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MP3-Downloads: Jeff Bridges
Jeff Bridges kann nicht nur schauspielern, sondern auch richtig gut singen. Das beweist er auf seinem neuen Album Jeff Bridges. Seine ehrlichen, melancholischen Songs bewegen sich zwischen Blues und Country. Ergattern Sie jetzt die Amazon exklusive Version des Albums, inklusive einem Bonustrack. |
Produktinformation
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Von der Presse gefeiert: Die grandiose Neuinterpretation eines Westernklassikers von den Oscar-Gewinnern Joel & Ethan Coen hat in den USA einen sensationellen Start hingelegt. Das neue Werk der Coen-Brüder ist bereits jetzt ihr umsatzstärkster Film und hat somit ihren Kulthit No Country for Old Men überholt.
Der Vater der 14jährigen Mattie Ross (Hailee Steinfeld) wird von Tom Chaney (Josh Brolin) kaltblütig erschossen. Sie heuert den knallharten und selten nüchternen US-Marshal Rooster Cogburn (Jeff Bridges) als Kopfgeldjäger an, um den Mörder ihres Vaters gnadenlos zur Strecke zu bringen. Doch sie sind nicht die einzigen, die Chaneys Fährte aufgenommen haben. Schon bald treffen sie auf den Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon), der seine ganz eigenen Ziele verfolgt.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Man muss für all seine Taten im Leben bezahlen...,
Von
Rezension bezieht sich auf: True Grit (DVD)
...so...oder so." Die Erzählstimme der 14jährigen Mattie Ross(Hailee Steinfeld) sorgt gleich für klare Verhältnisse. So wie schon der berühmte Vorgänger aus dem Jahr 1969 -Der Marshal-, mit John Wayne in der Hauptrolle, halten sich die Coen-Brothers eng an die Vorlage der Novelle von Charles Portis. Die Geschichte ist prädestiniert, für einen Edelwestern, in dem Härte, Anstand, Moral, Rache und Selbstaufgabe die führenden Parts der Geschichte übernehmen. Die Coen-Brothers an so einen Stoff heranzulassen und die Hauptrolle mit Jeff Bridges zu besetzen, ja...das ist ein Experiment. Ihre angeraute, leicht "schmuddelige" Version der Story ist, jedenfalls wenn sie mich fragen, atemberaubend gut gelungen. Bedenken sie jedoch: Ich bin ein ausgewiesener Coen-Brothers-Fan.Der Vater von Mattie wird von dem Ganoven Tom Chaney(Josh Brolin) erschossen. Chaney setzt sich ab und Mattie will einen Marshal anheuern, damit der Tod des Vaters gerächt wird. Allerdings hat niemand besonderes Interesse im Auftrag einer 14jährigen einen gefährlichen Verbrecher zu jagen. Doch Mattie ist nicht nur klug, sondern auch hartnäckig. Sie beschafft sich das nötige Geld und findet in dem versoffenem, beinharten, einäugigen Marshal Rooster Cogburn(Jeff Bridges) "ihren" Mann. Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzt sich Cogburn auf Chaneys Fährte. Dabei begleitet ihn nicht nur Mattie, sondern auch der Texas Ranger La Boeuf(Matt Damon), der es ebenfalls auf Chaney abgesehen hat. Der Ganove reitet mittlerweile in der Bande von Lucky Ned Pepper(Barry Pepper) und es ist nur schwer an ihn heranzukommen. Aber ein geschniegelter Texas Ranger, ein fast abgestürzter Marshal und ein Mädchen mit festen Moralvorstellungen sind ein Trio, das zu einigem fähig ist... Was für eine wunderbare Geschichte! Die war mit John Wayne hervorragend und ist es mit Jeff Bridges ebenso. Die Coens spielen wieder einmal auf Saiten, die nicht alle im Filmgeschäft zum Klingen bringen. Ihre Kulisse ist manchmal so karg und puristisch, wie Cogburns Klamotten; aber alles passt zusammen. Die Erzählspur findet schnurgerade ihren Weg und am Schluss tauchen die Brüder ihr Filmende in eine magisch-luminesziernde Kameraeinstellung, die ihresgleichen sucht. Begleitet von herrlich trockenen Dialogen und schrägen, kleinen Details finden Cogburn, La Boeuf und Mattie dabei ganz schnell den Weg in die Herzen der Zuschauer. Jeff Bridges ist ein