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Annie ist gerade 14 geworden und gut aufgehoben in ihrer Familie. Während ihr älterer Bruder auszieht, probt sie selbst flügge zu werden und trifft sich mit ihrem heimlichen Internetfreund Charlie. Der ist freilich ein Mittdreißiger, der sie nicht nur belügt, sondern in einem Hotelzimmer auch vergewaltigt und sich, nachdem die Straftat herauskommt, als notorischer pädophiler Krimineller entpuppt. Das FBI jagt ihn vergebens, Annies Vater flüchtet sich in Rachephantasien und die Tochter hält zu ihrem vermeintlichen Lover.

Darsteller:
Viola Davis, Catherine Keener
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 37 Minuten
Darsteller Viola Davis, Catherine Keener, Noah Emmerich, Jason Clarke, Clive Owen
Regisseur David Schwimmer
Genres Drama, Thriller
Studio Koch Media
Veröffentlichungsdatum 25. November 2011
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 37 Minuten
Darsteller Viola Davis, Catherine Keener, Noah Emmerich, Jason Clarke, Clive Owen
Regisseur David Schwimmer
Genres Drama, Thriller
Studio Koch Media
Veröffentlichungsdatum 25. November 2011
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von merlin99 am 3. April 2015
Format: Blu-ray
Ich habe lange überlegt, ob ich dem Film oder drei Sterne geben soll, habe dann aber doch die schlechtere Möglichkeit gewählt. Zwar ist das Thema des Films grundsätzlich aktuell und gut dafür geeignet, einen bewegenden und zugleich spannenden Film zu machen, doch leider haperte es am Ende an der Umsetzung.

Die Leistung der Schauspieler steht dabei außer Frage, diese spielen ihre Rollen hervorragend und absolut glaubwürdig. Nein, es ist vielmehr der Beigeschmack, dass der Drehbuchschreiber bzw. Regisseur sich lange Zeit nicht einig darüber war, ob er ein Drama oder einen Thriller auf die Zuschauer loslassen soll. Ja, manchmal meint man sogar, dass der Film insgesamt ein Versatzstück aus zwei unterschiedlichen Filmen ist, bei dem am Ende das tragische Drama gewinnt. Schade, denn hätte es ein beherztes und beeindruckendes Drama werden sollen, so wäre der Stoff dafür sicher gut geeignet gewesen. Dafür hätte man nur die Stellen ersetzen müssen, die dem Zuschauer lange suggerieren, es würde sich zu einem packenden Thriller entwickeln...

So aber bleiben beide Erwartungshaltungen am Ende unbefriedigt: Sowohl von dem, der das Eine, als auch von dem, der das Andere erwartet. Von jedem ein Wenig ist am Ende eben doch nichts Ganzes. (Von dem missglückten Ende mal ganz abgesehen).
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42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 17. Januar 2012
Format: DVD
...und ich bin da." Das Angebot der Internetbekanntschaft Charlie(Chris Henry Coffey) kann und will die 14jährige Annie(Liana Liberato) nicht ausschlagen. Zwar hat sich Charlie ihr im Netz erst als 16jähriger Collegeboy vorgestellt und sich dann nach und nach als 20, bzw. 25jähriger geoutet, aber trotz dieser Lügen fühlt sich Annie zu Charlie hingezogen. Er weiß, wie er sie mit Worten für sich gewinnen kann. So findet Annies Leben, das an und für sich in einer harmonischen Familie geregelt seinen Gang geht, plötzlich nur noch im Chat und auf dem Handy statt. Ihren Eltern Will(Clive Owen) und Lynn(Katherine Keener) sagt Annie nichts von Charlies Avancen. Sie sind in dem Glauben, ihre Tochter hätte einen "ganz normalen" Freund. Als Will und Lynn ihren Sohn zum neuen College fahren, wittert Charlie seine Chance. Er besucht Annie. Die ist zunächst perplex, als sie einen Mann Mitte 30 vor sich sieht. Doch Charlie kann reden. Er gewinnt erneut Annies Vertrauen, lockt sie in ein Hotelzimmer und missbraucht sie. Als eine Mitschülerin Annies die Sache mitbekommt, sagt sie der Schulleitung Bescheid. Die Meldung platzt wie eine Bombe. Das FBI schaltet sich ein und Will und Lynn fallen aus allen Wolken. Doch was viel schlimmer zählt: Annie führt sich nicht wie ein Opfer auf. Im Gegenteil, sie bringt Charley noch immer Sympahtien entgegen. Der FBI Agent Tate(Jason Clarke) setzt alles daran, Charley ausfindig zu machen. Aber das gestaltet sich schwierig. Derweilen ist Will kurz vorm Durchdrehen. Er will Charley finden; koste es was es wolle. Dabei wird Annies Familie einer unglaublichen Zerreissprobe ausgesetzt. Annie blockt gegen die Eltern und die kommen mit ihrer Erzieherrolle nicht mehr klar. Eine Katastrophe bahnt sich an...Lesen Sie weiter... ›
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von OldboY am 11. Februar 2012
Format: DVD
Also, gleich vorweg: ein dümmeres und unpassenderes Coverbild habe ich selten gesehen. Clive Owen mit fetter Knarre passt so wenig zu diesem Film wie James Bond zu gerührten Martinis. Auch der Untertitel: "Die Spur führt ins Netz" scheint den Verdacht nahe zu legen, dass der deutsche Verlag offensichtlich einen völlig anderen Film gesehen hat oder jedenfalls ein anderes Genre vermarkten wollte.

