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Tschick [Taschenbuch]

Wolfgang Herrndorf
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (751 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 2012
«Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›» Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.

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Tschick + Tschick: Textanalyse und Interpretation mit ausführlicher Inhaltsangabe und Abituraufgaben mit Lösungen + EinFach Deutsch Unterrichtsmodelle: Wolfgang Herrndorf: Tschick: Klassen 8 - 10
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [PDF]
  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 32 (1. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499256355
  • ISBN-13: 978-3499256356
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (751 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und unter anderem für die «Titanic» gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern». Im Jahr 2008 wurde er für «Diesseits des Van-Allen-Gürtels» mit dem Deutschen Erzählerpreis ausgezeichnet. «Es geht also doch: Man kann auf Deutsch intelligente und zugleich extrem lustige Geschichten schreiben», schrieb dazu Ijoma Mangold in der Süddeutschen Zeitung.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Herrndorfs Sprache ist präzise bis ins Detail, liest sich dabei aber immer so locker, dass man leicht vergisst, wie schwierig so ein selbstverständlicher Ton hinzubekommen ist. (Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Man lacht viel, wenn man (Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung)

Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann, lesen will ... existentiell, tröstlich, groß. (Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Man sieht die Welt mit anderen Augen nach diesem Buch. (Rolling Stone)

Erst letztes Jahr erschienen und schon so wichtig für die deutsche Literatur wie Fausers (Maxim Biller, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Mit so vielen Wirklichkeitselementen so virtuos zu spielen, ohne je am Boden der Tatsachen kleben zu bleiben, das macht Herrndorf im Moment kein deutschsprachiger Autor nach. (Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung)

Ein Buch von der Sorte, das beglückte Leser an ihre Freunde und Bekannten so innig weiterempfehlen, als gelte es, ein Geheimnis zu bewahren. (Der Spiegel)

Wolfgang Herrndorf trifft den Ton der schwer-schönen Jahre, schräg, beseelt, brüllend komisch, zum Heulen aber auch. (Stern)

Herrndorf verfügt über die seltene Gabe, mit authentischer, roher Figurensprache, mit Jugendslang und knappem Wortschatz, umstandslos, rasant, aber vor allem zart die Wirklichkeit fremder Welten zu transportieren. (Ulrich Seidler, Berliner Zeitung)

Wie Herrndorf erzählt, mit einer Sprache, die sich keinem Jugendslang anbiedert und doch ganz nah dran zu sein scheint am Denken und Fühlen seiner Helden, mit schnodderiger Kunstsprache, nach der man süchtig werden kann, das ist brillant. (Ulrich Rüdenauer, Frankfurter Rundschau)

Dass es sehr wahrscheinlich ein Klassiker werden wird, hat sich ja herumgesprochen. (Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und unter anderem für die «Titanic» gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels» und 2010 der Roman «Tschick», der zum Überraschungserfolg des Jahres avancierte. Wolfgang Herrndorf wurde u.a. mit dem Deutschen Erzählerpreis (2008), dem Brentano-Preis (2011), dem Deutschen Jugendliteraturpreis (2011), dem Hans-Fallada-Preis und dem Leipziger Buchpreis (2012) ausgezeichnet. Wolfgang Herrndorf starb am 26. August 2013.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
318 von 340 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Berger TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
>Tschick< ist das wunderbarste Buch, das ich je über das Erwachsenwerden gelesen habe.
Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert, stellenweise fast kaputtgelacht, nicht alleine wegen dem jugendlichen Sprachgebrauch, sondern auch wegen der kuriosen Figuren, der stimmigen Dialoge und der hinreißenden Situationskomik.

