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Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land
 
 

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Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land [Audiobook] [Audio CD]

Uwe Tellkamp , Sylvester Groth
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (162 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: der Hörverlag; Auflage: gekürzte Lesung (10. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867175519
  • ISBN-13: 978-3867175517
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 12,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (162 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 134.448 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Uwe Tellkamp
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Er war der haushohe Favorit für den Deutschen Buchpreis 2008 - und er hat ihn verdientermaßen auch bekommen. Schon 2004 konnte Uwe Tellkamp mit einem Auszug aus "Der Turm" den Bachmann-Preis abräumen. Gerade weil die Erwartungen durch das schnell zwischengeschobene Debüt "Der Eisvogel" wieder gedämpft wurden, walzt das fast 1000 Seiten starke Mammutwerk jetzt alles nieder, und so reaktionär die jahrelange Forderung nach einem Wenderoman auch gewesen sein mag, jetzt heiligt das Ergebnis das altbackene Sehnen. Tellkamp blickt für die Zeit von 1982 bis 1989 in die Villen des Dresdener Turmstraßenviertels und zeigt dessen Bewohner zwischen staatskonformer Angepasstheit und rückwärtsgewandtem Bildungsbürgertum: Lektor Meno Rohde, der sich mehr und mehr in seine Bücherwelt zurückzieht, sein Schwager, der Chirurg Richard Hoffmann, der ein Doppelleben führt und von der Stasi erpresst wird und Hoffmanns Sohn Christian, der von der NVA direkt in die Isolationshaft wandert. Genau diese DDR-Exoten hat es gebraucht, damit Tellkamp dem Personal angemessen im altmodisch gediegenem Stil beginnen - und dann diese Kunstwelt mit der rauen Wirklichkeit des real existierenden Solzialismus und harter Prosa einstürzen lassen kann. (cs) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Beim Hören versinkt man regelrecht in Tellkamps Welt." (Die Welt )

"Sylvester Groth fächert unserem Ohr diesen vielgerühmten, hier gekürzten Roman, noch einmal ganz neu auf. Ein einnehmendes Hörerlebnis." (HR2-Hörbuch-Bestenliste )

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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein wirklicher Erzähler ist er nicht, 23. August 2009
Uwe Tellkamp. Der Turm

Trotz des enormen Umfangs habe ich das Buch ganz (mit ein paar Ausnahmen, wo die mir zu anspruchsvolle Syntax mich vor die Wahl stellte, eine Passage dreimal zu lesen oder zu überspringen) und meist auch gerne gelesen, teile aber dennoch die Meinung einiger Kritiker, dass einige Kürzungen gutgetan hätten. Tellkamp ist gelegentlich der Versuchung erlegen, zu viele Anekdoten und Ereignisse, die ihm für sein Thema relevant erschienen (es für sich genommen auch sind) in seinen Roman einzubauen, ohne sie jedoch handlungsmäßig integrieren zu können. Ich denke z.B. an den Verteidigungsminister und sein urologisches Problem, an die Wiedereröffnung der Semperoper, an die Episoden mit Arbogast und seinem Institut oder auch an die Besuche Menos bei Schriftstellern und Mitgliedern der Nomenklatur, wo der Lesegenuss wohl doch eher auf Insider beschränkt ist, die die realen Vorbilder kennen und hier ihre Freude an der manchmal satirisch zugespitzten Darstellung haben.

Insgesamt gewinne ich den Eindruck, dass Tellkamps Talent nicht wirklich das eines genuinen Romanschriftstellers ist. Konstitutive Elemente eines Romans wie Figurendarstellung und Handlungsentwicklung sind oft erstaunlich schwach. Die an Christian interessierte Reina hat plötzlich eine Affäre mit dessen Vater? Christians Mutter schläft mit Rechtsanwalt Sperber, damit dieser sich Christians Sache annimmt? Wie unmotiviert! Zu viele der eingeführten Figuren bleiben ganz blass; selbst Meno, nach Christian die andere Zentralfigur im Roman, ein Mann, dessen in auch Tagebucheinträgen und Gedankenfragmenten vermittelte Sicht der Dinge wir doch offensichtlich teilen sollen, wird insgesamt nicht plausibel entwickelt. What makes him tick? Über das Scheitern seiner Ehe (ein totes Motiv) oder über die Entwicklung seiner (und der seiner Schwester) Abwendung vom Kommunismus hätte ich mehr erfahren wollen.

