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Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege.: Warum Erziehung nicht reicht - Auswege
 
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Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege.: Warum Erziehung nicht reicht - Auswege (Gebundene Ausgabe)

von Michael Winterhoff (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Auflage: 9 (12. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3579068997
  • ISBN-13: 978-3579068992
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 1.164 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als sich Ende der 60er Jahre die Erkenntnis durchzusetzen begann, dass Kinder mehr sind als psychisch nach Belieben formbare amorphe Lebewesen, hat die Misere begonnen. Seit „Zucht und Ordnung“ als Maximen für gelungene Erziehung von „Persönlichkeit und Individualität“ oder dergleichen abgelöst wurde, scheint eine konzeptlose Kinderaufzucht nicht mehr möglich. Voller Häme verfolgten autoritäre Traditionalisten, wie die ungezogenen Sprösslinge der „Achtundsechziger“ ihren Eltern auf der Nase herumtanzten. Doch wer hätte gedacht, dass sich dies noch toppen lässt? Was uns Michael Winterhoff in seinem Bestseller Warum unsere Kinder Tyrannen werden vor Augen führte, hat uns eines Besseren belehrt.

Ohne vergangene Zeiten zu beschönigen, ist der Bonner Kinderpsychiater zu der Erkenntnis gelangt, dass kindliche Verhaltensauffälligkeiten eher zu- als abnehmen und sich die Störungsbilder gewaltig von denen vor 20 Jahren unterscheiden. Verantwortlich macht Winterhoff dafür eine Pädagogik, die Kinder nicht mehr richtig Kind sein lasse und die hierarchischen Verhältnisse auf den Kopf gestellt habe. Er arbeitet drei Arten von Beziehungsstörungen heraus, die er als Folgeerscheinungen schwer zu verkraftender gesellschaftlicher Veränderungen und einer mangelnden positiven Zukunftsweisung betrachtet: erstens die, in der schon kleine Kinder von ihren Eltern als gleichberechtigte Partner behandelt werden; zweitens jene, in der Kinder zur Kompensation von Orientierungslosigkeit und mangelnder Anerkennung dienen und drittens diejenige, in der eine symbiotische Verschmelzung stattfindet, durch die das Kind vom Erwachsenen als Teil seiner selbst betrachtet wird.

Da sich viele Eltern nach der Lektüre des letzten Buches erst angeklagt und anschließend allein gelassen fühlten, hat sich Winterhoff offenbar bemüßigt gesehen, noch einmal nachzulegen. Wer sich jedoch einen praktischen Erziehungsratgeber erhofft hat, der sieht sich getäuscht. Dem Autor geht es vielmehr um eine Rekapitulation und weitere Konkretisierung seiner Thesen. Bei alledem lässt er dennoch ein erzieherisches Leitbild durchblicken, das an das heftig umstrittene Lob der Disziplin von Bernhard Bueb erinnert. Franz Klotz



Pressestimmen

Das Entscheidende, so das Fazit dieses Buchs, das Winterhoff an Hand von vielen Fallbeispielen sehr anschaulich macht, ist nicht, Kindern Grenzen zu setzen. Wichtiger und gleichsam Bedingung daür ist, selbst abgegrenzt aufzutreten und dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich abgegrenzt zu erfahren und selbstbewusst zu entwickeln. (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

Winterhoffs Thesen sind jede Aufmerksamkeit wert. (Salzburger Nachrichten )

Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine Pflichtlektüre für all jene Berufsgruppen, die im intensiven Kontakt mit Kindern stehen. Katharina Höglinger (Der Medicus )

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149 von 184 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auswege aus dem Regelkreis, in dem Erwachsene ihre Kinder nicht wirklich Kind sein und dann nicht erwachsen werden lassen , 28. Januar 2009
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)   
Das erste Buch Michael Winterhoffs mit dem Titel "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" ist nicht nur gut verkauft worden, sondern seine Rezeption war sehr kontrovers. Was in der Regel zeigt, dass der Autor wichtige und auch wahre Dinge angesprochen hat. Jedenfalls hat sein Buch, das kann man sagen, die Diskussion angestoßen, und den einen oder anderen auch auf mit weniger reißerisch daherkommenden Titeln publizierende Autoren wie etwa Jesper Juul aufmerksam gemacht.

