Habe gestern den Alu-Teufel erstmals auf meinen Alufelgen angewendet. Diese sind erst ein paar Monate auf dem Auto, aber ich fahre 30.000km im Jahr, und da die letzte gründliche Reinigung schon 2 Monate zurücklag, sahen zumindest die vorderen Felgen entsprechend bescheiden aus. Alu-Teufel drauf, 3 Minuten einwirken lassen und mit dem Hochdruckreiniger drüber - et voila, die Felgen sehen (fast) wieder wie neu aus. Ein klein wenig Hand anlegen ist aber nach wie vor notwendig, allerdings reicht es dann bei normaler Verschmutzung aus, einmal mit einem Schwamm drüber zu gehen.
Allerdings hat diese Kraft auch eine Schattenseite, denn diese erkauft sich der Reiniger durch seinen Säureanteil. Dieser ist nicht nur aggressiv zum Bremsstaub, sondern eben auch ein prima Mittel, um jedwede Felgenversiegelung wieder runterzubekommen. Zudem werden bei zu langer Einwirkungszeit über kurz oder lang auch die Alus selbst in Mitleidenschaft gezogen. Aus genau diesem Grund hat der Reiniger in einigen Tests auch schlecht abgeschnitten. Nicht weil er nicht gut reinigt, sondern weil seine Materialverträglichkeit - verglichen mit der säurefreien Konkurrenz - zu schlecht ist.
Ich für meinen Teil werde den roten Alu-Teufel insbesondere Nutzen, um beim Wechsel von den Winter- auf die Sommeralus die Felgen grundzureinigen, bevor ich sie mit Jetseal bzw. Collinite #476 versiegle. Das gleiche nochmal im Sommer, wenn die Wirkung der Versiegelung abnimmt und eine Auffrischung auf der Agenda steht.
Dazu und natürlich zur Aufbereitung richig versiffter Felgen eignet sich der Reiniger sicher perfekt. Aber für die wöchentliche Wäsche des Autos ist der Reiniger einfach zu scharf und damit eben schlicht ungeeignet. Hier wäre dann ggf. der grüne Aluteufel (ohne Säure) angebracht.