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Typisch deutsch: Wie deutsch sind die Deutschen? Taschenbuch – 11. Februar 2005

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Taschenbuch, 11. Februar 2005
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 4 (11. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406421482
  • ISBN-13: 978-3406421488
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 1,1 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 847.964 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

1926 in Aalen geboren, emeritierter Professor der Universität Tübingen, wo er von 1960 bis 1992 das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft leitete. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Alltagskultur, Kultur- und Sozialgeschichte, Volksliteratur, Sprach- und Dialektprobleme, Landeskunde.

Zahlreiche Publikationen zur Alltagskultur, Kulturgeschichte, Landeskunde.

Produktbeschreibungen

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Auf dem Buchcover dreht sich ein Zwerg mit roter Zipfelmütze und Schaufel, wie er in jeden richtigen deutschen Vorgarten gehört, langsam um die eigene Achse. Das Bild ist vielsagend -- denn um Haltungen und Positionen, Vorder- und Rückseite geht es in diesem Buch.

Wie deutsch sind denn nun die Deutschen? Die kleine Abhandlung versucht sich tastend, sorgsam abwägend und zuweilen etwas ängstlich an einer Antwort und diskutiert erst einmal Sinn und Unsinn der Formel "typisch deutsch", bevor nationale Eigenheiten aufs Korn genommen werden. Die Liebe zum Auto gehört hierzu, die Vereinsmeierei und auch die Neigung zu enger, miefiger Wärme und Wohligkeit daheim, gepaart mit Abschirmung und Kälte nach draußen. Aber beschrieben wird auch weniger Verfängliches, Nationalgerichte beispielsweise, und auch die deutschen Tugenden wie Fleiß, Ausdauer, Ordnung, Zielstrebigkeit und Disziplin kommen zur Sprache. All das hat Hermann Bausinger sorgfältig aufgezählt und kritisch analysiert. Leider aber ist der emeritierte Professor für Kulturwissenschaft kein Erzähler und schon gar kein Humorist. Ach, welch grandiose Geschichten lässt er sich da entgehen und welch brisanten Stoff zum Lachen oder Weinen, je nach Charakter und nationaler Prägung, enthält er uns, den Lesern, vor. Es gibt Geschichten, die liegen sogar sprichwörtlich auf der Straße, im Buch aber finden sich nur Hinweise darauf. Da wird dann lediglich die Washington Post mit der Überschrift "Angst on the Autobahn" zitiert und ein paar Sätze weiter ein Verkehrspsychologe mit der Auskunft, dass es deutsche Autofahrer als persönliche Niederlage betrachten, überholt zu werden.

Bausinger will richtig stellen, aufklären; und das gelingt ihm. Historische Exkurse legen die Wurzeln für manch eine nationale Marotte frei. Pauschalurteile, so vermerkt er zu Recht, sind häufig bloß "Kontrastbilder zum eigenen Erfahrungshintergrund". "Die Abweichung von der eigenen Norm erregt die Aufmerksamkeit." Am Ende bleibt festzuhalten: Ein durchdachtes, sehr korrektes Buch, dem es leider an Lockerheit und Spritzigkeit fehlt -- typisch deutsch eben. --Holger Heimann

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Bausinger

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hartmut Boger am 22. Dezember 2008
Format: Taschenbuch
Wie deutsch sind die Deutschen?

Fragen wie die nach einer 'deutschen Leitkultur' oder danach, ob man stolz sein dürfe, Deutscher zu sein, haben in den letzten Jahren immer wieder die Gemüter erhitzt.
Während die einen selbstverständlich voraussetzen, es gäbe einen quasi-selbstverständlichen Konsens darüber was eigentlich deutsch sei, sich aber über die Charakteristika des Deutschen ausschweigen, erscheint den anderen bereits die Erwähnung deutscher Tradition und Charakters als 'rassistisch'. Bei der Debatte über ein Ein- bzw. Zu-wanderungsgesetz kann man beide Haltungen beispielhaft studieren. 'Die einen rufen 'Ausländer raus!', andere 'Ausländer rein!' Beides Mal ist die deutschen Neurose im Spiel. ' bemerkte Rüdiger Safranski treffend.
Es ist ermutigend, dass jenseits dieser neurotisch aufeinander fixierten Positionen auch differenzierte Beiträge vorgelegt werden, die der Frage, was typisch deutsch sei, mit wissenschaftlicher Klarheit und in angenehm unaufgeregter Sprache nachgehen. Hermann Bausinger steht für diese aufklärerische Linie seit Jahrzehnten. Als Volkskundler und langjähriger Direktor des Tübinger Ludwig-Uhland-Instituts hat er zahlreiche einschlägige Untersuchungen vorgelegt. Sein jüngstes Werk 'Typisch deutsch' beginnt er nicht - wie möglicherweise von manchen erwartet - mit den Stammeseigenschaften der alten Germanen, sondern mit der Diskussion des Sinns und Unsinns von Typisierungen wie etwa, die Deutschen seien Autoraser, Krawattenträger und Sandburgenbauer, wie sie von ausländischen Beobachtern häufig formuliert werden.
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Format: Taschenbuch
Ich las dieses Buch, weil ich eine Studentin betreute, die eine Kursarbeit über das Thema "Typisch Deutsch" schreiben sollte. Meine Studentin was Engländerin und ich arbeite in England als Lehrerin. Nach den ersten Seiten konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Viele Dinge waren mir einfach nicht so bewusst z.B. dass die Deutschen den Wald lieben. Aber nachdem ich nun ein halbes Leben in England wohne, wird mir klar, dass man nirgendwo so einfach Wanderungen durch den Wald unternehmen kann, wie in Deutschland. In England gibt es diese Tresspassing Laws, die ein solches Unternehmen unmöglich machen.
Auch werden wir Deutschen so gesehen, als seien wir nicht ein vielfältiges Volk. Man denkt oft, dass wir so wie die Bayern sind. Das wäre so, als würde man denken, dass alle Briten Schottenröcke, die sogenannten Kilts tragen würden. Aber es gibt auch in GB eine Vielfalt. Da gibt es die z.B. die Morrison Dancers mit ihren traditionellen Kostümen.
Wussten Sie, dass die Franzosen die Gartenzwerge befreien wollen? Sehr revolutionär!
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