Also, was mein Vorredner hier schreibt, kann ich bei weitem nicht nachvollziehen. Sicherlich kommt "Tsunami, die Todeswelle" nicht an ein Machwerk wie Roland Emmerichs "2012" heran, aber dafür hatten die Filmemacher bei "Tsunami" auch nur einen Bruchteil des Budgets zur Verfügung. Und wenn man sich dann die Effekt ansieht, die hier mit wenig Geld realisiert wurde, kann man nur gratulieren. Die Effekte sind nämlich alle angemessen und es gibt jede Menge andere Filme, die mit schlechteren Effekten aufwarten.
Man kann dem Film schon einiges Vorwerfen, wie z.B. unnötige Längen, Spezialeffekte, die sofort als solche erkennbar sind (aufgrund des vergleichbar gringen Budgets aber nachvollziehbar), eine nicht gerade originelle Story. Aber ein Vergleich mit "Hau-Drauf-Aktion alá Bud Spencer" kann man bei weitem nicht anstellen.
Die etwas unbeholfen wirkende Komik ist dann auch tatsächlich ein wenig fehl am Platz, aber für koreanische Filme nicht ganz unüblich (siehe z.B. Keiler, The Host).
Mein Fazit: Ordentlich umgesetzt mit anfänglichen unnötigen Längen. Ein durchschnittlicher Katastrophenfilm