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Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege.: Warum Erziehung nicht reicht - Auswege [Gebundene Ausgabe]

Michael Winterhoff
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. Januar 2009
Auswege: Wie unsere Kinder wieder zukunftsfähig werden können

- Wie aus Kindern psychisch gesunde Kinder werden, die unsere Gesellschaft tragen können
- Nach der bestürzenden Analyse jetzt die Grundlagen für die Auswege aus der Krise
- Fortsetzung der rasanten Medienpräsenz garantiert

In seinem neuen Buch weist Michael Winterhoff Wege aus der Krise: Wenn Eltern, Erzieher/innen und Lehrer/innen ihre Verantwortung für die Psyche der Kinder ernst nehmen, können sie alle dazu beitragen, dass aus den kleinen Tyrannen wieder fröhliche und gesunde Kinder werden. Der klassische Erziehungsbegriff muss dringend abgelöst werden durch ein Modell, das die psychische Reifeentwicklung des Kindes in Einklang bringt mit seinem körperlichen Alter. So kann ein erhebliches gesellschaftliches Konfliktpotenzial entschärft werden, und es wird wieder glückliche Kinder geben, die sich zu beziehungs- und arbeitsfähigen Erwachsenen entwickeln können.


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Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege.: Warum Erziehung nicht reicht - Auswege + Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit + Persönlichkeiten statt Tyrannen: Oder: Wie junge Menschen in Leben und Beruf ankommen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Auflage: 9 (12. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3579068997
  • ISBN-13: 978-3579068992
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 85.208 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Als sich Ende der 60er Jahre die Erkenntnis durchzusetzen begann, dass Kinder mehr sind als psychisch nach Belieben formbare amorphe Lebewesen, hat die Misere begonnen. Seit „Zucht und Ordnung“ als Maximen für gelungene Erziehung von „Persönlichkeit und Individualität“ oder dergleichen abgelöst wurde, scheint eine konzeptlose Kinderaufzucht nicht mehr möglich. Voller Häme verfolgten autoritäre Traditionalisten, wie die ungezogenen Sprösslinge der „Achtundsechziger“ ihren Eltern auf der Nase herumtanzten. Doch wer hätte gedacht, dass sich dies noch toppen lässt? Was uns Michael Winterhoff in seinem Bestseller Warum unsere Kinder Tyrannen werden vor Augen führte, hat uns eines Besseren belehrt.

Ohne vergangene Zeiten zu beschönigen, ist der Bonner Kinderpsychiater zu der Erkenntnis gelangt, dass kindliche Verhaltensauffälligkeiten eher zu- als abnehmen und sich die Störungsbilder gewaltig von denen vor 20 Jahren unterscheiden. Verantwortlich macht Winterhoff dafür eine Pädagogik, die Kinder nicht mehr richtig Kind sein lasse und die hierarchischen Verhältnisse auf den Kopf gestellt habe. Er arbeitet drei Arten von Beziehungsstörungen heraus, die er als Folgeerscheinungen schwer zu verkraftender gesellschaftlicher Veränderungen und einer mangelnden positiven Zukunftsweisung betrachtet: erstens die, in der schon kleine Kinder von ihren Eltern als gleichberechtigte Partner behandelt werden; zweitens jene, in der Kinder zur Kompensation von Orientierungslosigkeit und mangelnder Anerkennung dienen und drittens diejenige, in der eine symbiotische Verschmelzung stattfindet, durch die das Kind vom Erwachsenen als Teil seiner selbst betrachtet wird.

Da sich viele Eltern nach der Lektüre des letzten Buches erst angeklagt und anschließend allein gelassen fühlten, hat sich Winterhoff offenbar bemüßigt gesehen, noch einmal nachzulegen. Wer sich jedoch einen praktischen Erziehungsratgeber erhofft hat, der sieht sich getäuscht. Dem Autor geht es vielmehr um eine Rekapitulation und weitere Konkretisierung seiner Thesen. Bei alledem lässt er dennoch ein erzieherisches Leitbild durchblicken, das an das heftig umstrittene Lob der Disziplin von Bernhard Bueb erinnert. Franz Klotz

Pressestimmen

Das Entscheidende, so das Fazit dieses Buchs, das Winterhoff an Hand von vielen Fallbeispielen sehr anschaulich macht, ist nicht, Kindern Grenzen zu setzen. Wichtiger und gleichsam Bedingung daür ist, selbst abgegrenzt aufzutreten und dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich abgegrenzt zu erfahren und selbstbewusst zu entwickeln. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Winterhoffs Thesen sind jede Aufmerksamkeit wert. (Salzburger Nachrichten)

Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine Pflichtlektüre für all jene Berufsgruppen, die im intensiven Kontakt mit Kindern stehen. Katharina Höglinger (Der Medicus)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klarer gehts nicht! 16. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Endlich wird mal klar und deutlich die Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern erklärt und wie wichtig es ist, dass ein Kind Kind sein darf. Dies kann nur geschehen, wenn die zu erziehende Person die Verantwortung auf sich nimmt und dem Kind altersangemessene Strukturen gibt. In diesem Buch wird klar, dass es eben nicht schädlich für das Kind ist ihm (liebevoll) Grenzen zu setzen und klar zu definieren, wo das Kind steht und wo der Erwachsene.
Interessant ist auch, welche Beziehungsmuster, die so liebevoll zu sein scheinen, ausgesprochen schädlich für die psychische Entwicklung des Kindes sind. Diese Buch sollte Pflichtlektüre für alle Erziehungspersonen sein.
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78 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von zefi
Format:Gebundene Ausgabe
wir verbieten unserem Sohn jetzt früher manche Dinge, die wir sonst mit vielen Argumenten versucht haben zu erklären und sein Einverständins und damit eine friedliche /harmonische Stimmung zu erreichen - das Gegentail war der Fall: unser Sohn war öfter lange wütend oder unzufrieden. Jetzt machen wir eher einfach wie wir'S für richtig halten auch wenn es gründlich gegen seinen Willen ist; was unseren Sohn aber offensichtlich eher ruhiger und zufriedener gemacht hat; wenn wir ihm deutlich die Grenzen zeigen, nimmt er davon sichtilich keinen Scahden - sonst käme er wohl kaum singend aus seinem Zimmer, wenn wir trotz seines Protests auf dem Einhalten einer Regel bestehen; er kann mit Frustrationen wesentlich besser umgehen; die ewige Diskutiererei (Partnerschaftlichkeit) hat viele Nerven gekostet, weil es in jeder Situation von vorne losging. jetzt muss man einiges 1x "durchstehen" aber wir werden in der nächsten Situation nicht wieder in eine Dikussion verwickelt, weil er gelernt hat, dass es Dinge gibt, die "einfach so sind" oder die wir so machen, weil wir die ELtern sind PUNKT.
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76 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer verändern will, der gebraucht manchmal anstoßende Begriffe und Formulierungen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Beim neuesten Buch des Kinderpsychiaters Michael Winterhoff gelingt ihm wieder mit seiner klaren Art, auch unbequeme Thesen und Analysen aufzustellen. Ob als Eltern, Pädagoge/-in oder Therapeut/-in und hoffentlich auch als Politiker/-in wird man hier wachgerüttelt und auf eine unglückliche Entwicklung der Kinder bzw. in ihrer Erziehung aufmerksam gemacht.
Nach einem kurzen Überblick über die Entdeckung der Kindheit" beschreibt der Autor vier Konzepte, nach denen in unserer Gesellschaft Kinder gesehen werden:
1. Kind als Kind"
2. Kind als Partner"
3. Ich will vom Kind geliebt werden"
4. Das Kind ist Teil meiner selbst"
In einer Mischung aus entwicklungspsychologischen, kinderpsychiatrischen und pädagogischen Erkenntnissen macht Winterhoff deutlich, wie selten Kinder tatsächlich als Kinder gesehen werden.
Ob Zuhause, im Kindergarten oder im Schulbereich (das sind die Erlebensbereiche, aus denen Winterhoff seine vielen, situativ beschreibenden Beispiele herausnimmt): der Alltag vieler Kinder ist davon geprägt, dass sie nicht klaren Erwachsenen gegenüber stehen, sondern auf Menschen treffen, die eine Partnerschaft mit den Kindern leben wollen - unabhängig der jeweiligen Entwicklungsstufe". Aus dieser gestörten Beziehung erwachse eine gestörte Kommunikation zwischen Lehrern/-innen und Schülern/-innen bzw. Eltern, zwischen (Groß-) Eltern und Kindern sowie auf der Paarebene.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zum Nachdenken und Beobachten anregendes Buch 31. Juli 2010
Von Respekt
Format:Gebundene Ausgabe
Als Dipl.-Psych. und Mutter von zwei Kindern habe ich mich immer für Erziehung interessiert und mich sehr umfangreich mit den Gedanken und Konzepten von Erziehern in Kindergärten und Schulen sowie anderen Eltern auseinandergesetzt. Mich hat immer interessiert, wie die Erfahrungen und Gedanken anderer Menschen sind, die pädagogisch arbeiten. Von professionellen berufserfahrenen Pädagogen habe ich anschaulich berichtet bekommen, dass die Arbeit mit Kindern über die Zeit schwieriger geworden sei, da viele Kinder keine Regeln akzeptieren würden, zu viel Fernseh gucken (auch Filme, die nicht altersgemäß sind) und Szenen des Gesehenen nachspielen, was zu größeren Verletzungen führt, da die Kinder Fiktion und Realität noch nicht gut unterscheiden können. Zudem haben sie weniger Achtung vor anderen und deren Eigentum, können sich weniger ruhig verhalten und konzentrieren, sind motorisch schlechter entwickelt und zeigen sich gegenüber Regeln ablehnend. Das Gespräch mit den Eltern sei schwieriger geworden, da sie das Verhalten ihrer Kinder meistens schützen, bagatellisieren oder sich auf den "Schlips getreten" fühlen. Ein konstruktiver Austausch sei sehr schwierig geworden.

