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Tuniq

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Produktinformation


 
1. Get on
2. Miles
3. What's up
4. Farewell
5. The spirit (Remix)
6. It just happened
7. Urban walk
8. Out of nowhere
9. Itchy feet
10. Strange days

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine kleine verträumte Melodie kommt da angeklimpert, ganz entspannt, voller Gefühl und ein bißchen verspielt. Elektronische Beats gesellen sich dazu und dann – nennen wir es B-Teil – steigen Yello-typische Bläser-Keyboards ein. Nachdem „Get On“, der Opener des selbst betitelten Tuniq-Debüts so zwei Minuten auf dem Buckel hat, sorgen Drums für zusätzlichen Wumms. Der entspannten Atmosphäre tut das alles freilich keinen Abbruch. Ja, das klingt ganz schön abgebrüht, was die zwei Schweizer Stephan Aerschmann, zuständig für alles mit Tasten, und Drummer und Sound- und Rhythmus-Tüftler Simon Aebischer auf ihrem selbstbenannten Erstling präsentieren. Ob man das nun Ambient oder Nu Jazz oder Elektro nennen mag ist nicht wichtig, denn keine dieser Etiketten würde dem Resultat der zehn Songs gerecht werden. Auch wenn Aerschmann und Aebischer mittendrin hübsche, durchaus Cafe-del-Mar-taugliche Klangware ausbreiten, fallen ihre Kompositionen wesentlich komplexer und vielfältiger aus. So erinnern nicht wenige Momente an einen modernen, ryhthmisch unterstützten George Winston, in den leisen Passagen könnte Abdullah Ibrahim Pate gestanden haben und beim kecken Fusion von „What’s Up“ lässt das unerreichte Mahavishnu Orchestra grüßen – mit einer McLaughlin-würdigen Gastvorstellung von Co-Produzent Alex Gunia an der Gitarre. Richtig magisch-mystisch wird es aber bei „The Spirit“. Ein glucksender Groove und ein unterkühltes Piano lassen an eine Tauchfahrt in die Antarktis denken und Nils Petter Molvaer steuert seine eisig-schönen Trompetentöne bei. Genau das ist die Stärke der zwei Eidgenossen: Sie sind Maler ohne Pinsel, ihr Debüt – ein Soundtrack ohne Film. Respekt, Respekt! -- Gunther Matejka

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