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Produktinformation
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Die Ankunft des Widersachers Mordred im ersten Teil des Buches wirft ihren Schatten über die ganzen 1.000 Seiten. Dass sich King dabei ebenso metaphorisch wie im Wortsinn einer Geburtsszene bedient, gehört zu den Höhepunkten der ganzen Serie. Der zweite Teil ist von zahlreichen Einzelheiten und Abschweifungen geprägt, die die Geduld mancher Leser auf eine harte Probe stellen mögen. Die im Rückblick erzählte Lebensgeschichte eines Telepathen ist allerdings eindeutig ein Highlight des Romans.
Endgültig in das Land der metafiction begibt sich der dritte Teil: Hier greift der Autor selbst -- nicht zum ersten Mal im Dunklen Turm -- in die Romanhandlung ein, und zwar nicht etwa nur in Form von erläuternden Einschüben, sondern durchaus in Person; die literarische Postmoderne hat auch Stephen King eingeholt. Teil Vier beginnt mit einer Verfolgungsjagd, die einem H. P. Lovecraft zur Ehre gereicht hätte, und schließt mit einem -- vermutlich absichtlich -- unharmonischen Ende.
Stephen King hat selbst geäußert, dass die Saga um den Dunklen Turm seine Fähigkeiten als Schriftsteller gelegentlich zu übersteigen drohte. Besonders auf die letzten drei Bände trifft das zu, sie laufen ihm nicht selten etwas aus dem Ruder. Trotzdem bleibt ein positiver Gesamteindruck zurück, denn Kings stets präsente Ironie und seine gekonnte Selbstbezüglichkeit heben dieses Großwerk weit über das Niveau gewöhnlicher Abenteuergeschichten hinaus. Was sich von der Qualität der Übersetzung leider nicht behaupten lässt ... --Felix Darwin
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Trauer,
Von Gilmour16 (Osterode/Harz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 7: Der Turm (Taschenbuch)
Ich lese jetzt etwa seit meinem 12. Lebensjahr die Saga um Roland, den Revolvermann und seiner Suche nach dem dunklen Turm. Das sind jetzt etwa 17 Jahre. Von den einen Bänden war ich schier begeistert (, Schwarz, Drei, Tot, Glas), von den anderen weniger (Wolfsmond, Susannah). Jetzt also der siebte und letzte Band. Damit ging für mich ein Traum in Erfüllung. Roland wird endlich den dunklen Turm finden und auch ersteigen (?). Nach so vielen Jahren. Schwarz war damals mein erstes Stephen King-, und damit auch mein erstes "Erwachsenen"-Buch.Und das Buch hält alles, was ich mir von ihm versprochen habe. Das letze Kapitel von "Susannah" wird hier recht knallig zu Ende gebracht und es wird wieder viel gereist. Man trifft viele Feinde und Freunde, und, und, und. Dieses Buch erinnert am meisten an "Drei". Wirklich ganz gross. Es gab bisher kein Buch (und es waren eine Menge), die mich derart so berührt haben. Ob nun mit Freude oder mit Trauer. Dafür sage ich Sai King meinen Dank,groß-groß. Wenn da nur dieses Ende nicht wäre. Noch nie hat mich ein Buch so enttäuscht und auch wütend, vor allem aber sehr, sehr traurig zrückgelassen. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, denke ich, dass Sai King einfach nur noch schnell fertig werden wollte. Vielleicht hat er am ende aber auch nur das Lied der Schildkröte nicht mehr gehört... Man sollte wirklich an der Stelle zu lesen aufhören, an dem es einem King rät. Aber nach 17 Jahren einfach aufhören? Ich werde für mich einfach das Ende in Erinnerung behalten (ohne zu viel verraten zu wollen), als Roland dem Turm entgegenschreitet, und dabei die Namen aller seiner gefallenen Gefährten (auch die aus der Zeit, bevor sich die Welt weitergedreht hat) skandiert. Sehr, sehr ergreifend. Und alleine dafür kann es nur 5 Sterne geben. Lasst es euch gesagt sein, hört dort einfach auf zu lesen. Das Ende gibt zwar eine Menge her, lässt einen aber ziemlich ratlos zurück. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Ka ist ein Rad und dreht sich immer weiter,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 7: Der Turm (Taschenbuch)
