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300
4,7 von 5 Sternen
Tucker & Dale vs. Evil [Blu-ray]
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2013
Meines erachtens ein echter Geheimtipp. Hier wird das Slasher-Genre richtig schön auf die Schippe genommen und es darf gelacht werden. Wenn man Horrorfilme mag glaubt man anfangs, dass man die gebotene Geschichte schon gefühlte eintausendmal gesehen hat. Jugendliche machen Trip in den tiefen Wald und böse Hinterwäldler killen Einen nach dem Anderen. So beginnt die Geschichte zwar, aber dann kommt alles ganz anders. Wann haben Sie zuletzt gelacht, als jemand kopfüber einen Hechtsprung in den Gartenhäcksler machte? Finden Sie es heraus. Tonnen von Filmblut und aberwitzige Situationen. Wer "Braindead" liebte findet hier einen weiteren, makabren und urkomischen Vertreter der Slasher-Comedy (gibt es dieses Genre überhaupt?)
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47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wie viele Filme mit folgender Ausgangslage gibt es? Eine Gruppe Collegekids fährt ins Niemandsland und möchte dort ein Bier- und Drogenreiches Wochenende verbringen, kommen an einer verlotterten Tankstelle vorbei, werden von einem etwas degeneriert aussehenden Tankwart seltsam angeglotzt und wenig später von missbildeten Hinterwäldlern mit Äxten und Macheten durch den Wald gejagt und bis auf ein bis zwei wehrhafte Personen dezimiert. Davon gibt es glaube ich Hunderte, mal mehr, mal weniger gut.

Tucker & Dale vs Evil geht die gleiche Situation anders herum an: Tucker und Dale sind zwei rustikale Typen vom Land, die ein wenig nach degenerierten Hinterwäldlern aussehen und im Wald ein heruntergekommenes Ferienhaus gekauft haben, dass sie renovieren wollen. An der gruseligen Tankstelle kommt es zum ersten Zusammentreffen mit der etwas paranoiden Collegebande, die anscheinend alle Freitag der 13te Filme im Marathon konsumiert hat. Als Tucker und Dale eins der Mädchen vor dem Ertrinken retten und die Kids glauben, sie wollten das Mädchen entführen und verspeisen, nimmt das Missverständnis seinen blutigen Lauf.

Lange nicht mehr so bei einer Horrorkomödie gelacht! Der Film nimmt das Genre so gekonnt und liebevoll auf die Schüppe, das man aus dem Grunzen nicht mehr rauskommt, schwarzer Humor und keine Angst vor spritzendem Blut mal vorausgesetzt. Die Idee eine Situation einfach umzudrehen, ist zwar nicht mehr taufrisch, aber nicht immer gut umgesetzt. Hier funktioniert es ganz grandios, vor allem, weil man sich trotz allem Splatter und den überzogenen Szenen durchaus vorstellen könnte, dass so ein Mißverständnis tatsächlich passieren könnte.

Wer hätte das gedacht, der Film kommt, was gelungene Genreparodien angeht, fast an Shawn of the Dead heran und lässt den ähnlich gelagerten Severance weit hinter sich.
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102 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2011
(Original Kinoversion uncut)

Tucker (Alan Tudyk, "Todeszug nach Yuma") und Dale (Tyler Labine, "Invasion") wollen in ihre frisch erstandene Sommerhütte in West Virginia, um dort ein paar gepflegte Bierchen zu trinken, abzuhängen und angeln zu gehen. Die Beiden sind seit Kindertagen befreundet und verstehen sich nahezu blind. Beide sind nicht die hellsten Kerzen im Leuchter, wobei Tucker nicht ganz so einfältig ist wie der schüchterne Dale. Herzige Kerlchen sind sie aber beide, keine Frage. Zeitgleich mit ihnen fährt auch eine Gruppe junger Leute in den Wald, in dem die Hütte von unseren beiden Knuddelchen steht. Alpha Dog Chad (Jesse Moss, "Final Destination 3") führt die neunköpfige College-Clique aus Blondinen und Hosendenkern an und macht sich, nachdem die Zelte aufgebaut sind, natürlich sofort daran, seiner Gefolgschaft eine zünftige Gruselgeschichte aufzutischen, die sich vor über 20 Jahren in ebendieser Gegend zugetragen hat...bu-hu. Beim nächtlichen Bad im See verletzt sich Final Girl Allison (Katrina Bowden, "30 Rock") und plumpst in den Tümpel. Glücklicherweise sind Tucker und Dale mit ihrem Boot grade in der Nähe (beim gemütlichen Nachtangeln) und retten Allison vor dem Tod durch Ertrinken. Ihre Freunde sehen allerdings nur, wie die Beiden Allison in ihr Boot zerren und We got your friend" brüllen. Und genau dann beginnt eine insgesamt 89minütige Tour de Force aus Missverständnissen, Missgeschicken und leider auch Todesfällen, so dass Tucker & Dale bald knietief im Blut waten, obwohl sie absolut nichts getan haben. Sie werden nun von den College-Kids gejagt, erpresst und verletzt und müssen hilflos mit ansehen, wie die hohle Meute sich fröhlich selbst dezimiert...versehentlich.

