Mit diesem Album soll man angeblich HipHop-Verächter bekehren können. Armer Kail. Ist die Missionierungsquote zu was auch immer im Biz nicht schon hoch genug? Außerdem tut man dem L.A.-Rapper unrecht, wenn man "True Hollywood Squares" als HipHop für Nicht-HipHopper bezeichnet. Es ist nämlich nur eins: richtig gut. Klar, die Idee, das ganze Album als Spielshow zu inszenieren und mit Telefonanrufen von Mutti zu unterbrechen, ist nicht neu. Aber ein Sound, der sich einen Dreck um Pop schert, der irgendwo zwischen dem Wu-Tang-Clan und Eminem, britischem Grime und The Streets liegt und sich vor der Exaltiertheit von Outkast nicht fürchtet, ist erfrischend. Ob das Leute interessiert, die keinen HipHop mögen? Ist doch egal. (kab)