Ein letzter Kritikpunkt: Die Sprache in den die Handlung vorantreibenden Dialogen erscheint mir oft platt, banal, hölzern. Ganz im Gegensatz dazu stehen dann aber die Beschreibungen, in denen die Sprache treffend und vielschichtig, außerordentlich assoziations- und bilderreich, gelegentlich freilich auch etwas mythisch raunend und gewollt schwierig daherkommt, z.B. in den Passagen, in denen eine quasi halluzinatorische Phantasie das Fließen des Flusses und der Zeit mit Bedeutsamkeit aufladen und auf eine höhere Ebene transportieren will.

Was mich für diese Schwächen entschädigt hat, war die überaus konkrete, durch Detailkenntnisse beglaubigte, absolut authentische wirkende Schilderung einer Epoche, die gewiss zukünftigen Historikern als Fundgrube dienen wird. Viele Schwächen im Leben der DDR waren mir zwar bewusst, in dieser Krassheit haben sie mich aber doch überrascht. Die allgegenwärtige Zerstörung der Umwelt, der durchgängige Verfall der Dinge, der Institutionen, aber auch der moralischen Beziehungen waren wohl viel weiter fortgeschritten, als es den meisten im Westen klar war. Obwohl ich z.B. von der desolaten Situation im Bitterfelder Chemiegebiet gehört und gelesen hatte, kam für mich die Beschreibung der Zustände in der Karbidfabrik als Schock. Allen, die in den 60er Jahren im Westen aufgewachsen sind, waren die Widersprüche des Kapitalismus nur zu offensichtlich; dass die (ganz anders gearteten) Widersprüche des Kommunismus so viel stärker waren, haben wir nicht gewusst. Wer den Turm gelesen hat, versteht, warum die DDR so (scheinbar) schnell und für uns unerwartet nicht nur untergehen konnte, sondern untergehen musste. Wo gäbe es ein ähnlich aufschlussreiches Werk über die NS ' Zeit?

Jochen Menge, 17.8.2009
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302 von 342 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Tellkamps großes Selbstgespräch, 2. März 2009
Ich war auf diesen Roman gespannt - nicht nur, weil ich in der Nähe von Dresden aufgewachsen bin und den sozialen Rahmen der Handlung zumindest oberflächlich kenne. Dazu war ich in der beschriebenen Zeit so alt wie Christian, eine der Hauptfiguren, und habe so viele seiner Stationen zeitlich parallel erlebt: EOS, Abitur, dreijährige Armeezeit, Ende der DDR. Nach einer anstrengenden bis quälenden Lektüre bin ich mit Uwe Tellkamps "Der Turm" eher unzufrieden. Dieses Buch ist nicht der erwartete Gesellschaftsroman sondern leider nur eine starre, schrullige und gelegentlich größenwahnsinnige Beschreibung eines bestimmen Dresdener Kleinbürgermilieus. Mir kommt es vor wie eine Art gigantisches Selbstgespräch, mit dem der Autor seine Jugendjahre reproduziert.

Dieser "Turm" ist trotz seiner Detailverliebtheit abweisend; er erzählt keine große Geschichte, an deren Handlung und Figuren man Anteil nimmt. Das liegt vor allem an den drei Hauptfiguren des Romans: neben Christian (offensichtlich Tellkamps alter ego) sein Vater Richard und sein Onkel Meno. Jeder hat auf seine Weise bestimmte Konventionen extrem verinnerlicht, erscheint borniert und unbeweglich. Man kann als Leser zu ihnen kein Verhältnis aufbauen; sie bleiben während der gesamten Handlung stets distanzierte Fremde. Speziell die Figur des Christian wirkt so blass, verklemmt und unverständlich. Sie erzeugt keine Neugier und kann einen nicht durch den Roman führen. Ähnlich ergeht es mir mit Meno, diesem zwanghaften Nischen-Intellektuellen, der seine Unfähigkeit zu leidenschaftlichen Gefühlen im Buch immer wieder mit seitenlangem Gesülze kompensieren muss. (Durch die Kursivschrift kann man jeweils leicht weiterblättern).

