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Tunnel Rats - Abstieg in die Hölle [Blu-ray] [Special Edition]
 
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Tunnel Rats - Abstieg in die Hölle [Blu-ray] [Special Edition]

Michael Paré , Scott Cooper , Uwe Boll    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Paré, Scott Cooper, Garikayi Mutambirwa, Rocky Marquette, Nate Parker
  • Regisseur(e): Uwe Boll
  • Format: Special Edition
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Splendid Film/WVG
  • Erscheinungstermin: 26. Mai 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001RMNBJM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.166 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Nur sehr selten hat das Bild Probleme mit der Flüssigkeit der Kompression, denn Blockrauschen und Ruckeln in Kameraschwenks bleiben kaum zu vermerken. Hin und wieder zittert eine feine Linienführung (Kette, 00:10:47). Vor allem die Szenen im Tageslicht bieten präzise aufgelöste Ansichten, die nur hin und wieder leichte Überbelichtungen (Gesicht, 00:09:35) aufzeigen, die allerdings noch einigermaßen natürlich und stimmungsvoll ausfallen. Was die düsteren Tunnelszenen angeht, werden ausreichende Schwarzwerte geboten. Zwar herrscht in der totalen Finsternis, die sich nur durch einzelne Taschenlampen durchbrochen sieht, keine Brillanz vor, es zeigt sich erfreulicherweise aber auch kein Rauschen. Der Soundpart der Disc ist sehr reichhaltig. So raunt, wummert und grollt es praktisch durchgehend aus allen Kanälen. Wenn Stille vorkommt, dann wirkt auch diese satt und stimmig. Der Soundtrack lehrt in Kombination mit den satten Effekten stellenweise regelrecht das Fürchten. Hinzu kommen sehr präzise Sprachsignale, die zu keinem Zeitpunkt zu dünn wirken. Die Synchro funktioniert stimmig. Das Bonuspaket birgt einen an Informationen sehr reichen Audiokommentar von Regisseur Uwe Boll und Kameramann Mathias Neumann, der lobenswerterweise optional in Deutsch oder Englisch anwählbar ist. Es folgen Outtakes (20:18 Min.) sowie Interviews (10:16 Min.) und eine actionreiche Trailershow. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Michael Paré, Wilson Bethel Michael Paré, Wilson Bethel, Blu ray Laufzeit 96 min, Antikriegsfilm, 1 Disk, Version: Softbox, FSK 16 erschienen am: 29.05.2009 1968. Eine Gruppe amerikanischer Rekruten (u.a. Adran Collins, Starship Troopers 3: Marauder und Scott Cooper, Far Cry) kämpft sich durch den Dschungel von Cû Chi in Vietnam. Im abgelegenen Camp angekommen, erfahren sie, dass ihre Mission kein Routineeinsatz ist. Ein Tunnelzugang wurde entdeckt und die jungen Soldaten müssen in die engen Röhren hinabsteigen, um den Feind zu bekämpfen. Die Szenen in den unterirdischen Systemen der Vietcong sind dabei so unheimlich, klaustrophobisch und packend in Szene gesetzt, dass sie als schreckliches Kampfszenario noch lange nach dem Abspann im Gedächtnis bleiben.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Spätestens jetzt sollten die Boll-Feinde schweigen..., 20. September 2011
Dr. Uwe Boll gelingt hier ein wirklich spannender und intensiver Vietnam-Kriegsfilm, der bei weitem gut genug ist, um sich von dem riesigen Haufen Schrott dieses Genres deutlich abzuheben: GIs buddeln und robben sich durch unterirdische Tunnel-Labyrinthe des Vietcong; und vom Jäger zum Gejagten geworden beginnt für sie alsbald ein blutiger Kampf auf Leben und Tod.

Für eine FSK 16 erstaunlich blutig und brutal, die britische DVD ist immerhin BBFC 18, die holländische Ausgabe hat eine Niederländische 16.

Nur kurz war der Film jedoch in Gefahr, unglaubwürdig und qualitativ fragwürdig zu werden, als Boll eine Vietcongkämpferin mit gezupften Augenbrauen (wunderlich, in einem lehmigen Rattenloch unter der Erde...) ins Spiel brachte, die auch noch mit ihren beiden Kindern dort ihr "Wohnzimmer" hatte. ;O)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Sterben, wie es nicht einmal Ratten verdient haben, 15. Dezember 2011
Von 
Daniel Fischer (Linz, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Tja, dies ist ein Uwe Boll Film. Einer der wohl meistgehassten Regisseure der Welt macht einen Film, der nicht auf einem Computerspiel basiert (ok, das kommt auch bei ihm manchmal vor) ? Er schreibt das Drehbuch selbst, produziert und führt Regie und möchte auch noch etwas aussagen mit dem Gesamtwerk? Geht das denn? Kann der das?

