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Mit seinen ersten Alben hat der Afroamerikaner sich seitdem in den USA bereits einen Namen gemacht als kompromissloser Songschreiber, der den Blues nicht mit den üblichen Mitteln bedient. Dem Titel seines neuen Albums entsprechend interessiert Taylor sich nicht für Partymucke und Machostoff, ihn reizt die unendliche Geschichte der amerikanischen Underdogs. Deshalb singt er über schwarze Sklaven, über das Schicksal der Native Americans -- Indianer -- und andere Opfer der amerikanischen Unabhängigkeit. Die erste schwarze Frau, die sich in Alabama durchkämpfen musste, um an die Uni zu dürfen, das findet Taylor wichtiger als Herzschmerz. Und wenn er Letzteren empfindet, dann aber richtig.
Seine kraftvollen Texte garniert der Mann zum Teil mit im Blues seltenen Instrumenten wie Banjo, Mandoline oder Cello. Und ein Schlagzeug lässt er gleich ganz außen vor. Dafür hat Otis sich ein paar Indianer ans Mikro geholt. Immerhin lässt er noch eine sphärische Elektrogitarre durch die Songs sägen. Am Ende interpretiert Taylor noch eins seiner alten Vorbilder, den unverwüstlichen Big Joe Williams mit dessen Frauenkniefall "Baby, Please Don't Go". Das haben zwar schon alle von den Yardbirds bis hin zu sonstwem kopiert, aber hier liegt der Ton richtig. --Uli Lemke
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