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Tucson Songs


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Produktinformation

  • Audio CD (4. November 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Le Pop Musik (Groove Attack)
  • ASIN: B005NNMLSI
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. The Rust, The KnifeGabriel Sullivan & Taraf de Tucson feat. Billy Sedlmayr 6:40EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  2. El Pajaro Y El CiervoBrian Lopez 4:43EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. Keeper Of The FlameCalexico & Françoiz Breut 4:27EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  4. Mambo MexicanoSergio Mendoza Y la Orkesta feat. Salvador Duran 5:30EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. Crossed The LineOtherly Love 3:14EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. Plastic BowsAndrew Collberg 4:19EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. Its Okay, I UnderstandCourtney Marie Andrews 3:53EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Come Ride With MeJ. Daniel Twelker 3:14EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. Me And The DogGabriel Sullivan 3:50EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. The Circus Of LoveBoffomet 3:19EUR 0,99  Kaufen 
Anhören11. Days Are NightGolden Boots 3:31EUR 0,99  Kaufen 
Anhören12. Creolenaïm amor 3:45EUR 0,99  Kaufen 
Anhören13. Who Killed Cock Robin?Silver Thread Trio 3:17EUR 0,99  Kaufen 
Anhören14. Neige RomaineMarianne Dissard feat. Brian Lopez 3:24EUR 0,99  Kaufen 
Anhören15. Stump Of LoveAmy Rude and Heartbeast 2:47EUR 0,99  Kaufen 
Anhören16. Miss MeBread And Circus 4:44EUR 0,99  Kaufen 
Anhören17. DreamingAl Perry 5:12EUR 0,99  Kaufen 
Anhören18. Recovery MissionGiant Sand 5:05EUR 0,99  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Mit "Tucson Songs" widmet sich eine sensationell gute Compilation der quirligen und enorm vielseitigen Musikszene der Wüstenstadt Tucson. Enthalten sind unter anderem exklusive Tracks von Giant Sand und Calexico!

"All of downtown is a place for musicians to play everywhere all the time." NAÏM AMOR über seine Heimatstadt.

Beim Stichwort „US-Musikmetropolen“ fallen schnell Namen wie Detroit, Nashville, Seattle, Dallas, Philadelphia oder jüngst immer wieder Portland. Eine vergleichsweise unbekannte Stadt im Südwesten haben die meisten Experten noch nicht auf dem Schirm: Tucson, Arizona (gesprochen „Tuusoon“). Dabei hat sich die „kleinste Großstadt der USA“ in den letzten Jahren zu einem pulsierenden Musik-Mekka entwickelt. Die günstigen Lebensumstände –ewig scheinende Sonne und bezahlbare Mieten – sowie die perfekten Arbeitsmöglichkeiten für Musiker haben die Entwicklung vorangetrieben. Wer die Stadt einmal besucht hat – und das lohnt sich auf jeden Fall – dem präsentiert sich ein Nachtleben, das zu allererst von Musik lebt. Es gibt Live-Clubs zu Hauf. Vom kleinen Red Room at the Grill, wo fast kein Tag ohne Konzert vergeht, über mittelgroße Venues wie Plush und The Hut bis hin zu den großen Spielorten wie Hotel Congress (das Rock’n’Roll Hotel des Südens) und Hallen wie Rialto und Fox Theater. Alles in direkter Nachbarschaft im Zentrum der Stadt. Für die Lokal-Szene eine überaus reiche Spielwiese. Und für den Musik-Fan ein Schlaraffenland.