Nun liegt, lange schon angekündigt, sein zweites Buch vor mit dem Untertitel "Warum Erziehung nicht reicht. Auswege". Hier erläutert er noch einmal die verschiedenen Beziehungskonzepte von Eltern: Partnerschaft, Projektion und Symbiose, in denen, in der Regel unbewusst, Erwachsene ihre Beziehung zu Kindern leben. Beziehungsstörungen nennt er diese Konzepte im ersten Buch und zeigt hier wie dort auf, welche verhängnisvollen und beklagenswerten Folgen dies für die Entwicklung der Kinder hat.

Das neue Buch stellt neben die Analyse des Problems die Suche nach Auswegen und kommt auch weniger anklagend daher. Erziehung allein, so sehr sie auch überall fehlt und manches Mal geradezu vermieden bzw. diffamiert wird, wie ich finde ( vgl. dazu kritisch die Bücher von Bernhard Bueb, "Lob der Disziplin" und "Von der Pflicht zu führen") reicht nicht aus. Sie muss in der Familie, im Kindergarten und der Schule zur Be-Ziehung werden, sollen die Kinder zu reifen und autonomen Erwachsenen heranwachsen. "Kinder müssen Kinder sein dürfen und Erwachsene müssen Erwachsene sein wollen", so nennt Winterhoff die Aufgabenstellung. Dabei ist eines vorrangig nötig:
"Kinder brauchen in der Schule und im Kindergarten genauso wie im Elternhaus Struktur, weil Struktur Halt gibt. Neben überschaubaren Abläufen (und Ritualen, wie sich der Rezensent erlaubt hinzuzufügen) gehört dazu beispielsweise auch eine sehr persönliche Ansprache des einzelnen Schülers durch den Lehrer. Es ist äußerst wichtig, als Lehrer seine Schüler gezielt auf sich zu beziehen. Aus meinen bisherigen Ausführungen ist auch klar ersichtlich, warum das so wichtig ist. Denn es geht auch hier nicht um Er-Ziehung, sondern und Be-Ziehung."

Dem Buch und seinen Thesen, die so auch schon von anderen formuliert wurden (vgl. Jesper Juul und auch Bernhard Bueb etwa) ist zu wünschen, dass sie nicht nur kontrovers (weg)diskutiert werden, sondern dass sie einsickern in die Sozialisationsinstanzen wie Kindergarten und Schule, die Beratungsstellen und Jugendämter und die politischen Entscheidungsgremien. Denn viele Erwachsene, die Eltern geworden sind, brauchen Hilfestellungen und Angebote, um in ihre Rolle wirklich hineinzuwachsen und den Regelkreis zu unterbrechen, der seit Jahrzehnten beobachtet werden kann: nicht wirklich reife und erwachsene Männer und Frauen können Kindern nicht wirklich Erzieher und Vorbild sein. Die Kinder ihrerseits werden nicht wirklich erwachsen, lernen keine Disziplin und Verantwortung zu übernehmen und geben dies, wenn sie dann überhaupt welche bekommen wollen, diese unreifen Haltungen und Werte wieder an ihre Kinder weiter.

Im Kindergarten meines Sohnes David (5), in dem ich durch eine wöchentliche "Lesezeit" mithelfe, die Sprachkompetenz und die Leselust der Kinder zu fördern, kann man gut beobachten, wie das durch das Engagement von Eltern und Erzieherinnen gut funktionieren kann. Wenn sich das dann auch in die Grundschule fortsetzt, kann die Entwicklung vielleicht für die Kinder und ihre Familien wirklich nachhaltig sein.

Wir dürfen als Gesellschaft unsere Kinder nicht einem unreifen Schicksal überlassen, müssen sie als Kinder Kind sein lassen, und den Erwachsenen helfen, ihre Rolle zu finden. Ein langer Prozess, der nötig ist und sich lohnen wird, davon bin ich als Vater überzeugt.