Wolfgang Herrndorf erzählt die Geschichte zweier Achtklässler, zweier uncooler vierzehnjähriger Außenseiter, die auf Umwegen zueinander finden, und sich in den ersten Tagen ihrer Sommerferien mit einem gestohlenen Lada auf den Weg in die Walachei machen. So beginnt die haarsträubende Reise der beiden planlosen Helden Maik und Tschick (der eigentlich Andrej Tschichatschow heißt) durch die ostdeutsche Provinz. Und diese rastlose Reise hat es in sich, denn was der langweilige Maik und der durchtriebene Tschick zusammen erleben ist komisch, reichlich durchgeknallt und stets ein klein wenig nachdenklich.

In unverkrampft frecher Sprache hat Wolfgang Herrndorf die Gefühlswelt zweier Heranwachsender zu Papier gebracht. Dabei gelingt es ihm ganz wunderbar, die jugendliche Zerissenheit zwischen rührender Einsamkeit, Unsicherheit, liebevoller Empfindsamkeit und der vorhandenen pubertären Coolness einzufangen. (Und ganz nebenbei: "Tschick" ist nicht nur die Abkürzung für Tschichatschow, sondern im österreichischen auch der Ausdruck für "Kippe" - also Coolness bereits im Titel mit inbegriffen...) Der Ton ist durchwegs richtig getroffen und läßt trotz all dem Witz auch Themen wie Freundschaft, Zugehörigkeit, erste Liebe und Endlichkeit anklingen.

Der Roman beginnt mit dem Ende und endet viel zu schnell.
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76 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Universell und wunderbar 3. September 2012
Format:Taschenbuch
Ein universelles Buch, in das man hineintaucht und nie wieder von der Außenwelt gestört werden möchte. Treffend und genau inspiziert Herrndorf die dem Menschen eigene Komik und macht Lust auf noch mehr Tschick.

Der Klappentext überschlägt sich förmlich vor Lob, er wird sogar neben der "verdammten Blechtrommel" eingereiht. Kein Wunder also, dass die Erwartungen entsprechend hoch sind. Umso mehr erstaunt es jedoch, dass dieser kleine Spiegel-Bestseller allesamt weit übertrifft.

Witzig und charmant erzählt Herrndorf die Geschichte vom ungelenk-coolen Tschick und Maik, der nicht weiß wie er aus seiner eigenen Langweiligkeit ausbrechen soll. Mit Tschick hat er einen Charakter zum Leben erweckt, der noch viele Lesegenerationen nach uns seine Lebendigkeit verloren haben wird. Ein Poet im Russenkostüm und jüdischer Zigeuner zugleich, mit einer lässigen Galanz, die jeden Hipster in den Schatten stellt.

Sich selbst definiert er in aller Bescheidenheit. Wichtig für ihn ist nur, dass er aus der Walachei kommt und einen Opa ohne Zähne und fünf Zigaretten im Ohr hat. Kaum mehr weiß Maik von diesem neuen Klassenkameraden als dieser eines Tages mit einem geknackten Lada in der Hofeinfahrt auftaucht und ihn zu einem Trip durch Deutschland überredet. Und Maik lässt sich schneller auf dieses Angebot ein, als sein Vater die neue Sekretärin flachlegen kann.

Warum auch nicht, er hat schließlich allen Grund dazu. Ein Vater, der ihn nicht verstehen will, eine Mutter, die ihn dafür zwar für voll nimmt - aber leider ein lästiges Alkoholproblem hat und schließlich ein Mädchen, in das er heillos verliebt ist.
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144 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wehmut 9. Juni 2011
Von Mimir
Format:Gebundene Ausgabe
Der Ich-Erzähler Maik Klingenberg ist 14 Jahre alt, geht in Berlin auf's Gymnasium; ist ein Langweiler, ein Außenseiter, hat keine Freunde. Sein Vater ist erfolgreicher Immobilienmakler, seine Mutter geht regelmäßig 'auf die Beautyfarm', wie sie ihre Entzugsklinik bezeichnet. Die drei wohnen in einem tollen Haus mit Pool. Eine ganz normale deutsche Familie eben. Da kommt der gleichaltrige Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, in Maiks Klasse. Die beiden mögen sich nicht und es passiert erst mal nichts Weltbewegendes. Doch irgendwann in den unvermeidlichen Sommerferien brechen die zwei mit einem 'gefundenen' Lada auf zu einer abenteuerlichen Spritztour gen Walachei, durch unbekannte Gegenden Brandenburgs. Sie treffen auf ihrer Reise die sonderbarsten und eigentümlichsten Menschen.

