Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
neue Lieblingsserie, 1. Oktober 2009
Die Vampirserie True Blood basiert auf der erfolgreichen Sookie Stackhouse-Buchserie von Charlaine Harris, wobei sich die erste Staffel vor allem am ersten Buch der Reihe ("Dead Until Dark") orientiert. Die Idee zur Serie stammt von Alan Ball, der auch schon für Six Feet Under verantwortlich war. Ich habe inzwischen zwei Staffeln gesehen und kann mich den Aussagen von Elli Helfer nur anschließen. True Blood ist eine fantastische und ungewöhnliche Serie, die nicht nur Fans der Sookie-Bücher begeistern wird.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Kellnerin Sookie Stackhouse (Anna Paquin) aus Bon Temps, Louisiana, die Gedanken lesen kann und deswegen nicht im Stande ist eine Beziehung zu einem normalen Mann zu etablieren. Als mit der weltweiten Einführung von synthetischem Blut auch die Existenz von Vampiren öffentlich gemacht wird, entdeckt Sookie, dass sie die Gedanken von Vampiren nicht lesen kann. Sie verliebt sich in den Vampir William "Bill" Compton (Stephen Moyer) und macht im Laufe der ersten Staffel u.a. noch Bekanntschaft mit dem Vampir Eric Northman (Alexander Skarsgård, bekannt aus Generation Kill), der in der zweiten Staffel eine größere Rolle spielt.
Im Vergleich zu den Büchern, die die Geschehnisse in Bon Temps ausschließlich aus Sookies Perspektive beschreiben, basiert die Serie auf mehreren Handlungssträngen. Erwähnenswerte Charaktere sind dabei u.a. Sookies Bruder Jason (Ryan Kwanten), Sookies beste Freundin Tara (Rutina Wesley) und Sookies Chef Sam Merlotte (Sam Trammell). Die zentrale Handlung der ersten Staffel besteht darin, dass ein Serienmörder in Bon Temps verschiedene Frauen umbringt, die alle in der Vergangenheit Sex mit Vampiren hatten.
Wichtig zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass die Serie sehr viel provokativer und graphischer aufgebaut ist als vergleichbare Formate wie Angel oder Moonlight. Da True Blood in den USA auf dem Pay TV-Sender HBO läuft, der seine Inhalte nicht annähernd so stark reguliert wie frei empfangbare Sender, sind die Folgen im Bezug auf Sex und Gewalt sehr freizügig und blutig.
Insgesamt kann ich die Serie allerdings trotzdem nur empfehlen. Alan Ball hat die fantastische Welt von Charlaine Harris erfolgreich ins TV-Format übersetzt und dabei einige Elemente hinzugefügt, die die Serie trotz Buchvorlage unvorhersehbar und sehr spannend machen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Hammer!, 10. November 2009
Lange habe ich auf die Serienfassung der Sookie-Stackhouse-Bücher gewartet, die schon ewig kenne und sehr (zum Teil zumindest) liebe. Hier ist sie nun, die erste Staffel. Und sie geht gleich ganz atemberaubend zur Sache.
Alan Ball hat ein paar geschickte Veränderungen vorgenommen - sowohl, was die Figuren angeht als auch die Handlung. So werden einige Figuren verändert und aufgewerte (sie tauchen häufiger auf), zum anderen sind die Veränderungen dergestallt, daß die Serie auf für Liebhaber der Buchserie absolut spannend bleibt. Man weiß ja eben nie, WAS geändert wurde - und was nicht;-)
Den größten Unterschied macht hier wohl Tara - in den Büchern eher eine Randfigur, die ich mir als eher zarte englische Lady vorgestellt habe - hier eine kackfreche, vorlaute Schwarze. Klasse!
Die erste Staffel mit ihren zwölf Episoden umfasst die Handlung von Dead Until Dark (TV Tie-in): A Sookie Stackhouse Novel (Sookie Stackhouse/True Blood): Die gedankenlesende Kellnerin Sookie und Vampir Bill lernen sich kennen. Außerdem treibt ein Serienkiller sein Unwesen, der es auf Fangbanger abgesehen hat - und bald steht Sookies promisker Bruder Jason unter Verdacht.
Jede (!) Episode endet mit einem Cliffhanger, der den Besitzer der DVD-Box vermutlich in ein NonStop-anguck-Koma versetzt. Ich hab's bis jetzt nur als TV-Mitschnitt gesehen und von Woche zu Woche sehr gelitten... Ach ja: die Staffel selbst endet natürlich auch mit einem Cliffhanger;-)
Mir gefallen die Darsteller ziemlich gut - ich mag mir die Personen anders vorgestellt haben (vor allem Bill, ein bißchen auch Eric - der ist ZUNÄCHST eine kleine Enttäuschung), aber sie sind alle ganz hervorragend besetzt und es ist eine große Freude, ihnen zuzusehen. Erst kürzlich habe ich einen zweiten Durchlauf gestartet - Bill und Sookie sind perfekt!
Hach, ich liebe diese Serie einfach. Hoffentlich kommt sie bald auch jenseits von Pay-TV nach Deutschland!
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