Einem Schauspieler wäre die Rolle des Andy, wenn das Buch verfilmt würde, auf den Leib geschrieben, nämlich Jack Lemmon.
Andy, der Held des Romans, ähnelt doch dem Lemmon in der Art, sich im Film zu geben, sehr. Vielleicht ist Andy nicht ganz so temperamentvoll und bemitleidenswert wie der ewig tragisch-komische Held in den so witzigen, spritzigen und wortgewandten Filmen. Vieles aber haben sie gemeinsam: So zweifeln sie an sich selbst; hinterfragen sich andauernd; versuchen krampfhaft, sich der Gesellschaft anzupassen; haben Probleme zu bewältigen; gewinnt immer das Gute in Ihnen. Aber irgendwie schaffen sie es, nie ihren Humor zu verlieren.
Vordergründig erinnert vieles an Jules Verne „ In achtzig Tagen um die Welt „. Auch hier geht auch hier um eine Wette. Andy und Rolf verbindet nur eines - ihre Leidenschaft für Londons Tube. Rolf weiß mehr über die Tube als Andy. Das erweckt den Neid von Andy. Ausgerechnet zwei Tage vor seiner Hochzeit fühlt er sich von Rolf derart gereizt, dass er sich mit ihm auf eine Wette einlässt, die ihn ruinieren kann. Völlig betrunken behauptet Andy, dass es kein Problem sei, die alle Linien der Tube innerhalb eines Tages zu befahren. Rolf behauptet das Gegenteil. Am nächsten Tag beginnt das Rennen für Andy.
Und ich vertiefe mich wieder in meine Lektüre.