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Trout Mask Replica

16 Kundenrezensionen

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Audio-CD, 7. Juli 1989
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Produktinformation

  • Audio CD (7. Juli 1989)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Wb (Warner)
  • ASIN: B000005JA8
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.863 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Frownland
2. The Dust Blows Forward 'N Dust Blows...
3. Dachau Blues
4. Ella Guru
5. Hair Pie: Bake 1
6. Moonlight On Vermont
7. Pachuco Cadaver
8. Bills Corpse
9. Sweet Sweet Bulbs
10. Neon Meate Dream Of A Octafish
11. China Pig
12. My Human Gets Me Blues
13. Dali's Car
14. Hair Pie: Bake 2
15. Pena
16. Well
17. When Big Joan Sets Up
18. Fallin' Ditch
19. Sugar 'N Spikes
20. Ant Man Bee
Alle 28 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

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Die Musik von Captain Beefheart (der ein Kollege von Frank Zappa und außerdem auch als Don Van Vliet bekannt war) and His Magic Band gehörte zu dem exzentrischsten, was die späten 60er Jahre hervorbrachten (oder zum exzentrischsten überhaupt). Dieses Doppelalbum mit "Dada Rock" war der Höhepunkt von Beefhearts bizarrer Karriere. Es enthält so entmutigende Tracks wie "Pachuco Cadaver", "Hair Pie (Bakes 1 and 2)" und "Neon Meat Dream of an Octafish", die auch alle so ungewöhnlich klingen wie ihre Titel. Mit Beefhearts irrsinnigen Texten, seiner hohltönenden Stimme und dem verzwickten Spiel der Gitarristen Zoot Horn Rollo und Antennae Jimmy Semens, des Bassisten Rockette Morton und des Schlagzeugers Mascara Snake, verleiht diese Platte dem Begriff "abgefahren" eine neue Dimension. --Billy Altman


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von grisu-zu am 24. Mai 2007
Format: Audio CD
Über Kunst lässt sich trefflich streiten. Das möchte ich aber gar nicht. Ich versuche nur an das, bei jedem Menschen auf irgendeine Weise vorhandene, Kunstverständnis zu appelieren. Kunst ist mal blendend schön, aber auch mal roh und dreckig, wild und apokalyptisch. Mit letzterer haben wir es hier zu tun.
Würde man diese CD der Allgemeinheit zwangsweise auf die Ohren drücken, würden 95 Prozent vor Schreck in den nächsten Graben hüpfen. 'Musik, als wenn die Russen kämen', sagte mein Großvater kopfschüttelnd als er mich einmal beim Abspielen der DoLP überraschte. Seine Sorgenfalte auf der Stirn habe ich bis heute (es liegen 25 Jahre dazwischen) im Gedächtnis. Eine Sorgenfalte, die sich wohl auch heute noch bei allen 'normalen' Musikkonsumenten, egal ob sie Eltern, Großeltern, Onkels oder Tanten sind, durchs Gesicht zöge.
Dass ist aber auch genau der Ansatzpunkt, an dem ich diese Musik festmache! Viele von euch älteren Semestern erinnern sich sicherlich noch an die Mittsechziger Jahre, als Stones, Beatles, Yardbirds, Who und was weiß ich wer noch alles, die jungen Leute verrückt machten. Viele haben sicherlich auch noch die abwertende Meinung der damaligen Erwachsenengeneration im Ohr: Als 'Negermusik', beschimpfte man alles, was auch nur ein bisschen wild, rauh oder auch nur hype war. Heute findet sich kaum noch jemand, der sich über die genannten Bands ereifern würde.
-Nur bei der 'Trout mask replica' sind sie wieder alle vereint; die bringt sie alle auf die Palme!! 'Trout mask replica' ist auch heute noch vielen ein unverstandenes Rätsel voller vermeintlicher Misstöne das befremdet, verstört oder geradezu provoziert.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Robert Ganser am 18. Dezember 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Vor einigen Stunden (es ist Samstagabend, 18.12.2010, während ich das hier schreibe) erfuhr ich von seinem Tod. Mit 69 ist er nun verstorben, nach jahrelanger Multiple Sklerose-Erkrankung. Als Musiker war er bereits 1983 "gestorben" - freiwillig hatte er sich aus der Musikszene völlig zurückgezogen. Aber für die Musikszene wird er noch lange nicht tot sein, dessen darf man sich sicher sein.