Der Plot scheint klar und vorhersehbar. Herrndorfs Sprache wirkt zu Beginn aufgesetzt jugendlich cool und gebrochen. Doch die Geschichte entwickelt einen magischen Sog, die beiden zunehmend sympathischen Protagonisten gönnen dem Leser einen eigenwillig schrägen Blick auf und in unsere nahe und manchmal fremde Welt. Es geht um die erste Liebe, ums Erwachsenwerden, um Freundschaft und Menschlichkeit, um Verantwortung und Freiheit, um Denkschablonen und Phantasie, um Oberflächlichkeiten und political incorrectness. Die vielschichtige Geschichte ist in einem passend schnoddrigen Tonfall geschrieben und entwickelt sich absolut fesselnd; für Jugendliche wie für Erwachsene.
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5.0 von 5 Sternen "Weil, man kann zwar nicht ewig die Luft anhalten. Aber doch ziemlich...
Dieser Roman ist mit jugendlichem Elan fesselnd geschrieben. Im Vordergrund geht es um zwei junge Menschen in der 8.Klasse, die dem Alltag entfliehen. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Stunden von Achilles veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen tolles buch für alle
Kurze knappe Sätze. Gute Storry. Schön zu lesen. Kann man auch als Erwachsene lesen und nicht nur als Teenie weil man es muß.
Vor 3 Tagen von Michaela Stutzke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gut
Mein Sohn braucht das Buch für die Schule. Habe es gebraucht gekauft, man kann aber keinen Fehler entdecken. Sieht aus wie neu. Auch die Lieferung ging sehr schnell.
Vor 4 Tagen von Katrin Pietruska veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lustige und kurzweilige Geschichte sehr gute erzählt
Lustige und kurzweilige Geschichte sehr gute erzählt, habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen, habe danach noch das Theaterstück gesehen, alles in allem nur zu... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Rob veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Tschick- lediglich ein netter Zeitvertreib?
Wolfgang Herrndorf hat es geschafft, zwei Charaktere zu formen, die hinsichtlich ihrer sozialen Schicht völlig unterschiedlich sind, die auf ihrer Reise allerdings Erfahrungen... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von C veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kein typisches Schulbuch! TOLL!
Ich musste das Buch fuer die Abschlusspruefung meiner Erzieherausbildung lesen. Erst dachte ich: "Ach ne nicht wieder so ein Schulbuch". Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Kolja Reuter veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen schlimm was heutzutage alles veröffentlicht wird
Da werden seitenweise Nichtigkeiten verballert...Lebenszeitverschwendung...kein Witz, keine Einfaelle, einfach nur langweilig....bei 60% hab ich's dann geloescht... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Röhrl veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Lesenswert!
Ein kurzweiliges, recht schnell gelesenes Jugendbuch, das von zwei Jungs auf Abwegen erzählt.

Ich habe jedoch schon spannendere Bücher gelesen.
Vor 10 Tagen von Marc Oelschlegel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jugendbuch
Unser Sohn brauchte das Buch für den Deutschunterricht. Ich selbst habe es noch nicht gelesen. Da es für den Unterricht war habe ich gleich noch " Tschick-Textanalyse... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von Patrick Star veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buch 2013
Mein persönliches Highlight 2013. Bereits 4 Mal ausgeliehen und kam auch immer wieder mit gleicher Begeisterung zurück.
Danke, für diesen tollen Nachlass... RIP
Vor 11 Tagen von Tinsche veröffentlicht
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