Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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72 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wer aus Fehlern lernt...., 25. November 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Bevor ich überhaupt etwas zum Spiel schreibe, hier erstmal das was alle interessiert:
WAS IST NEU?
1. Ihr dürft, während Ihr mit Ezio durch die italienischen Städte schleicht, Eure Gegner mit zwei versteckten Klingen meucheln. Sollten also einmal Wachen im Doppelpack im Weg stehen ist das somit auch kein Problem mehr.
2. Es ist möglich das Aussehen Eures Assassinen beim Kleiderhändler zu verändern, das heisst Ihr könnt Euch aussuchen in welchen Farbtönen die Figur auftreten soll.
3. Überall in den Städten sind Schätze versteckt, findet sie, um bei den Händlern neue Waren einzukaufen.
4. Ausserdem können Rüstungen, Waffen und Wurfgeschosse beim Schmied gekauft und aufgerüstet werden. Bis zu 30 Waffen sind aktuell verfügbar.
5. Dank Reisestationen kann man nun innerhalb der Städte von einem Punkt zum nächsten Reisen ohne dabei auf ein Pferd oder die guten alten Füße zurückgreifen zu müssen. Natürlich gegen einen geringen Aufpreis, versteht sich.
6. Die Burg, oder Villa des Verwandten von Ezio kann ebenfalls gegen Geld renoviert und mit Gemälden, die beim Kunsthändler zu erstehen sind, aufgewertet werden was kräftig Geld in die Familienkasse spült. Davon können wiederum neue Anschaffungen getätigt werden.
7. Im Kampf ist es nun möglich den Gegner zu entwaffnen, was selbstverständlich einen enormen Vorteil verschafft. Ausserdem können Gegner in den Schwitzkasten genommen werden und entweder man verschafft sich mit diesem menschlichen Schutzschild freie Bahn, oder man zieht die Klinge am Hals des Schergen einmal durch.
8. Ausserdem sind unzählige neue Möglichkeiten entstanden die Widersacher auf elegante Art und Weise ins Jenseits zu befördern. Zum Beispiel, lauert man in einem Heuwagen und wartet bis eine Wache sich ihm nähert, um ihr kurzerhand den Dolch in den Rücken zu rammen und ins Versteck zu ziehen. Ausserdem lassen sich Wachen die auf einem Turm stehen nun ganz einfach von einer Kante aus in die Tiefe ziehen.
9. Bewohner der Stadt werden nun auch im Vorbeigehen um ihre Habe erleichtert, was allerdings keine besonders lukrative Art der Einkommensverbesserung ist, da dabei lediglich ein paar Kröten herausspringen und zudem die Auffälligkeit erhöht.
10. Es darf geschwommen werden.
11. Es darf geflogen werden. Leonardo Da Vinci sei dank.
Es gibt noch viele, viele Dinge zusehen und zu erleben die ich hier nicht alle erwähnen will. Dennoch sei gesagt, das das Gameplay locker mit Spielen wie GTA mithalten kann was die Komplexität der Aufgaben angeht. Man ist dauernd beschäftigt, mit suchen, morcheln, verfolgen, anschleichen, entdecken, kaufen , verbessern und rächen das einem wirklich keine Zeit bleibt irgendwelche Schwächen an diesem Spiel zu entdecken.
Die KI wurde deutlich verbessert und die verschieden Typen der Wachen modifiziert. So gibt es jetzt brachiale Schlächter und flinke Wiesel die einem das Leben schwer machen.
Vom eigentlichen Gameplay ist alles beim Alten geblieben, es darf geklettert, geritten, gesprungen und Aussichtstürme erklommen werden.
Die Grafik ist nachwievor eine Pracht, und die lästigen "Verrückten" sind Gottseidank aus den Gassen verschwunden und wurden durch weniger nervige Barden ersetzt.
Was auffällt ist, das die Entwickler eindeutig Wert darauf gelegt haben den Spieler weniger zu nerven. Die immerwiederkehrenden Attentate sind Geschichte, und es macht einen höllen Spass die neue Welt zu erkunden und zu renovieren.
Ich könnte noch weitere Punkte aufzählen die dieses Spiel so zu bieten hat, aber es würde am Ende doch das Gleiche herauskommen:
Eine absolute Kaufempfehlung.
Fazit:
JEDER, der den ersten Teil gespielt hat, und so viele Dinge gefunden hat die störend waren, darf alles vergessen und sich auf das neue Abenteuer des Ezio Auditore einlassen.
Ihr werdet es nicht bereuen.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
große Kunst, 22. November 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Ich fange jetzt nicht bei Adam und Eva an. So gut wie kein Videospieler kam in den letzten Jahren an Assassins Creed vorbei. Die meisten haben den ersten Teil gezockt und darum konzentriere ich mich darauf, die Veränderungen zum ersten Teil zu nennen. Kurz gesagt, ist der zweite Teil in so gut wie jedem Punkt besser als Assassins Creed 1.
