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Turn Blue
 
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Turn Blue

9. Mai 2014 | Format: MP3

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Obwohl ich den Black-Keys-Neuling TURN BLUE mittlerweile schon mehrere Monate besitze, ist es jetzt noch früh genug, um mit einer Rezension herauszurücken. Denn: Diese Scheibe braucht Zeit. Man könnte fast sagen, sie ähnelt einer Zwiebel, die schichtweise gehäutet und entdeckt werden möchte. Hinzu kommen noch die überdimensional großen hinterlassenen Fußabdrücke des fast schon überirdischen Vorgängerwerks namens EL CAMINO, auf dem Blues, Rock sowie Unbekümmert- und Ungeschliffenheit in einem bislang noch nie dagewesenen Maß an Ausgeglichenheit aufeinandertreffen durften. Kurzum: Alle, die eine Art EL CAMINO II erwartet haben, dürften zunächst wohl ziemlich enttäuscht von hiesigem Silberling gewesen sein.
Zugegebenermaßen war auch ich zunächst nicht sonderlich von TURN BLUE, dem übrigens achten Studioalbum der BLACK KEYS, angetan. Zu frisch waren noch Melodien a la "Lonely Boy", "Gold On The Ceiling" oder "Little Black Submarines" in meinem Gedächtnis bzw. hatten sie sich dort zu sehr festgesetzt, als dass ich den deutlich anders angelegten Nachfolger nicht als Bruch hätte auffassen können. Und dennoch: TURN BLUE ist überraschend innovativ und vielschichtig und das nicht allein aufgrund seiner sofort erkennbaren Andersartigkeit...

Das Aushängeschild des Albums dürfte wohl der Track "Fever" sein, der vor allem auch wegen des dazugehörigen Videos auf sich aufmerksam gemacht hat. Zugleich ist dieser Song auch charakteristisch für die komplette Scheibe. Soll heißen: Sieht man sich als zunächst enttäuschter bzw.
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Format: Audio CD
Seien wir mal ehrlich. Man kann sich keine acht Alben lang an das exakt gleiche Genre klammern. Wer das akzeptiert und mit etwas Offenheit an "Turn Blue" herangeht findet darin ein tolles Album einer tollen Band, die eben ein wenig anders daherkommt als bei ihrem Debüt. Natürlich wird man kein Thickfreakness oder Countdown auf Turn Blue finden, aber wieso sollte man das auch wollen?
Der Opener Weight Of Love legt schon zu Beginn mit knapp 7 Minuten ordentlich vor. Der Refrain klingt teilweise etwas nach Broken Bells, deren eine Hälfte Danger Mouse, der die Black Keys Alben ja nun schon seit Jahren produziert. Das ganze mischt sich gen Ende mit ausschweifenden Gitarrensoli klingt langsam aus.
Durch das ganze Album klingen die Songs ein wenig glatter und zugänglicher als auf den früheren Alben, was allerdings dem Hörvergnügen an sich keinen Abbruch tut. Die erste Single Fever zum Beispiel hat eine extrem schräge Synthie Line in Intro und Refrain, welche aber so catchy ist, dass man den Song schlecht wieder aus dem Ohr bekommt. Das kann zwar vor allem für Fans der älteren Alben arg gewöhnungsbedürftig sein, macht aber beim wiederholten hören richtig Spaß. Generell setzen die Black Keys hier mehr Synthesizer oder Klavier ein als auf allen anderen Alben, allerdings ohne dabei sie dabei die Songs dominieren zu lassen. In fast allen Songs funktioniert das ziemlich gut. Für sich allein würden die schrillen Töne in 10 Lovers wahrscheinlich furchtbar klingen, sind aber auch hier perfekt in den Song eingebaut.
An sich also ein rundum gutes Album, dass neues wagt, ohne sich zu weit vom typischen Black Keys Sound zu entfernen.
Ob das ganze live, ohne die Produktion, immer noch so gut klingt wird sich zeigen müssen.
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Format: Vinyl Verifizierter Kauf
Vorneweg: Wer "El Camino", "Attack & Release" und "Magic Potion" liebte, wird zunächst wohl einige Schwierigkeiten mit der neuen Platte haben. Diese zeigt sich nämlich von einer neuen Seite, von der man die Black Keys bisher nicht kannte. Insgesamt fällt "Turn Blue" deutlich ruhiger aus als seine Vorgänger; Gitarren spielen (leider) nur noch eine untergeordnete Rolle, die Verwendung von Synthies nimmt deutlich zu. Wer sich gerne zu Synthies und Dan Auerbachs durchgängiges Falsett entspannt, der liegt bei "Turn Blue" auf jeden Fall richtig. Ich habe allerdings bei jedem Lied auf den Wendepunkt gewartet, in der Hoffnung, dass es fetziger wird. Dieser Moment kam aber leider nicht, was mich angesichts der großartigen älteren Werke frustrierte. Die Platte und der neue Stil treffen nicht meinen Geschmack, aber die Musik an sich ist nicht schlecht. Alle Songs wirken mühevoll ausgearbeitet.
Der Vinyl-Version lag eine CD mit dem Album sowie ein Poster des Albumcovers bei.
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Format: Audio CD
Nachdem ich die Scheibe zum erstenmal gehört habe war ich doch... etwas geschockt muss ich sagen. Es war als hätte es die erstklassigen Alben davor gar nicht gegeben. Deshalb war die Enttäuschung doch groß. Aber ich hab nicht 16 Taler für eine CD geblecht um diese gleich wieder aus meinem Auto zu entfernen. Und das hat sich gelohnt. 2x gehört, 3x gehört, 4x gehört und dann hatte mich die Scheibe.

Ja, die Keys sind einen fast gänzlich neuen Weg gegangen, aber muss das immer gleich schlecht sein? Ist es nicht besser wenn eine, sehr liebgewonnene, Band sich verändert? Auch wenn es radikal ist? Ist es gut wenn Musik auf der Stelle tritt und nicht neues gewagt wird? Ich finde nicht und Turn Blue ist der beste Beweis. Mit der richtigen Lautstärke reiten meine Ohren auf einer sehr angenehmen, smoothen Welle und für mich haben die Jungs letztendlich doch alles richtig gemacht.

Natürlich fehlen mir die geilen Gitarren Passagen, aber dann lege ich halt eine der alten CDs ein und gut ist.
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