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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein lesenswerter historischer Roman- mitreißend und lehrreich zugleich!,
Von Happy End Bücher.de- Nicole "Happy End Bücher... - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Turm der Lügen: Roman (Taschenbuch)
Frankreich 1297:Mahaut von Artois, die ehrgeizige Pfalzgräfin von Burgund kommt auf Reisen mit einem Kind nieder. Wieder einmal ist es eine Tochter. Doch sie weiß, dass sie ihrem Mann unbedingt einen Erben schenken muss und entschließt sich zu einem folgenschweren Entschluss. Sie tauscht ihre neugeborene Tochter mit dem neugeborenen Sohn ihrer Kammerfrau aus, die kurz zuvor am Kindbettfieber stirbt. Sechzehn Jahre später- Mahauts verschmähte Tochter Sévérine ahnt nichts von ihrer adligen Abstammung und lebt in sehr einfachen Verhältnissen auf dem Anwesen Faucheville, dessen Besitzer ein Mitverschwörer Mahauts ist. Sein Sohn, Adrien hegt eine große Zuneigung zu Sévérine, da er mit ihr aufwuchs und ist entsetzt, als er nach einiger Zeit heimkehrt und feststellen muss, dass Sévérine wie eine gewöhnliche Magd auf dem Besitz arbeitet. Er entschließt sich nach einiger Überlegung die junge Frau in Jehanne von Burgund, Gräfin von Poitiers, Obhut zu geben. Beide Frauen sind trotz ihrer Ähnlichkeit zunächst ahnungslos, dass sie leibliche Schwestern sind, da Sévérines Herkunft unbedingt ein Geheimnis bleiben muss. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Blanche, eine weitere Tochter Mahauts und ihre Cousine Marguerite begehen Verrat an ihren Ehemännern- mit schwerwiegenden Folgen, da es sich bei diesen Männern um die Söhne des französischen Königs handelt und auch Jehanne und Sévérine in den Strudel der nachfolgenden, gefährlichen Ereignisse gezogen werden. Wird es Adrien gelingen, Sévérine zu beschützen? Nach ihrer Flandernsaga führt Marie Cristen, die historischen Liebesromanlesern auch als Marie Cordonnier in bester Erinnerung sein dürfte, ihre Leser nun ins mittelalterliche Frankreich. Und sie hat für "Turm der Lügen" eine sehr interessante, spannende wahre Begebenheit ausgewählt, die sich tatsächlich zugetragen hat. Es geht darin um den Skandal um die "Tour de Nesle", der den damaligen Königshof bis im Mark erschütterte. Geschickt verwebt Marie Cristen in ihrem Buch Wahrheit und Fiktion. Es gelingt ihr nicht nur das historische Flair der damaligen Zeit einzufangen, sondern auch eine spannende Geschichte zu erzählen. Ihre Romanfiguren wirken echt und glaubwürdig, sie agieren ihrer Zeit entsprechend und mit ihrer weiblichen Heldin Sévérine hat sie einen starken, selbstbewussten aber liebeswerten Charakter geschaffen. Es gibt zwar eine kleine Liebesgeschichte zwischen Sévérine und Adrien, aber sie steht eigentlich eher im Hintergrund. Der Hauptfokus liegt auf den historischen Ereignissen der damaligen Zeitepoche und man wird auf unterhaltsame Weise an die damalige Welt des königlichen Hofes und dessen intrigante Ränkeschmiede herangeführt. Fazit: Ein lesenswerter historischer Roman- mitreißend und lehrreich zugleich! Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein guter geschichtlicher Hintergrund ist nicht alles,
Rezension bezieht sich auf: Turm der Lügen: Roman (Taschenbuch)
Mahaut von Artois braucht einen Sohn um jeden Preis. Deshalb vertauscht sie ihre Tochter Séverine mit den Sohn ihrer Kammerfrau. 