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Produktinformation
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Es ist das Frühjahr 1942: Eine Crew junger U-Boot-Matrosen befindet sich gerade auf einem dringend notwendigen 48-stündigen Landgang, als sie plötzlich zusammengerufen und in eine geheime Mission eingebunden werden. An der Spitze dieser Mission befinden sich Fregattenkapitän Mike Dahlgren (Bill Paxton), Leutnant Andrew Tyler (Matthew McConaughey) und Fähnrich Klough (Harvey Keitel). Tylers Kumpel aus der Marineakademie, Leutnant Pete Emmett (Jon Bon Jovi) und Leutnant Hirsch (Jake Weber), der zusammen mit Major Coonan (David Keith) die Mission organisiert, sind weitere zentrale Figuren dieser Geschichte. Da ein Großteil des Films in einem U-Boot des Zweiten Weltkriegs spielt, gibt es unvermeidliche Parallelen zum technischen Meisterwerk dieses Genres, Das Boot. Mostows meisterhaft gedrehte Geschichte kann sich jedoch mühelos selbst behaupten.
McConaugheys ernsthafte Darstellung des Leutnant Tyler ist glaubhaft, während er die Realität, die Tragödie und die Konsequenzen in den Griff bekommt, die seine Rolle als Kommandant mit sich bringen. Obwohl dieser explosionsgeschüttelte Film durchweg sein straffes Tempo beibehält (wie schon der unterbewertete Breakdown), beschreibt er dennoch mit überraschender Zurückhaltung eine wahrlich menschliche Geschichte -- wie auch den bemerkenswerten Weg eines unerwarteten Helden. --N.F. Mendoza
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Ich habe selten Filme gesehen, die so verdammt schlecht recherchiert sind und die dermaßen eine Verherrlichung der guten und über allem erhabenen Amis präsentieren.
Der Film ist bis zur ersten Minute vollkommen unrealistisch und nicht ein kleines bisschen ernst zu nehmen.
Die Dialoge der Amis sind schwachsinn, die der Deutschen 1 zu 1 von Das Boot abgeguckt. (Rückgrat gebrochen, der Kaleun beisst in die Orange, das Feuer im Maschinenraum bricht aus, das Boot sackt durch etc.)
1.) Warum ist das Ami-Boot plötzlich so schnell bei dem havarierten deutschen Boot? Oh, weil der eine kluge Maschinenfuzzi volle Kraft angeordnet hat! Na das ist aber clever. Das deutsche Versorgungsboot fährt ja sicher maximal mit halber Kraft, die Deppen.
2.) Wozu die Szene mit den bösen Deutschen, die Schiffbrüchige erschiessen? Völlig unbedeutend für die Handlung und lediglich Stimmungsmache, damit man gleich weiss, wer die Bösen und die Guten sind.
3.) Natürlich kapern eine Handvoll Amis mal eben ein deutsches U-Boot mit mind. 30 Mann Besatzung.
4.) Die Amis sind plötzlich 12 Stunden vorher bei dem Boot. Kommt natürlich bei den dummen Deutschen keinem komisch vor, dass plötzlich der Versorger schon da ist. Ich gehe mal davon aus, dass der BdU sicherlich die wahrscheinliche Ankunftszeit dem Boot angekündigt hat.
5.) Plötzlich ist der Versorger doch schon da (doch keine 12 Stunden)
6.) Das andere deutsche U-Boot, komplett ausgerüstet und voll intakt, verfehlt die Amis natürlich mit 4 Torpedos, obwohl die sich kaum bewegen können, während die Amis, die nicht mal die ganze Instrumente lesen können, 4 Torpedos so halbwegs in die richtige Richtung schiessen und natürlich treffen.
7.) Die Deutschen haben einen Versorger angefordert, weil sie manövrierunfähig waren. Ein Ami-Naseweis macht natürlich eben schnell die Diesel selber wieder flott.
8.) Der deutsche Zerstörer schaut dumm zu, wie die Amis das Bordgeschütz auf sie richten. Das ein weiteres deutsches Boot versenkt wurde, finden die natürlich auch nicht weiter ungewöhnlich und sind deshalb auch kein bisschen vorgewarnt, als die Amis die gesamte Funkzentrale des Zerstörers wegblasen. Mit einem Schuss natürlich, der sofort sitzt.
9.) Der Zerstörer macht eine halbherzige Wasserbomenjagd und lässt sich dann von eimem Torpedo wegpusten, nachdem ein heldenhafter Ami ganz alleine mal eben das Hecktorpedorohr repariert.
Das geht echt die ganze Zeit so weiter!
Der Film ist so schlecht, dass es nicht mehr schlechter geht.
Es gibt einige Dinge, die ich an dem Film bemängele. Die Geschichte wird nicht korrekt widergegeben (in Wirklichkeit waren es die Briten, die zuerst eine Enigma erbeuteten). Die Story und die Charaktere sind mir zu eindiemnsional und zu geradlinig, nichts überrascht und alles passiert so wie man es sich vorstellt.
Wenn man nun noch hört, dass Regisseur Jonathan Mostow mit diesem Film vorhatte die historischen Fehler aus Das Boot auszumertzen, kann man leicht anfangen zu schmunzeln (Enigma)
Alles in allem zwar ein netter Film, jedoch ohne den versprochenen "Tiefgang". Für die Sammlung würde ich mir lieber "Das Boot" kaufen.
Bewertung der DVD:
An dieser Doppel-DVD gibt es eigentlich nicht viel auszusetzen. Das gebotene Zusatz-Material passt wunderbar zum Film, so kommen zum Beispiel einige Leute zu Wort, die den U-Boot-Krieg live miterlebt haben. Einige historische Filmaufnahmen runden das ganze ab. Hin und wieder tauchen gerade bei Unterwasser-Sequenzen leichte Abstufungsfehler auf, diese kann man aber verschmerzen.
Was mich allerdings total gnervt hat ist der auf der Hülle beworbene DVD-Rom-Teil inkl. U-Boot-Spiel (s. Screenshot). Was einem hier geboten wird grenzt schon an eine mittlere Unverschämtheit und kann wohl schon als Nepp bezeichnet werden.
Für den Preis kann man eigentlich nicht meckern. Wie allerdings schon gesagt liegt mir Das Boot mehr...
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