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Turn Blue
 
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Turn Blue

9. Mai 2014 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 9. Mai 2014
  • Erscheinungstermin: 9. Mai 2014
  • Label: Nonesuch
  • Copyright: 2014 Nonesuch Records Inc.
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 45:08
  • Genres:
  • ASIN: B00J7ZMTIK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.689 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Quadrophobia am 13. Mai 2014
Format: Audio CD
Seien wir mal ehrlich. Man kann sich keine acht Alben lang an das exakt gleiche Genre klammern. Wer das akzeptiert und mit etwas Offenheit an "Turn Blue" herangeht findet darin ein tolles Album einer tollen Band, die eben ein wenig anders daherkommt als bei ihrem Debüt. Natürlich wird man kein Thickfreakness oder Countdown auf Turn Blue finden, aber wieso sollte man das auch wollen?
Der Opener Weight Of Love legt schon zu Beginn mit knapp 7 Minuten ordentlich vor. Der Refrain klingt teilweise etwas nach Broken Bells, deren eine Hälfte Danger Mouse, der die Black Keys Alben ja nun schon seit Jahren produziert. Das ganze mischt sich gen Ende mit ausschweifenden Gitarrensoli klingt langsam aus.
Durch das ganze Album klingen die Songs ein wenig glatter und zugänglicher als auf den früheren Alben, was allerdings dem Hörvergnügen an sich keinen Abbruch tut. Die erste Single Fever zum Beispiel hat eine extrem schräge Synthie Line in Intro und Refrain, welche aber so catchy ist, dass man den Song schlecht wieder aus dem Ohr bekommt. Das kann zwar vor allem für Fans der älteren Alben arg gewöhnungsbedürftig sein, macht aber beim wiederholten hören richtig Spaß. Generell setzen die Black Keys hier mehr Synthesizer oder Klavier ein als auf allen anderen Alben, allerdings ohne dabei sie dabei die Songs dominieren zu lassen. In fast allen Songs funktioniert das ziemlich gut. Für sich allein würden die schrillen Töne in 10 Lovers wahrscheinlich furchtbar klingen, sind aber auch hier perfekt in den Song eingebaut.
An sich also ein rundum gutes Album, dass neues wagt, ohne sich zu weit vom typischen Black Keys Sound zu entfernen.
Ob das ganze live, ohne die Produktion, immer noch so gut klingt wird sich zeigen müssen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HardFi am 28. Mai 2014
Format: Audio CD
Nachdem ich die Scheibe zum erstenmal gehört habe war ich doch... etwas geschockt muss ich sagen. Es war als hätte es die erstklassigen Alben davor gar nicht gegeben. Deshalb war die Enttäuschung doch groß. Aber ich hab nicht 16 Taler für eine CD geblecht um diese gleich wieder aus meinem Auto zu entfernen. Und das hat sich gelohnt. 2x gehört, 3x gehört, 4x gehört und dann hatte mich die Scheibe.

Ja, die Keys sind einen fast gänzlich neuen Weg gegangen, aber muss das immer gleich schlecht sein? Ist es nicht besser wenn eine, sehr liebgewonnene, Band sich verändert? Auch wenn es radikal ist? Ist es gut wenn Musik auf der Stelle tritt und nicht neues gewagt wird? Ich finde nicht und Turn Blue ist der beste Beweis. Mit der richtigen Lautstärke reiten meine Ohren auf einer sehr angenehmen, smoothen Welle und für mich haben die Jungs letztendlich doch alles richtig gemacht.

Natürlich fehlen mir die geilen Gitarren Passagen, aber dann lege ich halt eine der alten CDs ein und gut ist.
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Paddymaddy123 am 9. Mai 2014
Format: Vinyl Verifizierter Kauf
Vorneweg: Wer "El Camino", "Attack & Release" und "Magic Potion" liebte, wird zunächst wohl einige Schwierigkeiten mit der neuen Platte haben. Diese zeigt sich nämlich von einer neuen Seite, von der man die Black Keys bisher nicht kannte. Insgesamt fällt "Turn Blue" deutlich ruhiger aus als seine Vorgänger; Gitarren spielen (leider) nur noch eine untergeordnete Rolle, die Verwendung von Synthies nimmt deutlich zu. Wer sich gerne zu Synthies und Dan Auerbachs durchgängiges Falsett entspannt, der liegt bei "Turn Blue" auf jeden Fall richtig. Ich habe allerdings bei jedem Lied auf den Wendepunkt gewartet, in der Hoffnung, dass es fetziger wird. Dieser Moment kam aber leider nicht, was mich angesichts der großartigen älteren Werke frustrierte. Die Platte und der neue Stil treffen nicht meinen Geschmack, aber die Musik an sich ist nicht schlecht. Alle Songs wirken mühevoll ausgearbeitet.
Der Vinyl-Version lag eine CD mit dem Album sowie ein Poster des Albumcovers bei.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 9. Mai 2014
Format: Audio CD
So falsch kann man mit der Behauptung nicht liegen: Wer die ersten zehn Minuten, also zwei Songs, dieses Albums ohne größere Tobsuchtsanfälle und Übersprungshandlungen übersteht, der hat es geschafft, der bleibt dabei. Garantiert. Denn mit diesen zwei Songs ist klar, dass sich Dan Auerbach und Patrick Carney für ihre mittlerweile achte Platte ein ganzes Stück weit vom ursprünglich favorisierten, knackigen LoFi-Blues verabschiedet haben. Aber ganz so schlimm, das ist der Trost, wie eben jene beiden Psychrocknummern am Anfang befürchten lassen, wird es eben auch nicht – soll heißen: So groß ist sie dann doch nicht, die Umwendung. Danger Mouse war mit im Studio, damit ist klar, dass es zwar epischer, breitwandiger, aber eben auch ausgefuchster und abwechslungsreicher wird, schließlich sind weder er noch Carey und Auerbach für das Einfache zu haben.

„Turn Blue“ setzt schon mal einen ersten, spannenden Akzent – verhalten, soulful, mit Verve instrumentiert, das wippt und federt prächtig. Danach gleich „Fever“, irrtümlich als Stempel für die neue „Tanzplatte“ missverstanden: Kann ja gut sein, dass Brian Burton hier eine Schnittstelle zu seinen Broken Bells gefunden hat, allein, es schadet der Musik der Black Keys in keinster Weise. Neu und gewöhnungsbedürftig sind vielleicht einzig die Casiotone-Sequenzen, doch drumherum baut die Band eine ganze Reihe schöner Melodien und läßt das Schlagwerk sonisch böllern. Dass die zwei Amerikaner Gefallen am verzwirbelten Sound der 70er gefunden haben, kann man kaum überhören und natürlich stehen sie damit – siehe Tame Impala und Toy – ganz im Zeichen der Zeit.
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