Glücksfall für die Rolle des Rooster Cogburn. Wenn er, schwer angetrunken, versucht einigermaßen galant vom Pferd abzusteigen, wäre das für mich schon eine Oscarnominierung wert. Doch Bridges bringt nicht nur den Trinker, sondern auch den scharf kalkulierenden "Scharfrichter" Cogburn perfekt. All das, was Gerechtigkeit ausmacht, steckt ganz tief in diesem Wrack von Mensch. Matt Damon ist als Texas Ranger La Boeuf kaum zu erkennen und ein brillianter Gegenpart zu Bridges. Ein ganz dickes Plus notiere ich für Hailee Steinfeld. Sie ist der zentrale Mittelpunkt der Geschichte. Dabei sorgt auch die gute deutsche Synchronisation dafür, dass Matties Erzählstimme uns in der Story bannt. Natürlich wäre ein Coen-Film kein Coen-Film, wenn es nicht auch Kritiker gäbe, die das alles völlig anders sehen. Ihr gutes Recht. Ich persönlich kann mich da nicht anschließen. -True Grit- hat mich von den Bildern, der Geschichte und den Darstellern komplett überzeugt. Ich kann mich da zwar nicht als völlig objektiv bezeichnen, zu sehr haben mich Filme wie -Fargo, The Big Lebowski oder Arizona Junior- in den Bann gezogen. Nach einigen, für mich nicht ganz so überzeugenden Produktionen haben sich die Coens mit -True Grit- der Qualität dieser Filme wieder angenähert. Eigenwilliges, komisch-ernsthaftes Kino der Extraklasse. Unbedingt empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
84 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Westen ist kein Ponyhof,
Von
Rezension bezieht sich auf: True Grit (DVD)
Gestern habe ich "True Grit" gesehen - und ich habe immer noch ein fröhliches Grinsen im Gesicht. Nach längerer Zeit haben es die Coens für meinen Geschmack mal wieder geschafft. Im Moment rangiert "True Grit" in meiner Coen-Brüder-Skala tatsächlich auf Platz 3 hinter "Fargo" und "Blood Simple". Wahrscheinlich wird es von dort nach etwas Bedenkzeit und wenn sich die erste Begeisterung legt wieder durch "O Brother where art thou?" verdrängt. Aber Platz vier dürfte ihm dauerhaft sicher sein. Ja, noch vor "No country for old man" und "The big Lebowski"."True Grit" ist ein typischer Spät-Western. Eine Geschichte um Sühne und Rache in einem alt gewordenen Westen der alt gewordenen Männer. Es gibt hier eine Verwandtschaft zum grandiosen "Erbarmungslos". Aber wenn Clint Eastwood als Kopfgeldjäger der verbitterte alte Opa ist, um den auf einer Familienfeier alle einen Bogen machen - dann ist Jeff Bridges als verlotterter US-Marshall der schrullige alte Onkel, den die Kinder aufgeregt kichernd umschwärmen, in der Hoffnung, dass er gleich den bösen Wolf spielt. Kinder ist dann auch das wichtige Stichwort. "True Grit" ist eine liebevolle Western-Hommage, die immer wieder in parodistische Züge abgleitet, ohne dabei ihre Figuren der Lächerlichkeit preis zu geben oder das Drama, das sich hier entfaltet, zu verwässern. Und es ist ein Film, der aus der Perspektive eines jungen Mädchens von 14 Jahren erzählt wird. Mattie Ross hat eben ihren Vater verloren, sein Mörder Tom Chaney ist auf freiem Fuss. Also macht sie sich auf, um einen Revolverhelden zu finden, der gegen Bezahlung Vergeltung übt. Das ist ganz alt-testamentarisch. Und so redet Mattie dann auch über weite Strecken der Geschichte. Ihre Wahl fällt auf den abgewirtschafteten Reuben "Rooster" Cogburn, der seine besten Tage lange hinter sich hat, der sich aber von der Hartnäckigkeit des Mädchens unfreiwillig beeindruckt in die Geschichte hinein ziehen lässt. Und dann stösst noch der jüngere Texas Ranger LaBoeuf hinzu. Gemeinsam geht man auf die Jagd. Am Ende wird der Gerechtigkeit genüge getan. Doch auch Mattie hat hierfür ihren Preis zu zahlen. Die nassforsche Vierzehnjährige ist die Hauptperson, aus deren Perspektive wir die Geschichte erzählt bekommen. "True Grit" ist ein Jugend-Western. Mattie reist in den Wilden Westen, wie wir