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Trout Mask Replica
 
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Trout Mask Replica

Captain Beefheart Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Musik

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Produktinformation

  • Audio CD (7. Juli 1989)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Wb (Warner)
  • ASIN: B000005JA8
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.706 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Frownland
2. The Dust Blows Forward 'N Dust Blows...
3. Dachau Blues
4. Ella Guru
5. Hair Pie: Bake 1
6. Moonlight On Vermont
7. Pachuco Cadaver
8. Bills Corpse
9. Sweet Sweet Bulbs
10. Neon Meate Dream Of A Octafish
11. China Pig
12. My Human Gets Me Blues
13. Dali's Car
14. Hair Pie: Bake 2
15. Pena
16. Well
17. When Big Joan Sets Up
18. Fallin' Ditch
19. Sugar 'N Spikes
20. Ant Man Bee
Alle 28 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Musik von Captain Beefheart (der ein Kollege von Frank Zappa und außerdem auch als Don Van Vliet bekannt war) and His Magic Band gehörte zu dem exzentrischsten, was die späten 60er Jahre hervorbrachten (oder zum exzentrischsten überhaupt). Dieses Doppelalbum mit "Dada Rock" war der Höhepunkt von Beefhearts bizarrer Karriere. Es enthält so entmutigende Tracks wie "Pachuco Cadaver", "Hair Pie (Bakes 1 and 2)" und "Neon Meat Dream of an Octafish", die auch alle so ungewöhnlich klingen wie ihre Titel. Mit Beefhearts irrsinnigen Texten, seiner hohltönenden Stimme und dem verzwickten Spiel der Gitarristen Zoot Horn Rollo und Antennae Jimmy Semens, des Bassisten Rockette Morton und des Schlagzeugers Mascara Snake, verleiht diese Platte dem Begriff "abgefahren" eine neue Dimension. --Billy Altman

Produktbeschreibungen

TROUT MASK REPLICA

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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kunst?! -Aber wie!!! 24. Mai 2007
Von grisu-zu TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Über Kunst lässt sich trefflich streiten. Das möchte ich aber gar nicht. Ich versuche nur an das, bei jedem Menschen auf irgendeine Weise vorhandene, Kunstverständnis zu appelieren. Kunst ist mal blendend schön, aber auch mal roh und dreckig, wild und apokalyptisch. Mit letzterer haben wir es hier zu tun.
Würde man diese CD der Allgemeinheit zwangsweise auf die Ohren drücken, würden 95 Prozent vor Schreck in den nächsten Graben hüpfen. 'Musik, als wenn die Russen kämen', sagte mein Großvater kopfschüttelnd als er mich einmal beim Abspielen der DoLP überraschte. Seine Sorgenfalte auf der Stirn habe ich bis heute (es liegen 25 Jahre dazwischen) im Gedächtnis. Eine Sorgenfalte, die sich wohl auch heute noch bei allen 'normalen' Musikkonsumenten, egal ob sie Eltern, Großeltern, Onkels oder Tanten sind, durchs Gesicht zöge.
Dass ist aber auch genau der Ansatzpunkt, an dem ich diese Musik festmache! Viele von euch älteren Semestern erinnern sich sicherlich noch an die Mittsechziger Jahre, als Stones, Beatles, Yardbirds, Who und was weiß ich wer noch alles, die jungen Leute verrückt machten. Viele haben sicherlich auch noch die abwertende Meinung der damaligen Erwachsenengeneration im Ohr: Als 'Negermusik', beschimpfte man alles, was auch nur ein bisschen wild, rauh oder auch nur hype war. Heute findet sich kaum noch jemand, der sich über die genannten Bands ereifern würde.
-Nur bei der 'Trout mask replica' sind sie wieder alle vereint; die bringt sie alle auf die Palme!! 'Trout mask replica' ist auch heute noch vielen ein unverstandenes Rätsel voller vermeintlicher Misstöne das befremdet, verstört oder geradezu provoziert. Leute, dass, und nichts anderes war der Sinn dieses Albums. -Und wie frisch und unverbraucht es heute noch ist, zeigen die Reaktionen darauf. Da sind die wenigen, die die Scheibe, den Captain und seine Musik verstanden haben und damit ihren 'Deal' gemacht haben; Leute, die diese Musik durchaus 'erleben' und 'erhören' können. Dann gibt es eine ganze Schar an Mitläufern, die das Album zwar im Schrank stehen haben (weil man's ja haben muss) aber nie damit zurecht kamen. -Und dann gibt es die große Mehrheit, die mit dieser Musik absolut nichts anfangen kann. Diesen Leuten nutzt es dann aber nicht, mit dem Hinweis zu kommen, dass man sich sonst mit schwieriger Musik zu beschäftigen weiß. Das könnte einem schnell (ich betone hier ausdrücklich, dass ich das selbst nicht tue!) als hohle Phrase ausgelegt werden. Wer sich mit schwieriger Musik (egal ob die vom Captain, von den Residents oder Eela Craig stammt) beschäftigen kann, der kommt auch mit der 'Trout mask replica' zurecht. -Punkt!
Natürlich habe ich vor all denen Respekt, die sagen, dass dieses Album über ihre Grenzen hinausgeht. Das ist kein Thema, denn diese Scheibe fordert den Hörer über Gebühr. Sie ist definitiv das sperrigste Stück der Rockmusikhistorie. Aber: Wer sie sich einmal 'erhört' hat, für den bietet sie einen wohl unendlichen Hörgenuss, der auch nach dem hundertsten Durchgang immer wieder Neues offenbart!