16 Jahre später: Séverine wächst ohne Wissen ihrer wahren Herkunft in Faucheville fernab des Hofes auf. Adrien Flavy, der um das an ihr begangene Unrecht weiß, will dies wieder gut machen und bringt sie an den Hof von Jeanne, der Frau Philippes und damit eine Schwiegertochter des Königs. Als dieser Gerüchte zugetragen werden, dass ihre Cousine Marguerite und ihre Schwester Blanche ungeheuerliche Dinge mit ihren Liebhabern treiben sollen, schickt sie Séverine zum Tour du Nesle, nicht ahnend, dass sie Sevérine damit in Lebensgefahr bringt...Ein spannender Einblick in die französische Geschichte, der sich vor allem um die Ereignisse im Tour du Nesle und den daraus erwachsenden Skandal dreht, indem Séverine und Adrien ohne ihr eigens Zutun hineingeraten. Séverine muss lernen, sich in dieser Welt voller höfischer Ränke zu behaupten, immer in der Gefahr, dass jemand ihre wahre Herkunft aufdecken könnte. Dass sie und Adrien sich lieben, macht die Dinge noch komplizierter, spielt im Buch aber eine eher untergeordnete Rolle. Das Buch wird ebenso aus der Perspektive von Adrien, manchmal auch der von Jeanne oder Phillippe erzählt. Klingt spannend? Der geschichtliche Hintergrund ist es auch. Trotzdem habe ich mich mit diesem Buch stellenweise äußerst schwer getan. Mochte ich anfangs noch den Charakter von Séverine, wurde er mir zwischendurch richtig verleidet. Dies lag vor allem am Erzählstil der Autorin, die grad bei den Szenen mit Séverine im Mittelteil daran scheitert, Beschreibung und Dialoge harmonisch ineinander zu verweben. So fühlte ich mich allzu oft an mittelmäßige Schulaufsätze erinnert, wo einfach den Charakter bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden und das Gesagte hölzern und konstruiert wirkte. Sollten sich Charakterbeschreibungen nicht wie nebenher aus einem Buch ergeben? Zum Glück fielen die Szenen und Beschreibungen der anderen Charaktere wesentlich gekonnter aus. Auch fand ich die Logik des Buches etwas unrund. Zum Ende hin gewann das Buch eindeutig wieder mehr am Charme und auch an Spannung. Ein anständiger Beginn, ein stellenweise lausiger Mittelteil und ein halbwegs gelungenes Ende - wie soll man das bewerten? Leider weiß ich auch nicht, ob Marie Cristen immer so schreibt, ich werde es wohl auch nicht mehr herausfinden, denn ein zweites Buch kaufe ich mir höchstwahrscheinlich nicht von ihr. Ich entscheide mich für 3,5 von 5 Sternen Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach toll,
Von Manuela Wollesen (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Turm der Lügen: Roman (Taschenbuch)
Das Leben der Hauptfigur Séverine wird in kürzester Zeit auf den Kopf gestellt. Ihr engster Freund und Vertrauter trägt seit ihrer Geburt ein Geheimnis mit sich herum. Nachdem er gesehen hat, wie Séverine in ihrem Zuhause behandelt wird, kann er es nicht mehr ertragen und will Gerechtigkeit in die Sache bringen. Er bringt Séverine an den Königshof zu Blanche, einer Schwiegertochter des Königs, bei der sie lernen soll, eine Edeldame zu werden. Die beiden Frauen verstehen sich auf Anhieb sehr gut. Doch dann nimmt das Schicksal seinen Lauf. Blanche wird angeklagt und verbannt und auch für Séverine wird es immer gefährlicher. Keiner darf jetzt wissen, wie Séverine in diese ganze Geschichte verstrickt ist und welche Stellung sie eigentlich hat.Das Cover des Buches hat mich von Anfang an stark angesprochen, es ist in einem sehr schönem Rot gehalten, im Vordergund sieht man lediglich einen Frauenarm und im Hintergrund den "Tour de Nesle", der für dieses Buch sehr viel Bedeutung hat. Der Titel des Buches ist in Gold geschrieben, was dem ganzen ein edles Aussehen verleiht. Marie Cristen hat es geschafft, mich restlos zu begeistern. Sie hat einen wirklich tollen historischen Roman geschrieben, der wahre Geschichte mit Fiktion vereint. Das Buch hat ein rasantes Tempo und hat mich echt gefangen genommen, die Charaktere sind gut beschrieben, sodass ich sie mir leicht vorstellen konnte. Einige haben es geschafft, mich mitleiden und -hoffen zu lassen. Die ganze Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und ist auch für "Epochen-Fremde" leicht verständlich. Im Anhang findet man ein Personenverzeichnis und eine Stammtafel der französischen Königsfamilie im Jahre 1314. Ich vergebe fünf von fünf Sternen. Das war ganz sicher nicht das letzte Buch der Autorin, welches ich gelesen habe! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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