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Tunguska: Das Rätsel ist gelöst? [Taschenbuch]

Angelika Jubelt
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

28. April 2011
Als an dem klaren und schönen Junimorgen im Jahre 1908 die Katastrophe über ein riesiges Gebiet in Sibirien hereinbrach, wurde diese kaum beachtet. In dem fast unbesiedelten Gebiet haben nur wenige Menschen dieses Ereignis mit erlebt. Dass diese Explosionen einmal zu den Jahrhunderträtseln gehören wird, konnten die Leute damals nicht erahnen. Erst Leonid A. Kulik haben wir es zu verdanken, dass es bis heute nicht vergessen wurde. Im Gegenteil, je mehr und länger man sich mit diesem ungewöhnlichen Vorkommnis beschäftigt, um so umfangreicher und geheimnisvoller werden die Forschungsergebnisse. Die Katastrophe beschäftigt mittlerweile Wissenschaftler und Hobbyforscher aus aller Welt. Die Deutungen reichen einem einfachen Steinmeteoriten bis zu einem Rettungsszenario durch Außerirdische. In diesem Buch sollen alle wichtigen Thesen und Forscher „zu Wort“ kommen. Insbesondere sind die letzten 20 Jahre interessant. Nach der Öffnung der Grenzen auch durch die damalige Sowjetunion, konnten internationale Tunguskaforscher das ferne Sibirien besuchen. Die unvoreingenommene Betrachtung aller Forschungsergebnisse und die Auswertung der verschiedenen Theorien lassen nur einen Schluss zu, die Katastrophe war eine Verkettung mehrerer Elemente und Ereignisse in Folge. Die Theorie Juri Lawbins, einem Hobbyforscher aus Kransojarsk, ist für mich die einzige, wahre Lösung des Rätsels. In diesem Buch sollen seine Forschungsergebnisse ausführlich dargelegt werden. Der darin enthaltenden Logik kann man sich nicht entziehen. Hat Juri Lawbin das Jahrhunderträtsel gelöst? Das Buch soll es aufzeigen.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 125 Seiten
  • Verlag: Ancient Mail; Auflage: 1 (28. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935910835
  • ISBN-13: 978-3935910835
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 838.356 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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5.0 von 5 Sternen Ein lobenswertes Tunguska-Update! 14. Juni 2011
Von Roland Roth TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Immer noch liegt die Erklärung eines vieldiskutierten Phänomens im Dunkeln: der Tunguska - Vorfall. Expeditionen in der jüngsten Vergangenheit haben wenig neue Ekenntnisse bringen können. Auch die vorschnellen Auffassungen der Wissenschaft, dass es sich bei der Katastrophe um einen Meteroiteneinschlag handelte, mag bei näherer Betrachtungsweise ihre Tücken haben.

Eine erste Expedition in das besagte Gebiet erfolgte erst im Jahre 1927, angeführt von dem Forscher Leonid Kulik. Die Wissenschaftler erkundeten total zerstörtes Land und fanden auch viele Augenzeugen der Katastrophe, die - immerhin 75 Kilometer vom Zentrum der Explosion entfernt - von einer >>mächtigen Erschütterung<< gefolgt von >>einem feurigen Gebilde<<, das einen breiten Lichtschweif am Himmel nach sich zog, berichteten. In der 350 Kilometer entfernten Stadt Kirensk sah man eine Feuersäule, auf die >>mehrere Donnerschläge und krachende Geräusche<< folgten.

Aus einer Vielzahl von Büchern, wissenschaftlichen Arbeiten und Artikeln zum Thema kristallisierten sich im Laufe der Tunguska-Forschung jede Menge Hypothesen-Gebäude heraus, allen voran die Vermutung, dass die Katastrophe durch einen bekannten, natürlichen Körper verursacht wurde, wie beispielsweise ein Meteorit oder Komet. Aber auch die Raumschiffthese ist noch lange nicht vom Tisch, wie die Autorin belegen kann, denn es fanden sich in Bezug auf die Beobachtungen und Messungen der Tunguska-Detonation immer mehr Hinweise auf eine atomare Explosion. Für den atomaren Charakter der Explosion sprechen folgende Punkte:

· Erscheinungen von durch Strahlung verursachte Verbrennungen an den Bäumen im Explosionsgebiet.
· Die erhaltene Kohlenstoffaktivität im Holz des sog. Telegrafenstangenwaldes, der während der Explosion von einem Neutronenstrom bestrahlt wurde.
· Die Verseuchung des Geländes und des Holzes der an der Tunguska wachsenden Bäume durch radioaktive Niederschläge, die im Jahre 1908 gefallen sind.