"Tucker & Dale vs. Evil" ist Fun-Splatter mit hohem Witzgehalt und Bodycount. Die Idee, den Spieß mal umzudrehen und die, die normalerweise für das Gemetzel verantwortlich sind, zu den zu Unrecht Verdächtigten zu machen, während eine aufgestachelte Twen-Horde versucht, Lynchjustiz zu betreiben, ist famos. Sämtliche Backwood-Slasher-Klischees werden aufs Herrlichste konterkariert und man fiebert ausnahmsweise mal mit den nur vermeintlich tumben Einsiedlern mit.

Eli Craig entfacht ein wahres Blitzgewitter an tödlichen Unfällen, witzigen One-Linern und cleveren Twists und zieht dabei die Daumenschrauben kontinuierlich an. Ein Twen nach dem anderen segnet das Zeitliche und Tucker und Dale kommen mit dem Zählen der Leichen gar nicht so schnell hinterher, wie sie vor Schreck neues Bier kaltstellen können. Die Missverständnisse potenzieren sich zu einer wahren Schlachtplatte, gut gewürzt mit grandioser Mimik und coolen Sprüchen. Nach jedem Versuch, die Situation zu entschärfen oder einfach mal ein klärendes Gespräch zu führen, ist ein neues Opfer zu beklagen, wobei hier so variantenreich wie brüllkomisch gemetzelt wird. Ein herausragender Ast, ein Häcksler oder auch brennbare Flüssigkeiten kommen hier zu ihrem wohlverdienten Einsatz. Gekrönt wird das Ganze mit so grandiosen Sprüchen wie "You are half Hillbilly" und "They must be suicide kids intending to kill themselves right in front of us" und Dales Talent, in besonders kniffligen Situationen mit ungeahntem Fachwissen aufwarten zu können.

Natürlich fehlen auch hier die gängigen Klischees nicht, das fängt bei den stereotypen College-Charakteren an und hört bei dem leicht konstruierten Finale auf. Ausnahmsweise macht das aber mal überhaupt nichts, denn der Film ist so witzig, spannend und kurzweilig, die Unfälle nahezu alle handgemacht und somit fernab von der mittlerweile allgegenwärtigen CGI, dass "Tucker & Dale vs. Evil" einfach nur eins macht: Spaß. Von der muffigen Ferienhütte bis zum idyllischen See strahlen auch die Locations einheitliche Authentizität aus und runden, zusammen mit einem schnittigen Score, dieses blutige Fun-Horrorkabinett wunderbar ab. "Tucker & Dale vs. Evil" ist Spaß-Gore at its best und hat sich seinen Platz als einer der witzigsten und blutigsten Horror-Movies der letzten Jahre redlich verdient. Wer sich diesen wirklich brüllkomischen Erstling entgehen lässt, ist...doof, ehrlich. Volle fünf von fünf bizarren Unfällen, die Tucker und Dale mal wieder ein ungläubiges "Oh" entlocken.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Appalachen: eine Gruppe College-Studenten fährt raus in die freie Natur. Bereits auf der Fahrt macht man sich über die dortigen Rednecks lustig. Als vor Schreck festgestellt wird, dass das Bier vergessen wurde, hält man an einer Tanke. Dort treffen die jungen Leute auf die verwahrlosten Eingeborenen. Besonders unheimlich sind zwei Gestalten: der dickere Dale (Tyler Labine) und der finstre Tucker (Alan Tudyk).

