Wir lieben den Vier-Augen-Barsch. Als Familie von Langsam-Essern hat es bisher noch nie jemand geschafft, seinen Teller leer zu essen. Der Barsch wächst schneller nach, als ich schlucken kann.
Früher haben wir M&M's beim Fernsehen geknabbert, heute gibt es Vier-Augen-Barsch-Augen, die nicht nur niemals leer werden, sondern mit etwas Übung auch den Weg in den Mund selbst finden (Achtung, der Weg der Augen sollte sauber sein. In ihrem Glibber bleibt doch einiges hängen, was man nicht unbedingt im Mund haben will).
Dazu kommt, dass uns das Glühlampenverbot der EU keinen Meter trifft. Wir haben einige Vier-Augen-Barsch-Aquarien in der Wohnung stehen (einfach den Fisch kurz in den Toaster stecken, schon ist er reanimiert), die ein warmes grünes Licht verbreiten, bei dem man ausgesprochen angenehm lesen, fernsehen, kochen oder sich rasieren kann.
Seit ein besonders großes Exemplar aus einem Aquarium entkommen ist und sich in unserem Vorgarten eingenistet hat, haben wir auch keinen Besuch mehr von den Zeugen Jehovahs oder einem dieser anderen komischen Telefonanbieter mehr bekommen.
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, von Freunden und der Schwiegermama haben wir auch lange nichts gehört....