Der Film selbst ist aber sehr gelungen. Respekt, David Schwimmer ("Friends"). Hätte ich ihm gar nicht zugetraut, einen derart gut aufgebauten und was die Schwerpunkte anbelangt sehr gut gesetzten Film zu drehen. Anders, als bei dem vom Genre her vergleichbaren 72 Stunden von Paul Haggis, driftet Trust eben nicht ins überzogen actionlastige ab, sondern beschriebt einfühlsam und glaubwürdig die zwischenmenschlichen und familiären Brüche, die ein Kindesmissbrauch verursachen kann. Der Film ist in dieser Hinsicht sehr realistisch gehalten und überzeugt auch und gerade durch gute schauspielrische Leistungen. Clive Owens Tochter, das spätere Opfer, verteidigt zunächst - halb aus Scham, halb aus gekränkter Eitelkeit - den Täter. Erst als andere Fälle aufgedeckt werden, sinkt die bittere Realität, dass sie nur ausgenutzt wurde, langsam aber sicher ein. Das war wirklich großes, sentimentales Kino.

Leider kommt der Film etwas zu spät. Ich denke nicht, dass die Chat-Room-Pädophilen heutzutage noch eine große Gefahr darstellen. Verantwortliche Eltern klären ihre Kinder heute über die Gefahren in Chatrooms auf. Früher wurde den Kinder eingebläut, niemals zu Fremden ins Auto zu steigen und heute macht man ihnen klar, sich mit keinen Fremden aus Chatrooms zu treffen. Insofern kommt der Film ein paar Jahre zu spät. Dass es ihn dennoch gibt, ist aber in jedem Fall ein Gewinn, denn er gehört sicherlich zu den besten Filmen des letzten Jahres!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 10. Dezember 2011
Format: DVD
Die 14jährige Annie (Liana Liberato) lebt mit ihrer Familie in einem Vorort von Chicago.
Vater Will (Clive Owen) arbeitet im Marketingsektor für sexy Teenagerklamotten und führt eine glückliche Ehe mit der resoluten witzigen Lynn (Catherine Keener).
Der älteste Sohn Peter (Spencer Curnutt) bereitet sich gerade aufs College vor, er zieht von zu Hause aus, um näher an der Uni zu sein.
Von ihrem Dad bekommt Annie ein Laptop geschenkt. Dort chattet sie auch oft. Sie lernt im Internet den 16jährigen Charlie (Chris Henry Coffey) kennen, der sich ebenfalls sehr für Volleyball interessiert.
Der Junge gibt ihr gute Ratschläge und dadurch schafft Annie es in die Mannschaft aufgenommen zu werdne.
Überhaupt kann sie ihrem virtuellen Freund alles sagen, ein heißer virtueller Flirt bahnt sich immer mehr an.
Doch Charlie erhöht nach steigendem Vertrauen sein Alter zuerst auf 20 Jahre, dann auf 25. Annie ist zuerst erschrocken darüber, aber die Pics, die er ihr zuschickt zeigen einen blonden hübschen Sunnyboy.
Aus den Chatkontakten und Mails werden auch bald Telefonate.
Charlie will sie auch persönlich kennenlernen, daher verabredet sie sich mit ihm in einem Einkaufszentrum. Als Charlie dann tatsächlich auftaucht, ist der Schock bei Annie tief. Der Junge, der sie so sehr versteht und in den sie sich schon verliebt hat, entpuppt sich als Mann, der stramm auf die 40 zugeht.
Nach dem ersten Dämpfer kommen sie sich aber doch näher, der Mann zeigt sich als verständnisvoller Zuhörer und hat Annie auch erotische Unterwäsche als Geschenk mitgebracht. In einem kalten Hotelzimmer mit schrecklicher Tapete wird der Mann zudringlich.
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