Auf der anderen Seite sehen sich die äußerst liebenswerten Tucker und Dale die Kids an. Dale hat sich gleich in die wunderschöne Allison (Katrina Bowden) verguckt. Er ist sich seiner Optik auf schöne junge Frauen jedoch bewusst. Tucker will davon nichts wissen. Er rät ihm endlich etwas mehr Selbstbewusstsein zu zeigen. Dale, äußerlich etwas von einem Teddybären und genauso gutmütig wie das Stofftier daddelt aufgeregt wie Fünf-Meter-Stacheldraht (MIT SENSE IM SCHLEPPTAU!!!) auf die bereits skeptischen Kids zu und benimmt sich wie die Axt im Walde was zu deren unverhofften Aufbruch führt.

Daraufhin begeben sich die beiden netten Kerle zu Tuckers neuen Hütte im Wald. Er hat sich dort ein Feriendomizil gekauft das seine Traumvilla ist. Dass das ganze ein ziemlich abbruchreifer Schuppen ist, sieht er gar nicht. Die beiden Freunde sind selig. Als sie an dem Abend angeln gehen tummeln sich die halbnackten Kiddies am See rum und planschen. Als die für Dale anbetungswürdige Allison einen kleinen Strip hinlegt damit sie ins Wasser kann, sehen sich alle drei, sie rutscht aus, knallt ins Wasser und wird von Dale gerettet. Die Kiddies sehen nur, wie die beiden die Freundin ins Boot ziehen und Dales Wiederbelebungsversuche sehen aus, als würde er ihr Gesicht fressen. Eine äußerst blutige und total hirnrissige Fehde der Kiddies gegen die armen beiden Freunde beginnt und nimmt äußerst bizarre und blutige Formen an...

Dieser Film ist das wohl beste Paradebeispiel für Vorurteile, die sich nicht bestätigen lassen. Zu schnell ist man mit dem Urteil über das Äußere bei jemanden. Die beiden Hillbillies können einem echt leid tun. Angesichts der Splatterorgie kommen sie so warmherzig rüber und können keiner Fliege was zuleide tun. Ein Film, den ich mir immer wieder ansehen könnte. Genial. Als Extra gibt es ein kleines Making Of und der Trailer auf Deutsch und im Original.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Mai 2012
Dieser Film ist es mir wert, auch mal eine Rezension abzugeben.

Ich bin eigentlich kein Freund des Horror-Genres, was auch für die meisten Horror-Kömödien gilt. Doch bei diesem Film wurde ich durch die gute Bewertung und die damit verbundenen Kommentare aufmerksam und dachte hey, versuche es einfach. Und ich muss sagen, die Bewertung hat der Film absolut zu recht erhalten, er ist wirklich sehenswert.

Der Film ist in keiner Szene überzogen, kein Gemetzel, kein Schocker, aber auch keine zu leichte Kost. Und er versucht auch nicht zwanghaft komisch zu sein. Alles ist wohl dosiert, nicht übertrieben, die Charaktere schön gezeichnet, einfach ein perfekter Film!

Fazit: verdient 5 Punkte.....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2013
Tucker & Dale vs. Evil
Ist eine sehr gute Komödie, über Vorurteile und was da raus passieren kann.
Ich habe teilweise tränen gelacht über die beiden Treu doofen Landeier die sich ein Traum erfüllt haben
und sich ein Kleine Haus im Wald zugelegt haben wo sie am Wochenende ein wenig Angel wollen und Ihre Freizeit verbringen möchten.
Eines Tages Treffen die beiden auf ein paar College-Kids die im Wald eine wilde Party Feiern.
Von da an überschlagen sich die Ereignisse.
Tucker & Dale vs. Evil ist ein wunderbare Horror Verarsche, Diese Sparte wird Regelrecht
aufen Armgenomen wobei sich Tucker & Dale vs. Evil sich selber nicht ernst nehmt.

Zur Blu-ray

Ton: liegt in 5.1 DTS HD vor ist sehr gut abgemischt Bässe, Höhen, und Tiefen Kommen gut zur Geltung

Bild: Liegt schon ziemlich nah an HD dran gute schwarz werte Klare Bilder, Auch bei dunklen Bilder ist kein Rauschen zu erkennen.

folgen extras ein par Trailer, ein Making of, Wendecover
Technische daten
Laufzeit 88min
Bild 2,35:1 (1080p/24)
Ton Deutsch und Englisch-DTS.HD 5.1
Deutsche Untertitel

Wende Cover: ist vorhanden.

