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Truffaut / Hitchcock
 
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Truffaut / Hitchcock [Gebundene Ausgabe]

Francois Truffaut , Alfred Hitchcock
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Das berühmteste Filmbuch der Welt für den berühmtesten Regisseur der Welt" -- diese unbescheidene Überschrift hat dieser Band zweifellos verdient. François Truffauts Buch über Alfred Hitchcock gilt innerhalb der Filmliteratur als ein Meisterwerk, und glücklicherweise liegt dieses brillante Buch jetzt endlich auch in einer dem Werk angemessenen Edition vor. Musste man sich jahrzehntelang mit der mäßig gestalteten deutschen Taschenbuch-Ausgabe Mr. Hitchcock, wie haben sie das gemacht? zufriedengeben, so ist das Buch jetzt in einer dem französischen Original entsprechenden wunderschönen Aufmachung erschienen. Als großformatiges Hardcover mit geradezu unzählbar vielen Fotografien erweist sich das Buch als echtes Schmuckstück.

Doch das Äußere allein macht noch kein Meisterwerk. Hervorragend ist vor allem der Inhalt. In ausführlichen Gesprächen mit Hitchcock, die dieser Band wiedergibt, hinterfragt Truffaut das gesamte Lebenswerk des großen britischen Thrillerregisseurs. Da Truffaut selbst Filmemacher war, ging es ihm hier besonders um die filmischen Aspekte, Hitchcocks Privatleben bleibt eher eine Randerscheinung. So erfährt man jede Menge Details über Dreharbeiten oder Hintergedanken Hitchcocks bei bestimmten Einstellungen. Und das über jeden bedeutenden Film seiner nicht gerade kurzen Karriere, egal ob Die Vögel oder Psycho. Und trotz der Gesprächsform bleibt das Buch dabei immer eine fesselnde Lektüre. Zusätzlich zu den früheren deutschen Auflagen enthält dieser Prachtband auch erstmals nachträglich eingefügte Ansichten Truffauts über Hitchcocks in der Erstauflage unberücksichtigtes Werk zwischen den Interviews und seinem Tod 1980. Damit präsentiert sich das Buch jetzt als abgeschlossene Reflexion von Hitchcocks Gesamtwerk.

Man kann jedem Filminteressierten nur empfehlen, sich dieses Werk ins Buchregal zu stellen. Schöner und informativer kann ein Filmbuch kaum sein, egal ob man Hitchcock mag oder nicht -- aber wie kann man Hitchcocks Filme schon nicht mögen? --Joachim Hohwieler

Neue Zürcher Zeitung

Meister und Schüler

Zur neuen deutschen Ausgabe

von Truffauts Hitchcock-Buch

maf. Als François Truffaut am 13. August 1962 mit seiner Freundin und Übersetzerin Helen G. Scott vom French Film Office New York in Universal City in Hollywood eintraf, war Hitchcock in der Endmontage von «The Birds». Sein glühender Verehrer war gerade dreissig Jahre alt und hatte sich mit drei Spielfilmen in drei Jahren schon selbst einen Namen gemacht. Der Meister, damals 63, steckte mit Drehbuchautor Evan Hunter schon tief in den Vorbereitungen zu «Marnie», seinem 49. Film. Trotzdem liess er sich eine Woche lang auf den Interview-Marathon von 500 Fragen und 36 Stunden Redezeit ein.

Hitchcock, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, nachdem «Psycho» zu seinem grössten Publikumserfolg geworden war, mag schon an die Nachwelt gedacht haben; geplagt haben muss ihn aber auch, dass ihm die amerikanische Kritikerzunft immer noch die verdiente Anerkennung verwehrte. Heute ist es kaum mehr vorstellbar, aber 1958 schrieb gar ein so ehrwürdiges Magazin wie «The New Yorker» über «Vertigo», dass sein Regisseur «noch nie einen so weit hergeholten Unsinn verzapft» habe. In Frankreich war bereits 1956 das legendäre Hitchcock-Sonderheft der «Cahiers du Cinéma» erschienen, und Hitchcock war einer der Stützpfeiler der Autorentheorie. Truffaut meinte, dass ihm seine lukrative Fernsehserie «Alfred Hitchcock Presents» bei der seriösen Kritik sehr geschadet habe. Gewiss spielte aber auch das tiefsitzende Vorurteil eine Rolle, dass der Thriller zum B-Genre gehöre – das hatte Hitchcock auch oft genug Besetzungsprobleme bereitet.

Zum Hitchcock-Jubiläum liegt nun endlich die «édition définitive» und damit die vollständige Ausgabe des vielleicht legendärsten Filmbuches der Filmgeschichte auch in deutscher Sprache vor. Der von Robert Fischer herausgegebene und nicht nur mit zahlreichen Stand- und Sequenzphotos, sondern auch mit unbekannten Hitchcock-Dokumenten liebevoll angereicherte, prächtige Bildband ersetzt die griffige und weiterhin erhältliche Taschenbuchausgabe. Zusätzlich enthält er das von Truffaut 1983 hinzugefügte 16. Kapitel, das Hitchcock bis zum Ende begleitet. Heute ist das Buch ein unschätzbares und noch immer spannend zu lesendes Dokument, das mit seiner konsequenten Formanalyse die Filmkritik revolutionierte. Aus der historischen Distanz werden jedoch die Unzulänglichkeiten Truffauts sichtbar, der zeitlebens die Psychologie unterschätzte.

Kurzbeschreibung

"Dies ist mehr als ein Buch, es ist ein großer Spaß und ein großes Abenteuer. Ein jounalistisches Meisterstück, eine Regisseurs-Biographie, ein Lehrbuch über den Film und das Filmen, eine große Hitchcock-Retrospektive, eine Sammlung unveröffentlichter, unverfilmter Hitchcock-Erfindungen. Und, das Spannendste: beim Reden über Film entsteht ein neuer Film; ein Zweipersonenfilm mit und über Francois Truffaut und Alfred Hitchcock." (Benjamin Henrichs, Süddeutsche Zeitung)
Dieses Buch, 1966 erstmals erschienen, hörte ursprünglich mit 'Torn Curtain' (Der zerrissene Vorhang), dem fünfzigsten Film Alfred Hitchcocks auf. Doch die Freundschaft zwischen Truffaut und Hitchcock dauerte an und intensivierte sich, ihr Dialog setzte sich in zahllosen Gesprächen und Briefen weiter fort. Daher war es Truffaut 1983 möglich, das Buch zu ergänzen und abzuschließen. Die vorliegende vollständige Ausgabe, die mit 15jähriger Verspätung endlich auch auf deutsch erscheint, enthält eine neue Einleitung,

Autorenportrait

Alfred Hitchcock - dieser Name ist das Markenzeichen für Spannung. Jeder Krimi ist ein Klassiker für sich, und die Reihe der zu lösenden Fälle wächst mit jedem Jahr
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