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Truffaut / Hitchcock [Gebundene Ausgabe]

Francois Truffaut , Alfred Hitchcock
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1999
"Dies ist mehr als ein Buch, es ist ein großer Spaß und ein großes Abenteuer. Ein jounalistisches Meisterstück, eine Regisseurs-Biographie, ein Lehrbuch über den Film und das Filmen, eine große Hitchcock-Retrospektive, eine Sammlung unveröffentlichter, unverfilmter Hitchcock-Erfindungen. Und, das Spannendste: beim Reden über Film entsteht ein neuer Film; ein Zweipersonenfilm mit und über Francois Truffaut und Alfred Hitchcock." (Benjamin Henrichs, Süddeutsche Zeitung)
Dieses Buch, 1966 erstmals erschienen, hörte ursprünglich mit 'Torn Curtain' (Der zerrissene Vorhang), dem fünfzigsten Film Alfred Hitchcocks auf. Doch die Freundschaft zwischen Truffaut und Hitchcock dauerte an und intensivierte sich, ihr Dialog setzte sich in zahllosen Gesprächen und Briefen weiter fort. Daher war es Truffaut 1983 möglich, das Buch zu ergänzen und abzuschließen. Die vorliegende vollständige Ausgabe, die mit 15jähriger Verspätung endlich auch auf deutsch erscheint, enthält eine neue Einleitung,

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 323 Seiten
  • Verlag: Diana (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828450210
  • ISBN-13: 978-3828450219
  • Größe und/oder Gewicht: 29 x 22,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 782.610 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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"Das berühmteste Filmbuch der Welt für den berühmtesten Regisseur der Welt" -- diese unbescheidene Überschrift hat dieser Band zweifellos verdient. François Truffauts Buch über Alfred Hitchcock gilt innerhalb der Filmliteratur als ein Meisterwerk, und glücklicherweise liegt dieses brillante Buch jetzt endlich auch in einer dem Werk angemessenen Edition vor. Musste man sich jahrzehntelang mit der mäßig gestalteten deutschen Taschenbuch-Ausgabe Mr. Hitchcock, wie haben sie das gemacht? zufriedengeben, so ist das Buch jetzt in einer dem französischen Original entsprechenden wunderschönen Aufmachung erschienen. Als großformatiges Hardcover mit geradezu unzählbar vielen Fotografien erweist sich das Buch als echtes Schmuckstück.

Doch das Äußere allein macht noch kein Meisterwerk. Hervorragend ist vor allem der Inhalt. In ausführlichen Gesprächen mit Hitchcock, die dieser Band wiedergibt, hinterfragt Truffaut das gesamte Lebenswerk des großen britischen Thrillerregisseurs. Da Truffaut selbst Filmemacher war, ging es ihm hier besonders um die filmischen Aspekte, Hitchcocks Privatleben bleibt eher eine Randerscheinung. So erfährt man jede Menge Details über Dreharbeiten oder Hintergedanken Hitchcocks bei bestimmten Einstellungen. Und das über jeden bedeutenden Film seiner nicht gerade kurzen Karriere, egal ob Die Vögel oder Psycho. Und trotz der Gesprächsform bleibt das Buch dabei immer eine fesselnde Lektüre. Zusätzlich zu den früheren deutschen Auflagen enthält dieser Prachtband auch erstmals nachträglich eingefügte Ansichten Truffauts über Hitchcocks in der Erstauflage unberücksichtigtes Werk zwischen den Interviews und seinem Tod 1980. Damit präsentiert sich das Buch jetzt als abgeschlossene Reflexion von Hitchcocks Gesamtwerk.

Man kann jedem Filminteressierten nur empfehlen, sich dieses Werk ins Buchregal zu stellen. Schöner und informativer kann ein Filmbuch kaum sein, egal ob man Hitchcock mag oder nicht -- aber wie kann man Hitchcocks Filme schon nicht mögen? --Joachim Hohwieler

Pressestimmen

Meister und Schüler

Zur neuen deutschen Ausgabe

von Truffauts Hitchcock-Buch

maf. Als François Truffaut am 13. August 1962 mit seiner Freundin und Übersetzerin Helen G. Scott vom French Film Office New York in Universal City in Hollywood eintraf, war Hitchcock in der Endmontage von «The Birds». Sein glühender Verehrer war gerade dreissig Jahre alt und hatte sich mit drei Spielfilmen in drei Jahren schon selbst einen Namen gemacht. Der Meister, damals 63, steckte mit Drehbuchautor Evan Hunter schon tief in den Vorbereitungen zu «Marnie», seinem 49. Film. Trotzdem liess er sich eine Woche lang auf den Interview-Marathon von 500 Fragen und 36 Stunden Redezeit ein.