Also meiner Meinung nach kann der das sehr wohl, man merkt beim Betrachten des Filmes nie, dass Herr Boll Regie geführt hat. Dies könnte man bei manchen Regisseuren auch wegen dem mangelnden Wiedererkennungswert bzw. fehlendem eigenen Stil als negativ auslegen, im Falle von Mister Boll ist dies aber auf jeden Fall ein Bonuspunkt. Natürlich könnte man auch sagen, dass Boll sowieso besser wäre würde er nur Storys verfilmen, die ihm auch am Herzen liegen, er geht aber lieber den einfachern Weg der Auftragsarbeit, indem er sämtliche Videospiele verfilmt und dabei meistens Trash abliefert, dafür bei den Dreharbeiten mächtig Spass hat. Hm, wer weiß schon genau (bzw. will es überhaupt wissen) wie Mister Boll wirklich tickt?

So genug über den Macher dieses Werkes, auf zur Filmbeschreibung. Tunnel Rats nimmt Bezug auf die Realität in den Zeiten des Vietnamkrieges und erzählt dabei die speziell auswegslose Situation der sogenannten Tunnel Rats. In einen feindlichen engen Schacht kriechen in dem es dunkel ist, die Luft stickig, überall Fallen lauern und der Gegner sich viel besser auskennt als man selber. Das ist die Ausgangsposition für den bunten Haufen amerikanischer Jungsoldaten, die bereits im Verlauf des Filmes an ihrem ersten Auftrag scheitern.

Sehr schön finde ich hier, dass Mister Boll darauf verzichtet hat, eine der beiden Seiten als gut und die andere als böse darzustellen. Auch wenn die Geschichte aus amerikanischer Sicht erzählt wird, gibt es auch Einblicke in die Gefühlswelt des "Feindes" und die Sympathien zu verteilen, ist für den Zuseher keine leichte Aufgabe. Zu wem helfe ich? Wer soll gewinnen? Abgesehen davon, dass man das Ende dieses Krieges ja bereits kennt, kommt hier die zweite Message des Filmes sehr gut herüber. Gewinnen wird hier niemand, im Krieg gibt es nur Verlierer.

Die Actionszenen wirken wie in einem grimmigen 80er Jahre Actionfilm, passen daher perfekt in die schmutzige Grundstimmung des Filmes. Die Schauspieler sind allesamt unbekannt bis auf den ebenfalls in den 80er Jahren erfolgreichen Actionhelden Michael Pare (der schon in mehreren Boll Filmen dabei war). Keiner der Darsteller fällt negativ auf und es scheint wirklich so, als würde jeder sein Bestes geben (auch untypisch für Boll's frühere Werke). Als Antikriegsfilm funktioniert Tunnel Rats also ganz gut, mit Werken wie Apocalypse Now oder Platoon braucht man ihn aber nicht vergleichen, aber welcher Film dieses Genres würde so einem Vergleich schon wirklich standhalten?

Eine weiterer Stärke des Filmes sind die zahlreichen Tunnelszenen. Eindeutig nichts für Menschen mit Klaustrophobie, überträgt sich die drückende Stimmung auf engstem Raum schnell auf den Zuseher. Dabei erleuchtet nur das Licht der Taschenlampen das Geschehen, gerade aber durch die schlechtere Sicht wird zusätzlich Spannung erzeugt.

Eine Szene bleibt hier besonders im Gedächtnis, als ein Soldat nach gewonnenem Kampf, vor und hinter sich im Tunnel zwei Leichen liegen hat. Es folgt eine minutenlange Szene, in der sich der Soldat mit seinem Messer durch einen der Körper durchschneidet, damit weiterkommt und nicht steckenbleibt. Die Musik brodelt dabei unruhig im Hintergrund, während man zwar nicht viel sieht, aber die Geräusche des schneidenden Messers und das verzweifelte Schnaufen des Soldaten noch länger in Erinnerung bleiben.

Insgesamt also sicherlich einer der besten Boll Filme, der den Zuseher zwar mit keinem guten Gefühl entlässt (soll er auch nicht), doch auch nicht das Gefühl vermittelt, seine Zeit sinnlos vertan zu haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Beklemmend, 26. April 2011
Dieser Film zeigt wieder einmal den schonungslosen Krieg in Vietnam.

Uwe Boll schafft es mit teilweise minimalistischen Bildern (in den Tunneln)

eine beklemmende Wirkung zu erzielen.

Besonders das Spiel mit dem Geschehen an der Oberfläche (Angriff der Vietcong)

und den gleichzeitigen Geschehnissen im Tunnelsystem darunter........

Dabei kommt aber auch nicht zukurz, dass auf beiden Seiten Menschen gekämpft haben. Der Vietcong

ist nicht das übliche "Kanonenfutter" und der fiese Feind, sondern hat seine Gründe.....

Wer sich mit dem Thema "Tunnel Ratten" im Vietnamkrieg beschäftigt, der kommt an diesem

Film nicht dran vorbei.
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