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Truman Capote - Werke: Sommerdiebe: Bd 1
 
 
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Truman Capote - Werke: Sommerdiebe: Bd 1 [Gebundene Ausgabe]

Truman Capote
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Als Truman Capote 1950 während einer Reise alle Lust auf seine New Yorker Wohnung verlor, gab er telefonisch den Auftrag, das Interieur einfach auf die Straße zu stellen. Ein Freund rettete ein paar Kartons, behielt sie 50 Jahre lang, und als er starb, fand sich darin das Manuskript „Sommerdiebe" - eine Sensation, denn es handelt sich um den ersten abgeschlossenen Roman Capotes überhaupt. Er begann ihn 1943, mit 19, und seine reife Komposition und poetische Kraft zeugen von früher Meisterschaft. So schreibt ein Wunderkind. Capote erzählt vom Fall einer höheren Tochter, der 17-jährigen Grady, deren Familie auf Kreuzfahrt nach Europa geht. Jetzt liegt der heiße New Yorker Sommer vor dem Teenager, ein Sommer der Möglichkeiten, der Gefahren - und der nichtstandesgemäßen Liebe zu Clyde, dem Kind armer Leute. Ein vages „Romeo und Julia"-Motiv durchweht die Story, doch vielmehr noch scheint Grady die dunkle Ahnin der sonnigen Holly Golightly zu sein, die Capote 1958 in „Frühstück bei Tiffany" zu einer der großen literarischen Figuren des 20. Jahrhunderts ausgestalten sollte. Über Grady aber liegen Schatten, und Capote als allwissender, elliptischer, die Blickwinkel wechselnder Erzähler beschwört sie mit eleganter Sprachkunst, die schnörkellos ist und zugleich von lyrischem Zauber durchdrungen. „Das Haus ihrer Abneigung", beschreibt er das Verhältnis des Mädchens zu seiner Mutter, „war bescheiden mit Zärtlichkeit möbliert." Perfekt. Capotes traumhaft sichere Metaphorik vermag jedes Gefühl, jede Stimmung zu fixieren; und seine eigenwillig gesetzten Doppelpunkte in Serie, welche die Schichtungen und Steigerungen der Gefühle umzäunen, sind zwar falsch - aber genau richtig. Am Ende dieses (zu kurzen) poetischen Gespinstes stirbt nicht nur der Sommer. Erst Holly Golightly sollte New York wieder zum Leben erwecken. (mw)

Pressestimmen

»Eine aufregende Wiederentdeckung.« (Paul Ingendaay, FAZ)

»Die Sensation des Bücherfrühlings!« (Bücher)

»Dieses Buch ist ein wahrer Schatz.« (Cosmopolitan)

Kurzbeschreibung

Vor ihr liegt ein Sommer, in dem sie einen ganzen Kontinent zwischen sich und ihrer Familie weiß: Während ihre Eltern nach Europa segeln, bleibt die 17-jährige Grady McNeil allein zurück in einem New York ohne Aircondition, aber vielen Versprechen. Grady kann tun und lassen, was sie will. Und sie will eine Menge, bloss sich noch nicht in die reiche, feine Gesellschaft einfädeln, die sie nur müde macht. So verliebt sie sich in Clyde, einen jüdischen Jungen aus Brooklyn, der, zurück aus dem Krieg, als Parkplatzwächter arbeitet. Es ist ihr egal, dass sich ihre Mutter einen anderen Schwiegersohn erträumt - eine standesgemässe, sichere Partie. Doch ein komfortables, risikoloses Leben ist das Letzte, was Grady interessiert. Sie schwirrt durch diese heißen Monate mit Clyde und seinen Kumpeln - erfüllt von einer Sehnsucht nach einer Welt mit lauter Unbekannten, wo nichts festgeschrieben ist und immer noch ein letztes Rätsel zu lösen bleibt.

Der Verlag über das Buch

Eine literarische Sensation: »Sommerdiebe« – das wahre Debüt von Truman Capote – ist eine echte Trouvaille.

Klappentext

"Der Roman ist gewiss nicht ohne Schwächen, doch er ist von jenem federleichten Ton und hellen Zauber, die Capotes beste Prosa kennzeichnen."
NZZ am Sonntag

"In 'Sommerdiebe' zeigt er sich bereits als Meister des bezeichnenden Details, der treffenden Szene, des exakten Dialogs."
Profil

"Ein wunderbares Bändchen mit einer kitschig sentimentalen Geschichte, die allein durch die Kraft der Worte und der Perfektion fein ziselierter Formulierungen jedem Stilbegeisterten den Atem nimmt."
Financial Times Deutschland -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Truman Capote, geb. am 30.9.1924 in New Orleans, wuchs in den Südstaaten auf und ging 1934 nach New York. Dort entdeckte Capote das Theater und verschaffte sich schnell Eintritt in die High Society. Mit 18 Jahren begann Capote als Redaktionsgehilfe beim New Yorker zu arbeiten, bevor ihm 1945 mit einer Kurzgeschichte der literarische Durchbruch gelang. Ausgezeichnet mit vielen renommierten Preisen spalteten seine Romane die Kritik sowie die Leser: Er galt in der Gesellschaft als enfant terrible. Seine Bücher, aber auch die Romanverfilmungen brachten ihm Weltruhm ein, der bis heute andauert. Truman Capote starb 1984 in Los Angeles.Heidi Zerning übersetzt seit vielen Jahren englische und amerikanische Literatur, unter anderem Truman Capote, Steve Tesich, Virginia Woolf und eben Alice Munro, als deren "deutsche Stimme" sie gilt.
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