Fazit: Kaufempfehlung

Angesehen (Gehört) mit.
SHARP/AQUOS LED /LC-40LE810E/40 ZOLL
YAMAHA/RX-V565/7.1Anlage mit JBL Boxen Aktiven SW
PHILIPS BDP8000
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2013
Ein urkomischer Film aus der Sicht der "Hinterwälder". Zum Schreien komisch ohne platt Witze. Ausgeklügelte Story und tolle Schauspieler, die die Rollen ohne zu überziehen glaubhaft rüber bringen. Für alle die Witz und Horror gerne gepaart sehen: GUCKT ES EUCH UNBEDINGT AN!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2011
Ich war zuerst skeptisch, speziell aufgrund der teilweise sehr schlechten Rezensionen, war aber dann doch mehr als positiv überrascht von dem Film.

Die Idee, daß die "Dorftrottel" diejenigen sind, die logisch und friedlich agieren und die versnobten Collegekids völlige Idioten sind, die zudem noch aggressiv agieren, fand ich einfach erfrischend.

Auf die Handlung selber gehe ich nicht ein, die war hier schon zur Genüge besprochen. Es ist natürlich immer eine Sache, was man erwartet. Tiefgründige Unterhaltung ist dieser Film sicher nicht, aber das wird einem auch direkt nach Durchlesen der Beschreibung klar. Stattdessen ist es leichte Unterhaltung mit viel Humor, einigen wenigen "Splatterszenen". Der Film bietet auch so gut wie keine Längen. Ich persönlich kann den Film jedenfalls mehr als empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2013
Wenn man den Film zum ersten Mal sieht, denkt man, das ist ein typischer Teenie-Slasher oder was ähnliches wie Wrong Turn, aber der Film entwickelt sich ganz anders. Aus der Sicht der Collagekids spielt sich der Film vielleicht so ähnlich ab, in der Sicht von Tucker und Dale wie ein Selbstmordkommando und für den Zuschauer wie eine absolut geniale Horrorkomödie.

Es geht um eine Gruppe Collagekids, die in den Wald zum Zelten fahren. Tucker und Dale sind ebenfalls im Wald, um Tuckers Ferienhaus (eine gruselige alte Hütte) auf Vordermann zu bringen. Beide Gruppen befinden sich nachts am See, wo eine der Collagekids zu ertrinken droht. Dale rettet sie und zieht sie in Tuckers Boot. Für die anderen Collagekids sieht das ganze aber so aus, als würden irgendwelche Creepy Guys ihre Freundin entführen. Tucker und Dale bringen das Mädchen in ihre Hütte, wo die anderen Collagekids versuchen, ihre Freundin aus den Fängen der vermeintlichen Entführer zu retten. Und so entstehen die absurdesten Missverständnisse, die die Collagekids selbst in den Tod bringen. Z.B. Tucker rennt mit einer Motorsäge von einem Schwarm Wespen weg, in deren Nest er gesägt hat. Die Collagekids denken aber, dass der Wahnsinnige sie mit der Motorsäge verfolgt. Alle rennen weg, einer passt nicht auf und spießt sich selbst auf einem Ast auf. Für die anderen Collagekids sieht das aus, als hätten die zwei Männer ihn umgebracht. Für Tucker und Dale kommt das wie ein Selbstmordkommando vor, das sich im Wald selbst umbringen will.

Das Horrorgenre wird hier nicht wie in Scary Movie verarscht, denn es ist keine Filmparodie, sondern eine Genreparodie, die das ganze Splatter/Slasher-Genre parodiert. Sehr witzig.
Gegen Ende verliert der Film etwas an seinem sadistischen Humor, weil die Unfälle und Missverständnisse nicht mehr vorkommen.