Ganz unbekannt ist Tucson natürlich schon länger nicht mehr. Giant Sand und Calexico prägten bisher den Sound der Wüstenstadt. Kenner der späten Achtziger Jahre werden sich an Green On Red, Chris Cacavas und Al Perry erinnern. Was jedoch noch ein gut gehütetes Geheimnis ist: Eine neue Generation hoch talentierter Musiker ist dabei, den beiden Flagschiffen des Arizona-Sounds Konkurrenz zu machen. In der äußerst entspannten Atmosphäre der Stadt und der von Kakteen geprägten Landschaft ist ein positiver Wettbewerb um neue Sounds, Songs und Rhythmen im Gange. Und die Arrivierten greifen den Jungen unter die Arme. So sind Calexico heute die größten Förderer von Sergio Mendoza Y La Orkesta, Giant Sands Howe Gelb kümmert sich um die Karriere-Entwicklung von Brian Lopez. Die von Le Pop Musik entdeckte Chanteuse Marianne Dissard, deren erstes Album von Joey Burns (Calexico) produziert und mitgeschrieben wurde, spielt in der jüngeren Szene eine zentrale Rolle. Die geborene Französin hat viele Musiker auf ihren Touren mit nach Europa gebracht. Von der vorliegenden Compilation spielten allein Andrew Collberg, Gabriel Sullivan, Brian Lopez und Sergio Mendoza in ihrer Live-Band. Ihr Ex-Mann Naïm Amor und befreundete Musiker wie Amy Rude, Silver Thread Trio und Courtney Mary Andrews bilden den Kern einer familiären Szene, die sich gegenseitig inspiriert.

Durch die Veröffentlichungen von Marianne Dissard, Naïm Amor und Andrew Collberg wuchs automatisch auch die Kenntnis ihres europäischen Labels über die reichhaltige lokale Musik-Szene. Le Pop, das sich durch die gleichnamige Compilation-Serie einen Namen gemacht hat, präsentiert mit „Tucson Songs“ ein Sampler-Konzept, das sich ganz allein der Musik aus Süd-Arizona widmet. Das musikalische Spektrum reicht von Wüsten-Sounds à la Calexico und Giant Sand über Countrybilly, von Morricone inspirierten Soundlandschaften über Desert-Chanson, klassischen Songwriter-Pop und Folk bis hin zu experimentierfreudigem Indie-Gitarrenpop. Bei ihrer Schatzsuche in der Sonora-Wüste wurden die Le Pop-Compilationmacher tatkräftig von Joey Burns (Calexico) und dem lokalen Radio-Journalisten und Musiker J. Daniel Twelker (der im Hauptberuf Augenarzt ist) unterstützt. „Tucson Songs“ ist das Portrait einer Musik-Stadt, die es so kein zweites Mal gibt – ein musikalischer Schmelztigel und eine kreative Oase, mitten in der Wüste. Hinweise zu den Künstlern:

Gabriel Sullivan ist auf Tucson Songs zweimal vertreten: mit seiner neuen Band Taraf de Tucson, die auf ihrem noch unveröffentlichten Debüt-Album Americana-Sounds auf Cumbia, Balkan und Gypsy-Klänge prallen lässt und mit einem Song („Me and the dog“) von seinem rohen, ungehobelten Solo-Album „By The Dirt“, das von Sullivans Songwriting und seiner prägnanten rauhen Stimme lebt.

Brian Lopez, dessen erstes Album „ULTRA“ gerade in Deutschland erscheint, ist eine DER Entdeckungen der neuen Americana-Szene. Lopez hat sich von seinen musikalischen Anfängen bei der Alternative-Band Mostly Bears verabschieded. Auf Ultra verbindet er harmonisch die spanisch-mexikanischen Einflüsse des Süd-Westens mit einem klaren, zartlosen Sound, den er selbst als „retro-futuristischen Kammerpop mit etwas Klapperschlange“ beschreibt.

Als Studio- und Tour-Musiker von Calexico hat sich SERGIO MENDOZA in den letzten Jahren unentbehrlich gemacht. Sein neues Projekt Y LA ORKESTA, das Jazz, Mambo und Cumbia verbindet, hat sich durch Support-Touren mit Calexico in den Staaten bereits einen großen Namen gemacht. Im Frühjahr diesen Jahres sorgte er als Haupt-Act für ein ausverkauftes Rialto-Theater – und das noch ohne Albumdebut. Das ist für den Januar 2012 geplant und wird bei Le Pop Musik erscheinen.