Hier die Punkte, die sich seid dem ersten Teil verändert, bzw. verbessert haben.
- Verbesserte Grafik.
Obwohl sich die Engine nicht groß verändert hat, bietet dieses Spiel alleine durch die Architektur der Gebäude ein reines Augen Feuerwerk. Die Städte aus dem ersten Teil Akkon, Damaskus und Jerusalem waren von der Architektur relativ langweilig und haben sich kaum voneinander unterschieden. Dies mag am Mittelalter ansich gelegen habe. Ich glaube, dass zu Zeiten der Kreuzzüge die Archtektur im Nahen Osten einfach noch nicht so pompös gewesen ist wie zu Zeiten der Renaissance. Ausserdem liefen im ersten Teil noch viel mehre "Klone" durch die Straßen. Das Aussehen der Passanten unterscheidet sich viel häufiger. Dies macht die Städte Florenz, Venedig und Rom glaubwürdiger und interessanter.
- Tag- und Nachwechsel.
Leider war bei Assassins Creed 1 immer Mittag. Dies langweilte schnell und hat der Atmosphäre und Autenzität geschadet. Dieses Manko wurde behoben.
- Tolle Synchronsprecher.
Zwar waren die Stimmen der Protagonisten im ersten Teil auch schon gut, dennoch wurde dieses im zweiten Teil noch weiter verbessert. So bekam Leonardo da Vinci die deutsche Synchronstimme von Heath Leadger und Josh Hartnett. Auch die übrigen Synchronsprecher sind allesamt glaubwürdig und höchst professionel. Die Sprechweise der Italiener erkennt man sofort.
- Es gibt Geld.
Ein großes Manko aus dem ersten Teil, war das Fehlen von Geld. Abgesehen von den Attentaten, konnte man sich in Assassins Creed 1 mit überhaupt nichts anderem beschäftigen.
Im zweiten Teil gibt es Läden, in denen man sich neue Kleidung, Rüstungsteile, Waffen und Medizin kaufen kann. Dadurch wird die Stadt glaubwürdiger und interessanter. Durch Taschendiebstähle, dass Plündern von Leichen und durch das Erfüllen von Aufträgen und Nebenquests kann man sich Geld beschaffen. Mit dem Geld kann man ausserdem zu Waffen Lehrmeistern gehen und sich neue Moves kaufen. Dazu kommt noch das Erwerben und Renovieren von Geschäften um für ein dauerhaftes Einkommen zu sorgen.
- Missionsvielfalt.
Der größte Kritikpunkt aus dem ersten Teil wurde behoben. Eine Missionsvielfalt war im ersten Teil quasi nicht existent. Dies führte sehr schnell zu langeweile.
In Assassins Creed 2 gleicht keine Mission der anderen. Die Attentate finden immer zu ganz anderen Bedingungen statt. So findet ein Attentat sogar während einer Invasion auf eine feindliche Stadt statt. Ich möchte aber nicht weiter Spoilern.
- Die Story.
Bei Assasins Creed 1 bestand die Story zu 90% daraus, auf 9 Personen einen Attentat zu vollziehen. Dies wurde sehr schnell vorhersehbar. Abgesehen vom großen Finale bot der erste Teil im Grunde nicht mehr als die Attentate mit genau dem gleichem Schema. Im ersten Teil war man nur ein hirnloser Willensempfänger des Auftraggebers.
Im zweiten Teil wird eine Geschichte aus Verrat und Rache erzählt. Dies ist zwar nicht neu, funktioniert aber immer noch sehr gut. Man besitzt ein "persöhnliches" Interesse die Attentate zu vollziehen. Ausserdem ist der Held aus Assassins Creed 2 viel glaubwürdiger als Altair aus dem ersten Teil. Der neue Assassine besitzt einfach mehr Persöhnlichkeit. Dies lässt sich leider schwer erklären.
- Der Held besitzt mehr Bewegungen.
So kann man jetzt schwimmen, die Gegner während des Kampfes entwaffnen oder dem Feind Staub ins Gesicht werfen. Dazu kommt, dass man Geld oder Rauchbomben auf die Straße werfen kann, um die Wachen abzulenken oder die Aufmerksamkeit zu verringern. Man kann sich in einer Gruppe von Passanten verstecken, was man im ersten Teil nur innerhalb einer Gruppe von Mönchen konnte. Die Bewegungen während des Parcour wurden NOCH weiter verbessert und wirken noch realistischer als im ersten Teil.
Ausserdem kamen noch ein paar Stealth Moves hinzu, die man aus Metal Gear oder Splinter Cell kennt. Der Held kann, wenn er an einem Vorsprung hängt die Gegner von unter packen und schnell und effektiv erledigen. Auch ein Angriff aus dem Versteck ist jetzt möglich. Sprich wenn man sich in einem Heuhaufen versteckt kann man Gegner blitzschnell aus dem Hinterhalt erledigen.