Wer das jetzt alles gelesen hat und den Film noch nicht gesehen hat, könnte jetzt denken, dass Tucker and Dale vs. Evil eine etwas schwarz humorige Slapstick-Komödie mit etwas Blut ist. Das ist nicht richtig! Der Film trägt nicht umsonst die FSK 16! Es werden wirklich Leute aufgespießt, zerstückelt und zerhackt, das ganze mit viel Blut und Gewalt. Man sollte also schon etwas abgehärtet sein, wenn man sich diesen Film ansehen will, der, wenn er nicht auf lustig gemacht wäre, vielleicht eine FSK 18 hätte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
>>> ZUM FILM <<<
Slasher-Filme gibts seit Jahrzehnten. Seitdem sind vermutlich hunderte naiver oder übermütiger Teenager einen oftmals grausamen Filmtod gestorben. Ein gerne anzutreffendes Szenario in zahlreichen Genre-Vertretern ist dabei wie folgt: Eine Gruppe ahnungsloser Teenager trifft auf einer Reise ins US-amerikanische Outback auf wortkarge Hinterwäldler (deren Standardoutfit: Latzhose und Baseball-Cap), die verrückt, geistig zurückgeblieben oder einfach nur krank sind und nur eines im Schilde führen: Den Teenagern das Licht ausblasen!
TUCKER & DALE vs. EVIL setzt auf genau einem solchen Szenario auf, missachtet dabei jedoch die geltenden Hinterwäldler-Slasher-Film-Regeln. Unsere beiden Hinterwälder, die leicht skurril erscheinenden Tucker und Dale, sind nämlich herzensgute Jungs, die einfach ihr neu erworbenes, in einem Wald gelegenes Ferienhaus renovieren wollen. Dummerweise erschienen sie nach außen hin tatsächlich wie jene Zeitgenossen, die ich weiter oben näher beschrieben habe. Als sie auf eine Gruppe von Teenagern treffen, die vermutlich zu viele Slasher-Filme gesehen und Gruselgeschichten gehört haben, schrillen logischerweise deren Alarmglocken; die weiteren Ereignisse sind vorprogrammiert.
Ab diesem Zeitpunkt wird der Film über weite Teile seiner Spieldauer zu der gelungensten Parodie aufs Slasher-Genre, die ich je gesehen habe. Die Vorzeichen sind dabei vertauscht. Der Film spielt mit der Erwartungshaltung seiner Zuschauer und dreht die Slasher-Regeln um 180°. Das vermeintlich Böse ist gut und das vermeintlich Gute kann auch böse sein. Im Ergebnis wird dem Zuschauer ein Film geboten, der sich selbst nicht ernst nimmt, der außerdem für zahlreiche Brüller sorgt und der, die Slasher-Freunde wird es freuen, mit einem hohen "body count" und zahlreichen Splatter-Szenen aufwarten kann. Es wird dabei eifrig geschnetzelt, gemetzelt und gehexelt - aus Versehen!

TUCKER & DALE vs. EVIL hätte von mir die volle Wertung erhalten - wenn ihm nicht nach ca. 2/3 der Spieldauer plötzlich die Luft ausgegangen wäre. Denn im letzten Filmdrittel wird deutlich, dass das Gag-Repertoire des Drehbuchautors nicht für einen knap 90 Minuten langen Film gereicht hat. Außerdem nimmt der Film eine Wendung, die so gar nicht zum bis dahin, wenn auch sehr blutigen, so doch sehr lockeren und leichten Storyverlauf passen möchte. Vereinzelt muss der Film dann sogar die Slasher-Klischees bemühen, die er in der ersten Filmstunde noch äußerst gelungen parodiert hat. Die beinahe schon dramatischen Elemente, die damit einhergehen, passen absolut nicht zu den hervorragenden ersten 60 Minuten des Films.

>>> ZUR BLU-RAY <<<
BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
Das Bild zeigt sich auf einem überdurchschnittlichen Niveau, ohne jedoch durchgehend begeistern zu können. Vereinzelt ist starkes Rauschen zu sehen und öfter zeigen sich leichte Unschärfen.

TON (gehört mit 7.1 Set)
Der DTS-HD-Ton macht sehr viel Spaß! Er kommt druckvoll und dynamisch aus ALLEN Lautsprechern. Es wird durchgehend eine imposante Surroundkulisse aufgebaut. Absolutes Highlight ist dabei die Szene, in der Dale, um sich der "angreifenden" Teenager auf das Ferienhaus zu erwehren, Unmengen von Stahlgeschossen verschießt.

EXTRAS
Diese sind leider sehr enttäuschend. Abgesehen von einem Trailer und einem Making Of sind bei Boni auf der Disc vohanden.

>>> FAZIT <<<
TUCKER & DALE vs. EVIL hätte eine 5-Sterne-Blu Ray werden können. Leider hält der Film das anfangs angeschlagene Tempo nicht durchgehend aufrecht. Zudem wechseln die Gags im Verlauf des Films von "sehr gelungen" zu "sehr bemüht" und die teils dramatischen Elemente stehen der parodistischen Grundausrichtung des Films ebenfalls nicht gut zu Gesicht. Ich musste daher lange überlegen, welche Gesamtwertung ich dem Film gebe. Eigentlich kann dies nur eine durchschnittliche Wertung sein. Jedoch ist die Grundidee des Films erfrischend sowie die beiden titelgebenden Jungs, Tucker und Dale, so dermaßen sympathisch, dass ich meine Wertung auf 4 Sterne festlege. Erleichtert hat mir dies noch die sehr gute Bild- und Tonqualität der Disc.
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