Als die durch Le Pop in Deutschland bekannt gewordene Chanteuse FRANÇOIZ BREUT zu einem Festival nach Tucson eingeladen wurde, baten Joey Burns und John Convertino sie zu einer CALEXICO-Session ins Wavelab-Studio. Ihre gemeinsame Interpretation des Nina-Simone-Klassikers „Keeper Of The Flame“ ist genauso unveröffentlicht wie der Beitrag von GIANT SAND. Deren „Recovery Mission“ ist Gabrielle Giffords und den anderen Opfern des Attentats gewidmet, das als Tucson Shootings Anfang 2011 traurigerweise in die Geschichte der Stadt eingegangen ist.

„Plastic Bows“ heißt der Beitrag von ANDREW COLLBERG und stammt von dessem zweiten Studio-Album „On The Wreath“, das heute zu den meistgespielten Alben im Tucson-Radio KXCI zählt. Der 24-jährige schwedisch-amerikanische Singer-Songwriter haucht hier Americana eine große Portion Pop ein. Seine Schwester im Geiste ist die aus Phoenix stammende COURTNEY MARIE ANDREWS, die jüngst mit den Emocore-Göttern von Jimmy Eat World in Europa unterwegs war und im Anschluss ihre erste Solo-Tour gespielt hat.

Das wunderschöne „Creole“ ist das Eröffnungsstück des neuen Albums „Dansons“ von NAÏM AMOR, dessen Debüt bei Le Pop Musik erschien. In Tucson gehört der Sänger und Ausnahme-Gitarrist zu einer der zentralen Figuren und wird mittlerweile auf der Website tucsonunderground.com neben Cow-Punk-Hero AL PERRY, Giant Sand und Calexico als eine der Legenden der Stadt gefeiert.

Bei der Recherche zur Compilation direkt vor Ort entdeckt: die ausserhalb Tucsons noch völlig unbekannte Band OTHERLY LOVE. Energetischer Indie-Pop mit Mut zum Experiment – nicht unähnlich dem Ansatz von THE GOLDEN BOOTS. Traditioneller, aber genauso schön: der alternative Country von AMY RUDE und der Green On Red-artige Underground-Rock’n’Roll von BREAD AND CIRCUS. Faszinierend wie fesselnd: der avantgardistische Lofi-Ansatz von den höchst eigenbrödlerischen BOFFOMET.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Benedikt von Randow VINE-PRODUKTTESTER am 2. Dezember 2011
Format: Audio CD
Die feine Musikreihe "Le Pop" kümmerte sich ja bislang vornehmlich der Förderung des französischen NuPops und Neo-Chansons. So wurde "Le Pop" quasi zum Markenname und Gütesiegel dieses Sounds. Aber wenn man die "Tucson Songs" einlegt, weiß man gleich nach dem ersten Ton, dass man sich ganz bestimmt nicht an der Cote D'Azur oder am Eifelturm aufhält. Man hat eher das Gefühl, im Soundtrack eines Westerns von Quentin Tarantino zu sein: Gitarren, die in der Wüste über den Sand surfen, prägen das Klangbild. Klar, es geht hier ja auch um den meist jungen Sound der vielen Live-Clubs von Tucson in Arizona. Im weiteren Verlauf der Platte begegnen einem Countrybilly, Morricone inspirierte Soundlandschaften, Desert-Chansons, Songwriter-Pop, Ami-Folk und Indie-Gitarrensounds. Unterstützt wurde das Fronkreisch liebende Kölner Label bei ihrer "Schatzsuche" von einem lokalen Radio-DJ und Musiker so wie Joey Burns, dessen Band Calexico bislang neben Giant Sand zu den bekanntesten musikalischen Vertretern der Wüstenstadt gehören. Insgesamt ist dabei eine wirklich feine Platte herausgekommen, die einen auf charmante und coole Art und Weise mitnimmt in den tiefsten Süd-Westen der Staaten - sehr amerikanisch, aber (trotzdem) spannend.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von henka am 12. Februar 2012
Format: Audio CD
Die CD war eine echte Überraschung. Da sind wirklich extrem schräge Sachen zu finden. Das 4. Lied auf der CD (Mambo Mexicano) ist hier besondre hervor zu heben, zumal ich mit Mambo eigentlich wirklich nichts am Hut habe, aber in der Version hat das schon was.
Aber auch das erste und das zweite Lied (the rust, the knife / el pajaro y el ciervo) sollte man sich anhören.
Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung!
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