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  Song Länge Preis    
  1. I Can't Stand It 2:40 Nicht verfügbar  
  2. Big Sky 3:00 Nicht verfügbar  
  3. The Crystal Ship 2:34 Nicht verfügbar  
  4. (You Gotta) Fight For Your Right (To Party!) 3:15 Nicht verfügbar  
  5. Damaged Goods 3:06 Nicht verfügbar  
  6. Love Is The Drug 3:42 Nicht verfügbar  
  7. Bike 2:42 Nicht verfügbar  
  8. Pump It Up 2:41 Nicht verfügbar  
  9. The Lovecats 3:03 Nicht verfügbar  
10. Queen Bitch 3:03 Nicht verfügbar  
11. E.M.I 3:24 Nicht verfügbar  
12. Up The Junction 3:21 Nicht verfügbar  
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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Biografien von Bands ... 27. Januar 2010
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... lesen sich am Anfang eigentlich immer gleich - jung, leidenschaftlich, voller Ideale und jeder Menge Idole, damit geht's dann erst mal in den Probenkeller und für die Bühne müssen zunächst eine ganze Latte an Coverversionen herhalten, weil's mit dem eigenen Material noch nicht so weit her ist. Wenn alles klappt geht die Karriere dann schnell voran und steil bergauf - nur die beklagenswertesten Fälle bleiben das, was sie von Anfang an waren: eine mittelmäßige Coverband. Für diese bleibt dann nur die Studifete oder das Volxfest im alternativen Jugendzentrum. Den umgekehrten Weg sollte eigentlich nur derjenige gehen, der zuvor schon ein paar Erfolge aufzuweisen hatte. Gareth Michael Coombes und Daniel Goffey können das dank ihrer Band Supergrass zweifellos von sich behaupten, sechs Alben in sechszehn Jahren und Singles zum Saufuttern (bayr. für "haufenweise") sind hinreichender Grund, sich auch mal aus dem knüppeldicken Alltagsgeschäft eines Rockstars auszuklinken und eine Coverplatte unter neuem Namen zu basteln. Die Setlist ist natürlich aller Ehren wert und zeugt selbstverständlich von erlesenem Geschmack. Die Hotrats waren zudem so klug, einige Überraschungen unterzubringen: eine hübsch beschleunigte Version von "The Lovecats", einem Song, den Robert Smith selbst erklärtermaßen abgrundtief hasst, Pink Floyds "Bike" hätte man auch nicht gleich unter den Favoriten vermutet. Die Beastie Boys ohne Raps klingen auch ganz amüsant, andere Sachen von Velvet Underground, den Kinks, Gang Of Four oder Elvis Costello sind erwartungsgemäß gekonnte Fingerübungen. Das "Crystal Ship" der Doors geht dagegen baden - dafür fehlt den Jungs leider die große Geste und ohne geht dem Song einfach jeder Zauber ab. Der gewandte Manager von heute würde die Platte sicher mit "nice to have" bewerten, aber für den ist sie ja auch nicht gemacht. Ein schönes Stück Handarbeit, gut für den Club oder die Fahrt zu selbigem, gut zum Haareschütteln oder auch nur, um die alten Originale mal wieder rauszukramen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Daniel Zynda TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Die Hotrats - das sind Gaz Coombes und Danny Goffey von Supergrass unter der Produktion von Nigel Godrich. Als kleinen Seitenausflug haben die beiden nun dieses Coveralbum aufgenommen - und probieren sich an sehr großen Originalen.

"Ein Coveralbum!" hab ich gestöhnt. Daran sind doch schon so viele gescheitert, erinnert euch nur an das von Duran Duran oder (ganz schlimm) Erasure. Naja, die Hotrats kriegen dagegen noch die Kurve, wohl besonders deshalb, weil sie sich eigentlich gar nicht so sehr an neuen, aufregenden Interpretationen probieren. Ihre Covers weichen meist eigentlich kaum groß vom Original ab. Ein weiterer Vorteil: Die Jungs bleiben in ihrer Welt, sprich Britpop, Psychedelic und Indie. "I can't stand it" (Velvet Underground) rauscht an mir vorbei, hört man ihre Version von "The Big Sky" spürt man mehr denn je das die Kinks der größte Einfluss der frühen Blur waren (Die Hotrats verBLURen die Kinks, klingt gut!). Ok, mit "The crystal ship" versagen sie, hat kein bißchen die Klasse der Doors, klingt hier einfach nur beliebig. "Fight for your right (to Party)" ist einer der wenigen Songs, der in komplett neuem Gewand daherkommt, eben als Britpop Song - funktioniert nicht besonders, finde ich. "Damaged Goods" (Gang of Four) weicht nicht stark vom original ab (von dem Song würd ich gern 'ne Franz Ferdinand Version hören). Auch "Love is the drug" ist nicht so spannend. Dann die größte Überraschung, "Bike" von Syd Barretts Pink Floyd, da war ich am meisten 'drauf gespannt! Und, ja, gut gemacht! Schöne Version, auch wieder voller Respekt zum Original. Das einzige was mir fehlt ist Barretts Stimme, die ich so liebe. "Pump it up" gefällt mir in ihrer Interpretation gar besser als das Original von Elvis Costello, klingt kraftvoller. "The Love Cats" dann wieder dem Original sehr ähnlich, und selbst in diesem Cover hört man gleich, was für ein einzigartiger Song das ist, da stimmt alles. Da kann Robert Smith noch so sehr maulen, das er den Song heute hasst - doch er ist genial. Bekommt er heute noch sowas hin? Nein, aber das darf man auch nicht erwarten. "Queen Bitch" klingt (wie schon Bowies) Original auch hier wie ein Lou Reed Song, die Hotrats packen vielleicht noch etwas mehr Glam 'rein. "E.M.I." ist nett, und "Up the Junction" von Squeeze ist dann der zweite Song, der in komplett neuer Interpretation daherkommt, als verdüsterte Psychedelic Version. Kann ich mich nicht mit anfreunden, dafür liebe ich das Original von Squeeze zu sehr.

Unterm Strich lässt sich aber sagen, das Gaz und Danny einen guten Job gemacht haben, voller Respekt zu den Originalen und mit dem Wissen, das man an exzellenten Songs nicht viel ändern braucht. Und die Songauswahl stimmt auch. Wahrhaft, das Ding ist ein Partyalbum, Karaoke deluxe. Und ich glaube, als nichts anderes ist es geplant. Und es macht einfach Spaß, all diese Songs mal wieder zu hören. Stimmt schon, das lässt einen auch die Originale mal wieder 'rauskramen.
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