Diese Daten erwecken unwiderruflich das Bild einer thermouklearen Explosion. War es demnach nun eine natürliche oder künstliche Explosion? Die Ähnlichkeit der Tunguska-Explosion mit einer Kernexplosion beschränkt sich aber nicht nur auf die gegebenen Fakten. Die erwähnte Verbrennung der Bäume erfolgte nach Messungen in einem Augenblick, das bedeutet unmittelbar nach der Explosion und nicht durch einen Waldbrand. Die Bäume entzündeten sich sozusagen durch die auftreffende, enorme Lichtstrahlenenergie.

Angelika Jubelt hat diese und viele andere aktuelle Forschungen in ihre Recherchen einbezogen und zeigt klar auf, dass diese Katastrophe in der russischen Taiga keineswegs so einfach zu erklären ist, wie es sich die etablierte Wissenschaft vorstellt. Kurzweilig und informativ berichtet Frau Jubelt auch von den aktuellen Forschungen Juri Lawbins, einem unermüdlichen Tunguska-Forschers.

Wer sich für dieses Jahrhundert-Rätsel interessiert, sollte diese Arbeit keinesfalls auslassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert 23. Oktober 2011
Von Leseratte
Format:Taschenbuch
Nach einer kurzen Erklärung der Thematik listet die Autorin chronologisch auf, welche Forschungsteams das Gebiet bereist haben und zu welchen Ergebnissen sie gekommen sind. Eine Vielzahl von Augenzeugenberichten beschreibt, wie die Menschen die Explosion damals erlebt haben und von welchen Erscheinungen sie begleitet war. Frau Jubelt stellt die verschiedenen Theorien vor, die man zur Erklärung herangezogen hat und beschreibt, warum diese unzutreffend sind, bevor sie selbst die ihr am plausibelsten erscheinende Theorie untermauert, die hier natürlich noch nicht verraten werden soll. Eine definitve Klarheit kann das Buch nicht geben. Wie bei so vielen Mysterien bleibt man auf Spekulationen angewiesen bis der endgültige unwiderlegbare Beweis erbracht wird. Trotzdem ist das Büchlein kurzweilig und unbedingt lesenswert!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rätsel gelöst?! Na ja... 19. September 2011
Format:Taschenbuch
Dass es über die Tunguska-Katastrophe kaum ein seriöses und gut zu lesendes Fachbuch gibt, verwundert gerade auch kurz nach dem 100. Jahrestag der Katastrophe 2008 doch etwas (Titel mit dem Zusatz Analyse alternativer Komet-, Tesla-, UFO-, Plasmoid-, und Tektonik-Hypothesen" schließe ich, ohne sie gelesen zu haben, per se schon einmal von diesem Anspruch aus). Daher habe ich mir dieses Buch besorgt und kann nach dem Studium des Inhaltes den ersten Satz getrost so stehen lassen, denn er gilt weiterhin. Aber der Reihe nach.
Die Aufmachung des Buches und die Abbildungen darin wirken billig. Das allein ist aber noch kein großes Ärgernis. Das Buch ist in einem kleineren Verlag erschienen und wahrscheinlich im Digitaldruck erstellt, dafür ist der Preis in Ordnung. Aber richtig arg wird es beim Lesen. Ausdrucksweise und Interpunktion sind eine einzige Zumutung, ja Katastrophe; es wimmelt von Tipp- und Rechtschreibfehlern. Ob überhaupt ein Lektorat stattgefunden hat ist zweifelhaft. Der Satzbau wirkt wie das verzweifelte Bemühen eines Legasthenikers, der mit hochrotem Kopf über seinem Abituraufsatz sitzt und sich mit bestenfalls mäßigem Erfolg bemüht, etwas Sinn- und Gehaltvolles zu Papier zu bringen. Selbst einem auch nur populärwissenschaftlichen Fachbuch wird der Stil nicht annähernd gerecht.
Die vermeintliche Lösung des Problems schlägt aber dem Fass dann wirklich den Boden aus. Zugegebenermaßen kann ja aufgrund der bekannten Datenlage nur gemutmaßt werden, was damals passiert ist. Die hier präsentierte Lösung soll natürlich nicht verraten werden; sie ist aber so hanebüchen und grotesk, dass sie weit mehr Fragen aufwirft als Antworten, und mit diesen wird der Leser dann auch stehen gelassen, da das Buch damit endet, ohne sie aufzuwerfen, geschweige denn auf sie einzugehen.
Gut gemacht und halbwegs informativ sind die Erläuterungen zur Geschichte der Expeditionen an den Ort der Katastrophe sowie die Zusammenfassung der aktuellen und bisherigen Theorien zu den Ursachen. Allerdings fehlt in diesem Abschnitt eine der derzeit gängigsten Erklärungen, die dann jedoch kurz und fast wie nebenbei einige Abschnitte weiter hinten (Seite 112) doch noch einmal Erwähnung findet. Das alles reicht insgesamt nur für zwei Sterne.
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