Andere Mängel des Romans wiegen bei dieser unglücklichen Struktur der Hauptfiguren fast weniger schwer: die hölzernen Dialoge, die durchweg seltsam erscheinenden Frauenfiguren, der Mangel an Sexualität in und zwischen den Figuren, schließlich die langweilende und häufig funktionslose Detailversessenheit. Natürlich gibt es auch Szenen und Episoden, die ich gelungen fand: die Darstellung der Dichtermilieus etwa, des Hauses Arbogast oder des Beginns von Christians Armeezeit. Aber das bleibt für mich zu wenig, um den "Turm" als großen, nachhaltig wirkenden Roman zu bewerten.

Bleibt die Frage, ob das Buch zumindest als wahrhaftige Chronik der späten DDR taugt. Auf jeden Fall zeichnet Tellkamp die kleine Welt seines Romans sehr treffend und realistisch. Ein breites Gesellschaftspanorama sollte man allerdings nicht erwarten. Sicher konnte man in Dresden und anderswo auf den materiellen Mangel und die staatliche Repression so reagieren und sein Leben so gestalten wie die Figuren im Turm". Man musste es aber nicht, ohne dadurch gleich ein Anhänger des Systems gewesen zu sein. Vielleicht wäre aus diesem Buch ein großartiger Roman geworden, hätte Uwe Tellkamp vorher seinen "Turm" tatsächlich verlassen...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Bestseller kaufen schützt nicht vor Literatur !, 9. August 2011
Wenn man sich die Bewertungen hier durchliest, hat man den Eindruck, dass sich so mancher ein Buch von der Bestsellerliste gekauft hat und jetzt nichts damit anfangen kann. Weil es kein Thriller ist ? Weil es manchmal seine Längen hat ? Weil nicht alles haarklein ausgewaltzt wird ? Too bad guys ! So ist das halt mit ernstzunehmender Literatur manchmal.

Im Ernst: Es hätte dem Buch gut getan, wenn Autor und Verlag den Umfang spürbar eingedampft hätten. Ansatzpunkte fallen einem beim Lesen wirklich ausreichend auf. Die eine oder andere so eingesparte Seite hätte man dann gerne bei einer etwas ambitionierteren Überarbeitung der Schlusspassagen verwenden dürfen. Aber abgesehen von diesen Kritikpunkten ist es ein faszinierendes und wichtiges Werk, das den deutschen Buchpreis (im Gegensatz zu manch anderen Preisträgern) wirklich verdient hat.

Den Einfall, dem heutigen Leser die Wirklichkeit der DDR mit einer Art "Realo-Märchen-Schlüsselroman" näher zu bringen, halte ich für ziemlich genial. Wer hätte gedacht, dass sich mit Anleihen aus der Romantik ein so lohnender neuer Blickwinkel auf den "real existierenden Sozialismus" gewinnen lässt ?

Der hier öfter zu lesende Kritikpunkt, die Hauptfiguren seien völlig unzugänglich und verschlossen, ist - mit Verlaub - Blödsinn. Darum geht es ja gerade, Leute ! Hier wird das eigentlich Wichtige und Zentrale nicht ausgesprochen. So ist das wohl in totalitären Staaten und - in diesem Fall - in manchen literarischen Werken welche sich mit dem Leben in diesen Staaten beschäftigen. Gut ist ein entsprechendes Buch dann, wenn die Botschaft dennoch vermittelt wird. Das ist hier sehr gut gelungen.

Wärmste Empfehlung !
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