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Die junge Schafzüchterin Tuya muss ihren behinderten Mann Batoer und zwei Kinder versorgen und dafür Wasser aus einem 15 Kilometer entfernten Brunnen holen. Als sie sich verletzt, sucht sie auf Anraten der Schwägerin einen Mann. Bedingung vor der Scheidung: Der Neue muss den alten Ehemann mitversorgen. Mit einem durch Erdöl reich gewordenen Klassenkameraden, den Tuya 17 Jahre nicht gesehen hat, scheint sich eine vernünftige Lösung anzubahnen. Doch Batoer macht ihr einen Strich durch die Rechnung.
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Gewinner des Goldenen Bären auf der Berlinale 2007: In schönen und ruhigen Bildern erzählt Regisseur Quan'an Wang von einer selbstbewussten Frau, die versucht gegen alle Widerstände ein ehrbares Leben zu führen. Der deutsche Kameramann Lutz Reitemeier konzentriert sich dabei auf die raue Landschaft der mongolischen Steppe. Glücklicherweise versuchten die Macher kein karges Soziadrama zu erschaffen, sondern einen lakonisch komischen Frauenfilm, der einen zunehmend unwiderstehlich in seinen Bann schlägt.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Lakonisch komischer Frauenfilm vor dem kargen Hintergrund der mongolischen Steppe.
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Auf der Berlinale 2007 gewann "Tuyas Hochzeit" den Goldenen Bären. Zum Kinoerfolg konnte die Auszeichnung dem epischen Melodram aus China nicht verhelfen - und wahrscheinlich wird auch die DVD kein Megaseller werden. Dabei ist Regisseur Wang Quan'ans dritter Spielfilm auch unabhängig von Auszeichnungen ein lohnenswerter Film. Er schildert den Überlebenskampf der mongolischen Hirtin Tuya in der chinesischen Provinz. Ihr Mann ist seit einem Unfall behindert, das Geld ist knapp. Nachdem Tuya selbst zusammenbricht, beschließen ihr Mann und sie: Sie müssen sich scheiden lassen, und Tuya muss einen neuen Ehegatten suchen, der sie, ihre Kinder und auch den kranken Exmann unterstützt. Kein einfaches Unterfangen. Das Ganze spielt in einer archaischen Welt, deren karge Landschaft atemberaubend schön ist, in die dann aber doch die Moderne Einzug hält - zum Beispiel in Form eines Ölmillionärs, der im Luxusauto anbraust, um im frauenarmen Land um Tuya zu werben. Wang Quan'an gelingt das unsentimentale Porträt einer Frau, die zwischen dem Gefühl der Verantwortung und dem der Liebe schwankt. (jul)Features: Interviews, Hinter den Kulissen, Galerie, Impressionen von der Berlinale 2007, Trailer, Booklet
Kurzbeschreibung
Seit ihr Mann bei einem Unfall beide Beine verloren hat, muss die mongolische Schafhirtin Tuya die harte Arbeit allein bewältigen. Täglich läuft sie 15 Kilometer durch die Steppe, um für ihre Familie das Wasser zu holen. Als sie eines Tages erschöpft zusammenbricht, beschließt sie, sich scheiden zu lassen und einen neuen Mann zu suchen. Da sie klug und schön ist, lassen die Bewerber nicht lange aus sich warten. Doch Tuya stellt eine außergewöhnliche Bedingung: Wer immer sie heiraten will, muss bereit sein, ihren alten Ehemann mit zu versorgen...
Produktbeschreibungen
Seit ihr Mann bei einem Unfall beide Beine verloren hat, muss die mongolische Schafhirtin Tuya die harte Arbeit allein bewältigen. Täglich läuft sie 15 Kilometer durch die Steppe, um für ihre Familie das Wasser zu holen. Als sie eines Tages erschöpft zusammenbricht, beschließt sie, sich scheiden zu lassen und einen neuen Mann zu suchen. Da sie klug und schön ist, lassen die Bewerber nicht lange auf sich warten. Doch Tuya stellt eine außergewöhnliche Bedingung: Wer immer sie heiraten will, muss bereit sein, ihren alten Ehemann