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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen von Tyrannen umzingelt, 9. April 2009
Ich unterrichte seit über 20 Jahren an Lernbehinderten-Klassen. In den letzten Jahren sind meine Anordnungen nicht mehr angekommen. Alles wurde verhandelt, diskutiert und abgewertet. Durch das Buch "Tyrannen müssen nicht sein" sind mir die Augen geöffnet worden für die Problematik der jungen Generation. Sie sind nicht "entwickelt" um mit Frustrationen, Verweisen, Warten müssen, Zurückstehen umzugehen. Ihre Eltern haben das Bedürfnis, von ihnen geliebt zu werden. Deshalb sind sie nicht Erzieher sondern Partner ihrer Kinder. Dies ist ein Missbrauch und eine Überforderung! Dies in ganz kurzen Worten der Inhalt des Buches, welches sehr kurzweilig, mit Beispielen untermalt geschrieben ist. Empfehlenswert!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Winterhoff schreibt Tacheles.... Kinder als Kinder sehen !, 20. Juli 2009
Wir haben einen mittlerweile acht jährigen kleinen "Tyrannen" zu Hause. Uns hat das Buch sehr geholfen, uns noch stärker zu hinterfragen. Was haben wir als "moderne" Eltern mit der Geburt unseres ersten Sohnes nicht alles gelesen, besprochen, uns Konzepte angehört, alles in der Liebe, es besser als unsere Eltern in den "spießigen" 70er Jahren zu machen. Das Ergebnis der gewährten "Freiräume", des "Einbeziehens" in unsere Erwachsenenwelt war in der Tat ein kleiner "Tyrann", aus "guten Verhältnissen". Die Erkenntisse, den Spiegel, den Winterhoff uns da vorhält, absolut hilfrich. Lösungen, also "Auswege" (Untertitel) im Sinne von ausdrücklichen Handlungsbeispielen, wie wir, oder auch Lehrer vor Klassen mit "kleinen Tyrannen" (die uns sehr vetraut scheinen)und somit aus dem nun mitverursachten Dilemma, wieder rauskommen, bietet er indes wenig an. Einzig eben, Umdenken, Kind als Kind sehen, frei nach dem Motto: "Der Weg ist das Ziel" und dafür ist es nie zu spät. Wir sind nun auf dem Weg....
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5.0 von 5 Sternen Richtiges Buch, schon fast zu spät!
Ich freue mich über die Ausführungen von Dr. Winterhoff. Zwar ist manches redundant in seinem Buch, aber ich denke es ist absichtlich von ihm so gemacht worden, weil er seine... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Arne Schmidt veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen hervorragend
Endlich mal ein Buch, das die Wahrheit über Probleme in unserer Gesellschaft aufdeckt und Hilfen an die Hand gibt.
Vor 1 Monat von Panda veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Tyrannen müssen nicht sein
Das Buch hat mir an vielen Stellen vor Augen geführt, welche Fehler man doch als Eltern immer wieder unbewußt macht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Jutta Wemmel-B veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen durch dieses Buch ist bei uns mehr Ruhe in den Alltag gekommen
wir verbieten unserem Sohn jetzt früher manche Dinge, die wir sonst mit vielen Argumenten versucht haben zu erklären und sein Einverständins und damit eine friedliche /harmonische... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von zefi veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen leider nicht so gut wie der Vorgänger
Ich war so begeistert von dem Vorgänger "Warum unsere Kinder Tyrannen werden", dass ich mir den Nachfolger nicht entgehen lassen wollte. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von nicigirl85 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Eine sehr gute Analyse
Jeder kann sich da was mitnehmen. Es werden keine Ratschläge erteilt, die ohnedies nicht auf die persönliche Situation zutreffen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Felix veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Wer Kinder und Hunde hasst, kann kein schlechter Mensch sein.
Folgt man W.C. Fields, so wäre Herr Winterhoff sicherlich ein besonders guter Mensch. Auch dieses Buch bietet schlichtweg die Frechheiten, die er Kindern gern unterstellt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sigmund Handmeier veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Großartige Psychologie
Ich habe die Bücher in der geschriebenen Chronologie gehört und ich bin sehr begeistert. Alle angesprochenen Themen konnte ich in meinem Umfeld wiedererkennen und denke, daß ich... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von tina veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen umstrittene Ansichten, aber wie ich finde sehr hilfreich
Moin Moin,

fuer mich als Vater kommt dieses Buch/Hoerbuch eigendlich zu spaet. Vieles war mir klar, vieles habe ich neu entdeckt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von A. Stein veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen es ist fast zu mühsam, soviel stimmt nicht
obwohl der nachfolger von "warum unserer kinder tyrannen werden" sich flüssiger liest und herr winterhoff an vielen stellen die im ersten buch vermissten verständnisvollen ansätze... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von lilisco veröffentlicht

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