Hatte der Captain 1967 mit seiner ersten Magic Band mit "Safe As Milk" eine exzellentes Debütalbum hingelegt, und 1968 mit "Strictly Personal" eine recht gute, aber keineswegs sensationelle Platte veröffentlicht, so machte er mit seiner neu besetzten Magic Band dann 1969 einen gewaltigen Sprung vorwärts. Das lag auch daran, dass nun die Produktionsbedingungen optimal waren: Das erste Album auf dem Buddah-Label, das zweite bei United Artists/Liberty, und das dritte Label hieß Straight! Dessen Labelchef hatte es sich unter anderem zum Programm gemacht, Platten zu veröffentlichen, die den anderen Firmen in den Spätsechzigern und Frühsiebzigern zu heiß waren, oder musikalisch zu anspruchsvoll für den breiten Markt. Einige geniale Alben von Tim Buckley und Alice Cooper fanden sich im Straight-Katalog, und der erwähnte Boss des Labels war auch gleich Produzent dieses Doppelalbums, und schon als Schulfreund von Don Van Vliet, so der Captain bürgerlich, einer, mit dem er ungewöhnliche musikalische Vorlieben geteilt hatte: Frank Zappa! Beide hatten nun mit dieser Produktion die Möglichkeit, ans Äußerste zu gehen, und taten es auch.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. Februar 2003
Format: Audio CD
Um es kurz zu machen: Dies ist die beste Platte der Welt. Es rockt und rödelt , es funkt und treibt - es passiert permanent irgendetwas neues. Nach inzwischen bestimmt 1000-maligen Hören weiß ich immer noch nicht genau wie manche Lieder eigentlich gehen, geschweige denn, dass ich den Takt mitklopfen könnte. Trotzdem geht keine Platte mehr ab als diese hier. Ein ganz heißes Album mit 28 Anspieltipps, mit der man jahrelang Spaß heben kann. Wenn das kein Rockn'Roll ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter....
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Werner Fletcher am 10. Juni 2005
Format: Audio CD
Ein Musiker-Kollege machte mich bekannt mit der Musik von Captain Beefheart. Die anfängliche Skepsis, die einen überzeugten Rock & Roller (50er Jahre) anweht, wenn er sich mit Musik der 70er Jahre befassen soll, die wurde schon mit den ersten Takten von "Frownland" wieder zu den Ohren hinausgeblasen und machte einer seltsamen Faszination Platz, die sich mit jedem weiteren Titel der CD steigern sollte.
Tatsächlich stellt ein jedes Stück der Trout Mask Replica ein Kleinod experimenteller Rockmusik dar. Ich denke da beispielsweise an Moonlight on Vermont, das ganz entgegen der im Titel angedeuteten Stimmung von sanftem Mondenschein mit der Wildheit und Brutalität eines Atomblitzes auftrumpft, ich denke an das herrlich bluesige China Pig oder an das schräge, chaotisch erscheinende Wild Life, wo das Amok laufende Saxophon dem Hörer wilde Klangfetzen um die Ohren haut.
Bei einem oberflächlichen Hörer mag sich dabei durchaus der Eindruck des Ungeordneten einstellen, der einer sinn- und hemmungslosen Kakophonie. Bei mehrmaligem konzentriertem Hinhören aber offenbaren sich einem doch gewisse Strukturen in dieser seltsamen Musik des Captain Beefheart. Obwohl sie einem Genre angehört, das nicht unbedingt das meinige ist, zählt die Trout Mask Replica inzwischen zu den meistgeliebten Schätzen meiner Plattensammlung.
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