uns das über unseren Karl-May-Büchern in jungen Jahren auch erträumt haben. Wenn sich am Anfang von den Gleisen der Eisenbahn der Blick auf die staubige Mainstreet der Westernstadt öffnet, sind wir ganz tief in den Legenden der Pubertät. Die Coens spielen sehr bewusst mit diesem Motiv. Mattie macht eine Abenteuerreise und plötzlich sind wir gemeinsam mit ihr wieder Vierzehn. Natürlich wollen wir ein eigenes Pferd haben. Und selber mal schießen. Und in Begleitung verwegener Haudegen in die Weite hinaus reiten, um die Bösewichter zu erledigen. Das alles werden wir gemeinsam mit Mattie tun. Doch sehr behutsam setzen die Coens gegen diese Bilder kleine "Realität-Schocks": Pistolen sind laut und hinterlassen gemeine Wunden. Gewehre haben einen Rückstoß. Die verwegenen Haudegen sind gescheiterte Säufer mit zweifelhafter Moral, die sich von den Bösewichtern oft nur durch ihr Abzeichen an der Brust unterscheiden. Die Weite ist kalt und ungemütlich. Und unser Pferd nur bis zu einem bestimmten Punkt belastbar. Der Tod kommt hier draußen schnell und grausam, er sieht nicht schön aus und erscheint nur in den seltensten Fällen als gerecht. Man sieht es schon - den Coens ist hier seit längerem einmal wieder die richtige Mixtur aus Komödie und Tragödie gelungen. Zu den Darstellern kann man nur sagen: Grandios. Hailee Steinfeld ist als Mattie unglaublich präsent und hat hier Drehbuchzeilen spendiert bekommen, die einfach nur traumhaft sind. Matt Damon zeigt als LaBouef für meinen Geschmack seine beste schauspielerische Leistung bisher. Ich habe immer vermutet, dass er eigentlich eine sehr komische Ader hat - hier darf er sie nun endlich mal voll ausleben. Zu Jeff Bridges schließlich müsste man jetzt noch ganze Absätze schreiben. Ich spare mir und Ihnen das und sage einfach nur: Sagenhaft! Allein seine Stimme entfaltet eine derartige Präsenz, dass man einfach nur andächtig auf die Knie sinken möchte, um zu huldigen. Die drei Darsteller liefern sich hier einen Schlagabtausch aus Dialogwitz und Leinwandpräsenz, der auch nach mehrfachem Schauen des Filmes nichts an seiner Durchschlagskraft verliert. Dafür lohnt sich auch der Kauf für die Heimsammlung. Hinzu kommt das gewohnt qualitätsvolle Regiehandwerk der Coens. Kamera, Farben, Ton, Maskenbild, Kostüme und Bauten - alles makellos. Ein sehr guter Soundtrack aus Gospel-Nummern. In Sepia gehaltene Bilder einer winterlichen Natur. Und als Höhepunkt des Filmes ein unvergesslicher Ritt von Cogburn mit der verletzten Mattie unter einem sternenübersähten Himmel, der für mich zu den magischsten Leinwandmomenten der letzten Jahre zählt. Selbst jetzt beim Schreiben läuft mir ein Schauer über den Rücken. Muss man gesehen haben! Ist ein langer Text geworden. Entschuldigung dafür. Besorgen Sie sich diesen Film! (Und schauen Sie ihn unbedingt in Englisch - auch wenn Sie mit Sicherheit die Untertitel benötigen werden.) Ganz großes Kino. Wenn ich so darüber nachdenke: Doch auf Platz 3. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
realistisch und fern der üblichen Klischees,
Von
Rezension bezieht sich auf: True Grit (inklusive DVD + Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Bei diesem Western wurde alles richtig gemacht!Als jemand der sich seit 25 Jahren mit dem realen historischen "Westen" beschäftigt, fern aller Wild West und Country Klischees, und vor allem mit der Cowboykultur, den politisch sozialen Gegebenheiten ,kann ich diesen Film nur empfehlen. Die Story mag sicher nichts neues bringen, aber im Gegensatz zum Wayne Western, der gerade auch zum Schluss vom Buch abwich, und ein (wie damals eben üblich)Bild vom Westen vermittelte, welches so viel mit der Realität zu tun hatte, wie die Geschichten der Gebrüder Grimm mit dem realen europäischen Mittelalter, wurde in diesem Film auf alles geachtet, vom äußeren