Tja, ist ja so eine Sache mit Tupperware-Schnickschnack. Gibt ja eine Menge Dinge die tatsächlich praktisch sind. Billig sind sie alle nicht. Männer bestätigen das, wenn ihre Frauen schon fröhlich drauf los-"tuppern".
Diesen Shaker habe ich mir explizit für Dressing-Zubereitung gekauft, weil der Vorgänger (so ein Ding aus Plexiglas mit einem hübsch stabilen "Propfen" oben drauf) nicht Spülmaschinentauglich war und sich zerlegt hat.
Mein Grundgedanke zu einem "Tupper" zu wechseln war schon einmal grundverkehrt, weil alles was Tupper ist, kann man zwar in die Spülmaschine geben, sollte man aber von Hand abtrocknen, weil es IMMER hässliche Flecken gibt die sich auf der Oberfläche der Plaste-Teile abbilden. Das heißt: Zusatzarbeit. (Wer will das schon?)
Das ist auch bei dem Shaker so. Kommt er aus der Emma muss man alle Teile trockenreiben.
Erschwerend kommt hinzu, dass das Ding aus 4 Teilen besteht - die muss man in der Spülmaschine erst mal so unterbringen, dass sie nicht in die Heizschlange geraten. Ich nehme an, dass schon viele der kleineren Tupperdeckel auf die Art in Spülmaschinen vom Heizstab zerstört wurden.
Dickschädel Sabine will trotzdem so ein Tupper-Shaker-Teil haben und ärgert sich nun fröhlich damit herum: Der kleine Deckel (oben) sitzt bei weitem nicht 100% und verkantet sich beim Schließen sehr leicht. Er bleibt auch nicht so gerne in diesem Scharnier, was die Suche im Schrank nicht immer vereinfacht.
Wenn ich Dressing mache, dann gebe ich die Grundzutaten durch die becherartige GROSSE Öffnung hinein. (Salz, Senf, Balsamico, Öl, Zucker ... etc.) Will ich aber ein bereits geshaktes Dressing probieren und dann vielleicht nachsalzen, oder - zuckern, wird das durch die kleine Öffnung schwieriger. Also großen Deckel ab und dann trieft einem das Zeug überall herum. Nicht schön.
Merkwürdigerweise gießt sich Balsamico-Dressing auch nicht so angenehm heraus aus dem Shaker. Das liegt an der Oberflächenspannung der "Materialien" zueinander. Da ist Kunststoff einfach nicht "glatt" genug.
Und was wäre dann die Lösung, Frau Schlaumeier?? (Fragen Sie sich vermutlich nun.)
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Im letzten Urlaub kam ich in die Verlegenheit OHNE einen Shaker ein Dressing zu machen. Die Sache war so einfach, da kommt man gar nicht drauf. Ein leeres Cornichons-Glas tut es auch. Das Zauberwort ist hierbei "Glas". Das lässt sich schon mal besser reinigen und Glas ist auch geruchsneutral. Man kann genau so gut schütteln, der Deckel ist ganz sicher fest, weil man ihn ja leicht anschraubt. Überhaupt finde ich die Idee sowieso sehr genial. Einfach ein leeres Cornichons-Glas. Wohl zu billig um in einer modernen Kühe zu bestehen?
Ich behalte meinen Tupper-Shaker freilich, aber einen Neuen solchen wird es nicht geben. Und empfehlen würde ich ihn so gesehen auch keinem. Auch nicht verschenken, weil ich nur Dinge aus Überzeugung verschenke, die mir Freude machen. (Da wäre die Knoblauchpresse von Tupper zu erwähnen. DAS ist so ein Ding das Freude macht. ;-)