Map lässt einem 1000 verschiedene Möglichkeiten wie die verschiedenen Aufträge/Missionen erledigt werden können. Die bemängelten "respawnenden" Wachposten sind mir in den fast 10 Stunden jetzt nur einmal aufgefallen. Durch die große Maß ist es wirklich so, dass es selten vorkommt das man den gleichen Punkt innerhalb weniger Minuten zweimal abkommt! Auch bleibt zu sagen: Diese Version hier ist 100% UNCUT! Bei sauberen Schüssen mit nem Scharfschützengewehr sieht man ordentlich die rote Soße spritzen ;-). Auch die Explosionen sind einfach eine Wucht, das Feuer unberechenbar schnell in seiner Verbreitung. Plötzlich hat man eine halbe Steppe entflammt! Wunderschön anzusehen... Kurz zur KI: Ja, da muss ich anderen Zustimmen! Manche Soldaten erinnern in ihrer KI denen aus den guten alten "Medal of Honor - Frontline" Zeiten. Sprich, sie laufen ins gegnerische Feuer, sprengen sich selbst in die Luft und sehen einen gar nicht. Dies ist aber auch nur eine Ausnahme. Die meisten reagieren sehr wohl auf Beschuß, suchen Deckung, besetzen die MG-Stellung und schießen knallhart zurück! Fazit: Ich habe es mir, aufgrund vieler vieler negativen Bewertungen, sehr lange überlegt ob ich es kaufe und wurde nicht enttäuscht, IM GEGENTEIL. "Far Cry 2" ist ein SUPER SHOOTER mit einer extrem langen Spielzeit uns sehr hohem Spielspaß. Mein Bruder findet das Spiel ebenfalls aller erste Sahne! KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Schönheit Afrikas, 9. Dezember 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 2 (Videospiel)
Grafisch ist das Spiel ein absoluter Leckerbissen. Wer schon einmal in Afrika war, vor allem in Savannen-, Dschungel- und Wüstengebieten, wird sich angenehm an diese Zeit erinnert fühlen, denn es sieht tatsächlich alles genauso aus wie auf dem schwarzen Kontinent. Vor allem die Sonnenauf- und -untergänge sorgen dafür, dass man manchmal unwillkürlich vom Gas geht, aus dem Auto steigt und sabbernd die Landschaft betrachtet. Spielerisch wird das Vergnügen teilweise durch die manchmal schon extrem langen Anfahrten zum jeweils aktuellen Ziel getrübt: Es existieren zwar ein paar Bushaltestellen auf der riesigen Landkarte, zwischen denen man schnell reisen" kann, doch wenn die zu liquidierende Person sich genau zwischen zwei solcher Bushaltestellen aufhält, nutzt alles Abkürzen nichts: Da fallen dann schon mal zehn Minuten reine Wegezeit an, bis man überhaupt in der Nähe der Mission ist. Einmal gesäuberte Dörfer und Stützpunkte füllen sich nach kurzer Zeit wieder mit Feinden, was die Fahrt zu den Missionen teils sehr erschwert, denn einfach mit dem Auto durchdüsen und abhauen ist nicht: Die Gegner nehmen nämlich rasch die Verfolgung auf und schießen sehr zielgenau, wodurch so eine überstürzte Flucht allzu oft mit dem Tode endet. Wer rein an taktischem Shooterspaß interessiert ist und sich nicht damit anfreunden kann, dass ein gutes Drittel der Spielzeit mit Erkundung und Durch-die-Landschaft-Fahren gefüllt wurde, sollte das Spiel vor dem Kauf vielleicht erst einmal aus der Videothek besorgen und es vier bis fünf Stunden anspielen. Die Gesamtspielzeit beträgt nämlich zwischen dreißig und sechzig Stunden (oder ist sogar nach oben offen, wenn man alle Geheimnisse finden will) - viel Zeit also, in afrikanischer Szenerie herumzugurken. Waffentechnisch gibt es die üblichen Verdächtigen (Schrotflinten, Scharfschützengewehre, LMGs und so weiter), aber auch ein paar Innovationen, allem voran der großartige Flammenwerfer, der sich hervorragend für großflächige Buschbrände eignet. Das FSK-18-Siegel steckt klare Grenzen, was die Darstellung von Gewalt angeht: Der Titel ist nichts für Leute mit schwachen Nerven. Das Spiel gehört definitiv nicht in die Hände des Nachwuchses. Die Synchronisierung ins Deutsche ist vorbildlich, die teils aus TV und Kino bekannten Sprecher klingen richtig gut, und auch die Soundeffekte wirken authentisch und versetzen einen mitten in den Zwei-Fronten-Krieg. Im Großen und Ganzen ist Far Cry 2" äußerst empfehlenswert, wenn man die langen Fahrten durch Savanne, Steppe und Dschungel als Teil des Spiels betrachtet; es ist eben kein reiner Shooter, sondern gleichzeitig auch eine Reise durch ein unverbrauchtes Szenario, bei dem das Gucken und Staunen genauso dazu gehört wie das Schießen und Töten. Die fünf Sterne der Wertung sind deshalb mit Vorbehalt zu genießen: Wer einen reinrassigen Actiontitel will, wird sich bald langweilen. Wer sich auf die Schönheit Afrikas einlassen kann, dem steht stundenlanges Spielvergnügen bevor.
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