- Mehr Realismus.
So heilt sich der Held nicht mehr automatisch nach einem Sturz oder Kampf, sondern man muss den nächsten Heiler aufsuchen um sich für ein wenig Geld wieder zu heilen. Ausserdem verschwindet die Aufmerksamkeit nicht mehr automatisch. Nach einem Attentat oder Prügeleien auf der Straße wird man von allen Wachen erkannt und verfolgt. Im ersten Teil verflüchtigte sich dieser Zustand nach einer erfolgreichen Flucht auf der Stelle. So ein Schwachsinn dachte ich mir da schon immer. Alle Wachen haben offensichtlich Alzheimer.
Im zweiten Teil muss man Steckbriefe aus der Stadt entfernen oder Ausrufer bestechen, damit dieser Zustand verschwindet. Erst wenn die Steckbriefe entfernt wurden, kann man sich wieder gefahrlos durch die Straßen bewegen.
Was leider immer noch nicht verbessert wurde:
- Der Schwierigkeitsgrad ist immer noch recht liberal. Obwohl der zweite Teil schwieriger ist als der erste, kommt man auch dieses Mal selten ins Schwitzen.
- Keine Ausdauerleiste. Dies hätte dem Spiel mehr taktische Tiefe gegeben und noch realistischer gemacht. Denn scheinbar sind Altair und Ezio die sportlich fittesten Menschen der Welt die nichts ins Schwitzen bringt.
Darüber hinaus gibt es höchstens noch Kleinigkeiten die kaum der Erwähnung bedürfen. Durch das Florenz der Renaissance zu laufen und mir die tolle Architektur anzugucken und den Menschen auf den Straßen zuzuhören, vermittelt mir immer das Gefühl ein großes Kunstwerk zu spielen.
Menschen die immer noch an dem künstlerischen Anspruch von Videospielen zweifeln, müssen dieses Spiel spielen und sich eines besseren belehren lassen.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Würdiger Nachfolger, 19. November 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Der Spieleladen meines Vertrauens war so freundlich und hat mir mein Exemplar von Assasins Creed II schon gestern ausgehändigt. Grund genug, hier meinen Eindruck nach ungefähr 10 Stunden Spielzeit zu schildern. Ich beschränke mich eher auf den technischen und spielerischen Ablauf und lass die Story weitestgehend außen vor.
Schon der erste Teil war ein ziemlicher Augenschmaus. Nicht verwunderlich also, dass auch der zweite Teil sehr hübsch anzuschauen ist. Wesentliche Verbesserungen sind mir bisher nicht aufgefallen. Eventuell wurden einige Animationen nochmals verfeinert? Großartig auffällig ist hier nicht viel. Die Tag/Nacht Wechsel beispielsweise sind nicht dynamisch, sondern schalten je nach Mission einfach um. Naja, zumindest passt es zur Story.
Interessant ist, dass bevor es überhaupt losgeht, locker mal eine bis zwei Stunden vergehen, da man erstmal mit der Steuerung vertraut gemacht wird. Die Idee ist ganz nett, für Veteranen aber eigentlich unnötig. Tja, dann gehts erst richtig los. Besonders positiv fällt auf, dass es diesmal eine Fülle von Waffen, Gimmicks, Klamotten u.s.w gibt. Diese kann man sich im Laufe der Zeit bei diversen Händlern kaufen. Geld ist überhaupt kein Problem, da man Leichen plündern kann, Taschendiebstähle begehen kann und überhaupt für jeden erfolgreichen Auftrag eine Menge Geld bekommt. Im späteren Spielverlauf kassiert man sogar Steuern...
Die Kämpfe sind wie schon im Vorgänger fulminant in Szene gesetzt. Die Animationen und Kameraperspektiven gehören zu den besten des Genres. Das Ganze lässt sich in einem Wort beschreiben: Stylisch!!
Assassins Creed II ist ein gewaltiges Spiel. Fast schon ein GTA IV im Mittelalter.
Tolle Animationen, irre Kämpfe, eine gute Story und ein fast schon epischer Spielumfang lassen Fans des ersten Teils in Verzückung geraten. Auch wenn man große grafische Verbesserungen mit der Lupe sucht.
Ich empfehle übrigens die Spielsprache auf Englisch zu stellen. Klingt einfach besser, da der Protagonist in der Deutschen Synchronisation irgendwie kindisch und wenig glaubhaft klingt. Wird mit der Zeit albern, wenn ein durchgeknallter Meuchelmörder klingt, als hätte ein zehnjähriger Knabe einen Kloß im Hals.
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2115|R3PMML8LJ7VRIH;2115|R3FTLRXNEGTS0Z;2115|R1HAR8557S9PHU;
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