Eigentlich bin ich genauso fassungslos wie Roland, dass er den dunklen Turm erreicht hat (damit verrate ich nichts, denn jeder, der die Reise mit Roland bestritten hat, weiß aus tiefstem Herzen, dass er den dunklen Turm besteigen wird). Ich bin einerseits überglücklich, dass die Reise ein Ende hat aber andererseits fühle ich mich regelrecht leer, eben WEIL die Reise ein Ende hat.Dieser Band macht dem Leitsatz von Roland "Das Ka ist ein Rad - und es dreht sich immer weiter" alle Ehre. Welche Windungen, Sätze und Ereignisse sich hier zu einem Ganzen verbinden, das hätte man am Anfang der Saga nie für möglich gehalten. Selbst für einen Leser, der zwischen den einzelnen Teilen große Lücken ließ ist es nicht schwer, sich wieder in Rolands Welt hineinzuversetzen. Man fühlt sich wie ein Mitglied seines Ka-Tets. Umso gefühlvoller reagiert man, wenn sich die Geschichte um Eddie, Jake, Susannah oder Oy dreht. Und sie wird sich in diesem Teil um die Hübschen drehen, so viel kann ich euch verraten. Abschließend ist zu sagen, dass sich Sai King hier ein wahres Meisterwerk geleistet hat, das (jedenfalls für mich) bisher mit nichts zu vergleichen ist. Selbst dass er sich in die Geschichte mit eingebaut hat ist nicht etwa hochnäsig. Vielmehr ist es "KA" und gehört einfach zur Geschichte des Turmes dazu. Und der Turm gehört wohl zu Sai King dazu. Denn hat er ihn oder Teile aus den DT-Geschichten in andere Stories mit eingebaut. Auch beim Ende scheiden sich wohl auch die Geister. Manche finden, man sollte auf Sai Kings Rat hören und an der Stelle aufhören zu lesen, als die Geschichte des restlichen Ka-Tets zu Ende erzählt wird. Das kannst du gerne tun. Vielleicht solltest du dir aber ein paar Tage später das WIRKLICHE und für mich auch einzig RICHTIGE Ende durchlesen. Ich finde es absolut passend. Sai King schrieb bereits, dass es den meisten unter uns Lesern nicht gefallen wird und damit hat er recht. Aber dieses Ende passt einfach zu Roland. Er ist besessen vom dunklen Turm. Er geht dafür über Leichen (die er überaus beeindruckend aufzählt, als er durch das Rosenfeld zum dunklen Turm marschiert) aber er kann nicht aus seiner Haut. Somit ist es nur völlig logisch, was ihn da im obersten Stockwerk des dunklen Turmes erblickt. Beim Lesen war es für mich immer, als wenn mir tatsächlich ein Licht aufgeht. Die Erde hat buchstäblich einen neuen Kontinenten erhalten, der Horizont wurde größer und ich verstand einfach mehr. Mehr als "Absolut spitzenklasse" kann man wohl zu diesem Werk nicht sagen. Und ich wünsche Roland alles Gute auf seiner Reise. Sage Gott meinen Dank. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Weg ist das Ziel...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 7: Der Turm (Taschenbuch)
... ja so in etwa dachte ich nachdem ich fertig war. Es ist wie im wahren Leben das eigentlich der Weg das Ziel ist. Eine Lehrstunde aus der Feder des Schriftstellers. Es gab Momente in dem Buch wo ich am liebsten aufgehört hätte zu lesen, doch ich tat es nicht und wurde belohnt. Es ist bei weitem eine der tiefgreifendsten und bewegendsten Lange habe ich gewartet um mich mit der Turmsaga zu befassen und umso begieriger las ich Zeile um Zeile die Geschichte eines Mannes, der nichts mehr will als den Turm zu ersteigen. Wer glaubt es geht nur um den Turm der hat sich getäuscht. Für ein literarisches Genie wie King wärs viel zu simpel. Für mich waren seine Geschichten immer wie ein Rausch, eine Fahrt in der Achterbahn die langsam aber bestimmend anfängt und an Tempo stetig zu nimmt. Lesen sie einen King und sie wissen was ich damit meine. Der dunkle Turm ist anders, grösser, gewaltiger. Der Turm ist für mich die Sonne um die sich Kings Horrorgeschichten drehen, das kann man sich ruhig so vorstellen. Enttäuscht hat mich allerdings der schnelle Abtritts von Walter, dem Mann in Schwarz."Der dunkle Turm" ist die Bibel jedes Stephen King Fans Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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