Hitchcock, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, nachdem «Psycho» zu seinem grössten Publikumserfolg geworden war, mag schon an die Nachwelt gedacht haben; geplagt haben muss ihn aber auch, dass ihm die amerikanische Kritikerzunft immer noch die verdiente Anerkennung verwehrte. Heute ist es kaum mehr vorstellbar, aber 1958 schrieb gar ein so ehrwürdiges Magazin wie «The New Yorker» über «Vertigo», dass sein Regisseur «noch nie einen so weit hergeholten Unsinn verzapft» habe. In Frankreich war bereits 1956 das legendäre Hitchcock-Sonderheft der «Cahiers du Cinéma» erschienen, und Hitchcock war einer der Stützpfeiler der Autorentheorie. Truffaut meinte, dass ihm seine lukrative Fernsehserie «Alfred Hitchcock Presents» bei der seriösen Kritik sehr geschadet habe. Gewiss spielte aber auch das tiefsitzende Vorurteil eine Rolle, dass der Thriller zum B-Genre gehöre – das hatte Hitchcock auch oft genug Besetzungsprobleme bereitet.

Zum Hitchcock-Jubiläum liegt nun endlich die «édition définitive» und damit die vollständige Ausgabe des vielleicht legendärsten Filmbuches der Filmgeschichte auch in deutscher Sprache vor. Der von Robert Fischer herausgegebene und nicht nur mit zahlreichen Stand- und Sequenzphotos, sondern auch mit unbekannten Hitchcock-Dokumenten liebevoll angereicherte, prächtige Bildband ersetzt die griffige und weiterhin erhältliche Taschenbuchausgabe. Zusätzlich enthält er das von Truffaut 1983 hinzugefügte 16. Kapitel, das Hitchcock bis zum Ende begleitet. Heute ist das Buch ein unschätzbares und noch immer spannend zu lesendes Dokument, das mit seiner konsequenten Formanalyse die Filmkritik revolutionierte. Aus der historischen Distanz werden jedoch die Unzulänglichkeiten Truffauts sichtbar, der zeitlebens die Psychologie unterschätzte. -- Neue Zürcher Zeitung


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5.0 von 5 Sternen Ein Buch über den Film und das Filmen 30. August 2000
Von Ein Kunde
Das Buch ist eine journalistische Meisterleistung. 50 Stunden lang befragte der renomierte französische Regisseur Francois Truffaut sein Idol Alfred Hitchcock über dessen Leben und Filme. Hitch, der sich immer in Szene zu setzen wußte, ließ kein Geheimnis, kein noch so unwichtiges Detail aus um dem Leser das Geheimnis der Suspense zu offenbaren. Wunderbar durch die vielen Bilder aufgelockert ist es um Weiten besser als die ursprüngliche Ausgabe (Mr. Hitchcock wie haben sie das gemacht) und alle anderen Hitchcock-Biographien, denn hier spricht der Meister selbst. Ein Redakteur der Süddeutschen Zeitung sagte über das wohl bekannteste Buch der Filmgeschichte folgendes: "Und, das Spannendste: Beim Reden über den Film entsteht ein neuer Film; ein Zweipersonenfilm mit und über F. Truffaut und A. Hitchcock."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unerreicht 2. Februar 2004
Von Karakter
Dieses Filmbuch ist unerreicht in seiner Qualität über das Schaffen von Hitchcock. Nicht nur, dass wir alles über die Arbeitsmethoden Hitchocks erfahren, wir lernen Truffauts Blickwinkel und Reflektionen dazu kennen. Ein Filmhistorischer Schatz. Ausserdem weist dieser Band nicht nur eine Fülle an Bilder in perfekter Qualität auf, sondern auch die schriftliche Gesamtausgabe, die bisher nur Frankreich erschienen war.
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