Erscheinungsbild, der Kleidung , dem damals üblichen sadonischen Humor, der zu überleben half wie auch den Charakterbeschreibungen. Der 14 jährigen Hauptdarstellerin nimmt man den wahren Schneid ab, und sie überzeugt dabei gnadenlos, sie vermittelt ein gutes Bild von den Frauen, die im Westen überlebten, weil sie die besseren Männer waren, und man fühlt sich an Frauen wie die Kunstschützin Annie Oaklay die als Jugendliche Jägerin bereits eine örtliche Legende war, die Prohibitionskämpferin Carry Nation die mittels einer Axt so manchen Saloon zerlegte (bis sie von einer Saloonbesitzerin mit einer Schrotflinte erschossen wurde)und die Suffragettenbwegung erinnert, die die Rechte der Frau im amerikanischen Westen erkämpften. Es war in jener Zeit, als in vielen Bundesstaaten das Wahlrecht der Frau erkämpft wurde, und es waren zb Cowboys aus Wyoming und Montana die als fast einzige für das Frauenwahlrecht stimmten ,erlebten sie doch jeden Tag den harten Kampf der Frauen (mit wahren Schneid )in den Plains, und sie erinnerten sich an ihre Mütter und Schwestern ,die allein(nach dem männerverzehrenden Bürgerkrieg)Ranches und Farmen verwalten musste, wo es keine Kindheit gab, weil sie schon früh durch Gewalt ,Hunger, und Krankheit beendet werden konnte und 13 jährige Jungs und auch Mädchen bereits als Cowboys arbeiteten ,und den Gefahren von Natur, Menschen und Krankheiten monatelang bei 14-18 stündigen Arbeitstagen trotzen mussten. In 'True Grit' gibt es keine Schwarz/Weiß Klischees, keine Revolver die von allein ohne nachgeladen zu werden, 20 Schuss treffsicher in Gegner pumpen, wie es kein Kunstschütze der Welt zustande bringen würde, man trägt die Kleidung nach Zweckmäßigkeit ,und nicht nach unauthentischen Mode-Klischees, keine wohlgeformten "Cowboyhüte" die es damals nicht gab, keine Hosengürtel, keine weitschwingenden Cowboy Bat Wing Chaps der 1890er Jahre, sondern typische Wolliechaps mit Fellbesatz aus Angoraziegen Fell die wärmten und den Regen an den Fellhaaren gut ableiteten (wenn im Making off auch durch Übersetzungsfehler daraus "Wollhosen"werden :))der einzige Schnitzer sind auch die hier wieder vorkommenden einteilge Long John Unterwäsche-Strampler , der so erstmals erst 1890 in einem Katalog auftauchte ,davor trug man zweiteilige Unterwäsche oder Nacht/lange Oberhemden zum schlafen. Es gibt auch keine unhistorischen tiefhängenden Schnellzieh-holster (von denen nichtmal Kevin Costner in Wyatt Earp lassen konnte :( ), sondern typische hochsitzende Holster die oft über Kreuz gezogen wurden um die Waffe so gleich im Zielanschlag zu haben. Die wenigen Schiessereien werden so gezeigt, wie sie damals auch meist abliefen, schnell ,kurz und brutal ohne Brimborium , denn man schoss um zu töten und zu überleben, ließ sich Zeit zum zielen und schoss auf das größte und am leichtesten zu treffende Ziel, den Brust/Bauchbereich bzw erstmal auf das Pferd.Die berühmte Schiesserei am OK Corral dauerte 30 Sekunden, danach waren 3 Beteiligte tot und drei verwundet auf einer Entfernung von weniger als 5m, und solche Schiessereien waren die absoluten Ausnahme , den im Westen starben in einer 'wilden' Rinderstadt wie Abilene durch Schiessereien in einem Jahr weniger Menschen ,als an einem Tag in den damaligen Ostküstenstädten wie New York oder Charleston, die größten Gefahren Im Westen waren die Natur, die Weite und die Trostlosigkeit , die man durch Alkohol, Laudanum, Opium und Glückspiel zu vergessen suchte. Hervorzuheben ist auch d r Soundtrack der durch zeitgenössische Choräle, es schafft die Weite aber auch Tragik sehr gut zu unterstreichen , gerade auch durch das traurige 'Leaning on the everlasting Arms" am Schluss ( es taucht auch bei "Nacht des Jägers" auf ;) ). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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