Da legt uns also der Sohn von Phil Collins sein drittes Solowerk in den CD - Player. Gut, dass er das getan hat.
Wer die ersten beiden CDs kennt, wird von Werk zu Werk deutliche musikalische und äußerliche Veränderungen feststellen. Das, was Simon hier bietet, ist Musik, die sehr viel rhytmischer, "explosiver", aber auch feinfühliger daher kommt, als auf den ersten Alben.
"Powerless" z.B. hätte, von einem anderen Künstler aufgenommen, sicher das Zeug zu den Top 20, genau wie "Unconditional".
"Big Bang" ist etwas für Instrumentalliebhaber, die sehr schlagzeuglastig hören. Nicht zuletzt das Mitwirken seines Vaters (Ph. Collins) sorgt hier für den richtigen Knalleffekt.
Insgesamt kann man meiner Meinung nach dieses Album absolut empfehlen, wobei man nicht verschweigen sollte, dass die Quelle des Schaffens von Simon im elektronischen Bereich liegt, was man sehr auf den ersten beiden Alben ("All of who you are","Time for Truth") hören kann. Insgesamt gelingt es ihm aber sehr gut einen ausgewogenen Mix erklingen zu lassen, was, wie oben geschrieben, einen weiteren Schritt zu einem guten Künstler bedeutet.
Gut, wenn man sich als Künstler von Album zu Album steigert. Und das ist hier der Fall und mir 5 Sterne wert! Absolut zu empfehlen!