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Tuvalu (Soundtrack)
 
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Tuvalu (Soundtrack) [Soundtrack]

Jürgen Knieper , Goran Bregovic Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Audio CD (23. Mai 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Soundtrack
  • Label: United One (Megaphon)
  • ASIN: B00004U4D2
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 173.105 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Opening title - Eva from roof - Machine
2. Eva appears - Eva swims
3. Bra- Eva goes - Patriarch - Miniature - Eva goes
4. Eva underwater
5. Tuvalu
6. Machine - Cemetery
7. Boat - Message in a bottle - Seduction
8. Eva on wreck - Anton's dream - Machine - Kiss Kanalisation
9. First step - Jump in the sea - Eva's dream
10. Tuvalu 2
11. Funeral - Destination
12. The mocking song
13. Variations
14. Cinema promotion trailer of "Tuval" (Data Track)

Produktbeschreibungen

Das Label über die CD

Der Soundtrack zu Veit Helmer's Erfolgsfilm
TUVALU A journey into the world of dreams Soundtrack zum gleichnamigen Film von Veit Helmer

„Mit ‚TUVALU‘ gelang Veit Helmer ein kleines Wunderwerk mit großem Schauwert, das wieder Sehen und Hören lehrt, auf Gefühle und Gesten setzt.“ Blickpunkt: Film (49/99)

„There is comedy, emotion and romance abundance and, above all else, a genuinely distinctive visual style, employed to brilliant effect.“ Sandra Hebron, London Film Festival

„Veit Helmers wunderbares Märchen ist zeitlos und unglaublich erfinderisch.“ Chicago Sun-Times

„TUVALU“ – ein Film der Superlative. 13 Jahre dauert es von der Idee bis zum Kinostart. Ein Erstlingsfilm ohne deutsche Stars und nahezu ohne Dialoge, ein Film, der vor allem über seine Bilder und seine erstaunlichen atmosphärischen Klangwelten funktioniert. Komplett in Schwarz-Weiß gedreht und erst später, im Kopierwerk, coloriert, um jeder Szene ihren eigenen Farbton verleihen zu können, ist er ein besonderer, ein einzigartiger Film geworden. Wen wundert es da noch, daß „TUVALU“ das Prädikat „Besonders wertvoll“ verliehen bekam und bis heute unzählige Preise bei internationalen Filmfestivals erhielt. Nach dem FIPRESCI-Preis und dem „Bayrischen Filmpreis“ für die beste Nachwuchsregie ist er jetzt für den „Deutschen Filmpreis 2000“ (Beste Regie) nominiert worden. Ab dem 22. Juni 2000 kann sich jeder von diesem Film in den europäischen Kinos überzeugen. Dass in einem solchen Film der Musik eine besondere Rolle zukommt, versteht sich von selbst. Mit Jürgen Knieper konnte Veit Helmer einen der führenden Filmmusik-Komponisten Deutschlands für sein Projekt gewinnen. Seine atmosphärischen Kompositionen sind unaufdringlich und verstärken gezielt die visuellen Eindrücke des Filmes. Ohne die zugehörigen Bilder lädt die Musik zu einer individuellen „Reise in die Welt der Träume“ ein. Die Klanggespinste erinnern an eine Landschaft von Monet: perlende Glasharfenklänge, feurige bulgarische Frauenchöre, luftige Streicherklänge, hingetupft wie Pinselstriche, und sehr irdische Hawaii-Gitarren. Einer Spottdrossel gleich ertönt zum Ende der „Mocking Song“ Goran Bregovic’s, um uns wieder mit der Realität zu versöhnen. Als kleinen Bonus enthält die CD einen CD-ROM-Track mit dem Kinotrailer zu „TUVALU“, auf MacIntosh- und Windows-Rechner gleichermaßen abspielbar.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein ungeschliffener Diamant 22. Oktober 2002
Format:Audio CD
Spielberg hat John Williams, Burton Danny Elfman und David Lynch ist am besten mit seinem Companion Angelo Badalamenti.
Eine weitere erfolgreiche Liason stellt das Duo Wenders/Knieper da. Für acht seiner Produktionen zeichnete sich der gebürtige Deutsche, Jürgen Knieper als Komponist verantwortlich, darunter Filme wie „Der Himmel über Berlin", „Die Angst des Tormanns vor dem Elfmeter" (sein erstes Filmwerk) oder „Der Stand der Dinge".

Doch darüber hinaus schenkte man ihm eher wenig Beachtung. Er komponierte nebenher für Serien („Lindenstraße") und Bühnen; für weitere Kinoproduktionen wurde er nur selten angesprochen („Das Versprechen").
Eines dieser seltenen „nicht-Wenderischen" Arbeiten ist auch der Score zu Tuvalu.

Tuvalu ist eine kleine Insel weit weg, das Traumparadies für Eva und Anton. Der Weg vom baufälligen Schwimmbad bis auf die Karibikinsel ist jedoch beschwerlicher als gedacht.
In surrealen und witzigen Bildern, ganz ohne Worte erzählt Veit Helmer eine Geschichte zweier Träumer, die die Liebe und ihre Freiheit finden - ohne sie wirklich zu suchen. Kritiker waren begeistert und so regnete es dementsprechend Festivalpreise für diesen kleinen Film.

Da nicht gesprochen wird, ist die Funktion der Filmmusik eine gänzlich andere als im normalen Fall. Hier ist die Musik nicht nur Begleitung der Szenerie, sondern muss Teile der Handlung tragen.
Erstmal ist es ein typischer Knieper-Soundtrack, weich und melancholisch - auf der Gradwanderung zwischen Kitsch und Kunst. Doch auf den zweiten Blick findet man in diesem Soundtrack mehr, als in manch anderem Knieper-Soundtrack. Seine Musik ist naiv, kindlich und träumerisch. Sie sagt uns das, was die Akteure denken. Ob traurig schmelzend oder karibisch leicht, immer hat es einen Hang zur Übertreibung, der jedoch nicht schadet, sondern fasziniert.
Neben den tragenden Leitthemen enthält die CD auch Tracks, die mit Skurrilität nur so glänzen:
Cemetry ist ein Stück, das den Sound einer Laien-Blaskapelle auf einer Beerdigung widergibt. Herrlich traurig. Ebenso schön traurig, doch energischer ist das reine Vokalstück „Funeral", welches auch im Trailer zu hören war.
Als dritten Leckerbissen gibt es noch das völlig surchgeknallte Lied „The Mocking Song" von Goran Bregovic obendrauf (Tuba, Xylophon und Gesang!!).

Es ist schade, dass Knieper nicht so bekannt ist. Seine Musik ist wie ein Diamant -ein ungeschliffener Diamant (wer weiß, vielleicht leigt daran allerdings auch sein Reiz).

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