Mich hat das Buch von Winterhoff angeregt, stärker noch als bisher die Augen zu öffnen und herauszufinden, warum sich viele Kinder heutzutage so unangemessen verhalten. Und wenn ich Eltern, Kinder und Pädagogen in Interaktionen beobachte, so erhalte ich viele Bestätigungen der Thesen von Winterhoff. Ich danke ihm für dieses Buch, hat es mir doch weitere Anregungen gegeben, Diskussionen und Gespräche mit anderen Eltern und Pädagogen auch hinsichtlich der Beobachtungen von Winterhoff zu führen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Treffend - leider !
Schonungslos beschreibt Winterhoff die verschiedenen Facetten, in denen der alltägliche Wahnsinn des Umgangs mit Kindern erlebt werden kann: Das Versagen von Eltern,... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von skunk4711 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr interessante Lektüre
Alles wie beschrieben, sehr kurze Lieferzeit
Buch schaut aus wie neu
Inhaltlich deckt es sich mit seinem ersten Buch "Warum Kinder zu Tyrannen werden"
Vor 1 Monat von Dennis Boehm veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig !
Endlich einer der es auf den Punkt bringt. Es wäre schön wenn auch andere Eltern so kritikfähig wären und das Thema Kindererziehung mal aus der Sicht von Dr. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von ABC veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alle Bücher von Winterhoff sind spitze
Die Bücher von Reihe 1 bis folgend für alle Eltern und Großeltern ein muss.
Tolle Bücher auch als Geschenk für junge Eltern, die ihre Erziehung... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Günter Lederer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Für alle Eltern und Pädagogen
Ich hatte mir von jemanden dieses Buch und dessen Vorgänger ausgeborgt und gelesen.
So sieht es wirklich bei einer erheblichen Zahl unserer Kinder und Jugendlichen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Elke Langenberger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen viel Wahres
Das Buch ist ausgesprochen informativ und anschaulich geschrieben. Es enthält wesentliche Teile der kindlichen Entwicklung und lässt uns Eltern einiges in anderem Licht... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von gabriele rensch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach sehr gut
Ein super gutes Hörbuch, mit sehr hilfreichen Argumenten von Michael Winterhoff, man wird zum Nachdenken angeregt und merkt auch sehr schnell, was bei einem selbst... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Gerhard Sabine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen jetzt fehlt noch die Fortsetzung
Dieses Buch zeigt sehr schön auf, welche Reaktionsmechnismen bei Kindern ablaufen und warum sie sich verhalten wie sie es tun. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von jm veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht..
Die Thesen und Untersuchungen des Autoren stimmen mit meinen Erfahrungen überein.
Sehr empfehlenswert!! für Eltern, Erzieher, soz.-päd. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Margret Hovemann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ok
Ist sehr lang man braucht also Zeit und Ruhe sich darauf einzulassen um gesprochenes nicht zu vergessen und den Anschluss nicht zu verlieren, werde mal wieder weiterhören, ist... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Isabel Streit veröffentlicht
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