Ich kann und möchte keine einzelnen Titel hervorheben. Die Scheibe ist ein Gesamtkunstwerk. Ich kann auch niemanden dazu raten, sie sich in voller Länge auf die 12 zu geben. Man muss sie sich Stück um Stück, Take für Take erarbeiten. -Und selbst dann funktioniert sie nur, wenn man offen und vorurteilsfrei an sie herangeht.
Musikalisch bietet 'Trout mask replica' einen rauhen, wilden Bluesrock, der immer wieder von Jazz- und Boogie-Einlagen und teils 'freien Musikformen' durchdrungen wird. Einzelne Titel beruhen auf reinem Blues, andere kann man vielmehr dem Freejazz zuordenen. Die Scheibe bietet einen wilden Ritt, ja ein wahres Rodeo durch die genannten Musikstile. Der mitunter bis an den Rande der Selbstzerstörung gehende Gesangsstil des Captain tut sein übriges. Vielleicht ist das die musikalische Apokalypse, vielleicht der Vorhof zur Hölle, vielleicht ist es aber auch nur so, als wenn die 'Russen' kämen...

Wem empfiehlt man so ein Album? Sicherlich erstmal allen geduldigen und beharrlichen Menschen, die Rockmusik 'leben' und auch 'hören' können. Dann all denen, die mit vermeintlichen Misstönen (sei es aus der Jazz- oder der Rock-Ecke) umgehen können und daran Spass haben. -Und letztlich auch all denen, die sich die (musikalische) Kunst auf die Fahnen geschrieben haben (wobei die 'Trout mask replica' hier mehr mit einem Hieronymus Bosch zu vergleichen ist, als mit Dürer oder Tizian). Außerdem ist auch derjenige klar im Vorteil, der den Begriff Dada nicht mit 'gaga' verwechselt...;-)

'Trout mask replica' ist ein Album, das schmerzt, das von Blut, Schweiß, Dreck und Tränen lebt. -Und genauso muss man sich diese Scheibe 'erhören'. Sie ist ein hartes Stück Arbeit und alles andere als ein erholsamer Nachmittagsspaziergang. Wer sich dessen bewusst ist, wird wirklich sein Leben lang nicht mehr davon (oder zumindest von einzelnen Titeln) lassen können.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
His smile is stuck... 28. Mai 2011
Von Josef
Format:Audio CD
Beam me back, Scottie: ca. 1969/70, österreichische Bundesautobahn, ca. Nachmittag; möglicherweise und hoffentlich ein sonniger, freundlicher, lichter. Ein trachtenbehüteter Autolenker schaukelt sich und seine ihm Zugemutete gemächlich Richtung Heurigenlokal (weil: "ausgsteckt iss!"). Autoradio an, Ö3, Nachrichten: die täglich stündlich sich wiederholenden Meldungen von hinter dem eisernen Vorhang, aus Kuba, von wieder-ein-Skandal-im-österreichischen-Parlament, über amerikanische Kriegshandlungen usw. entlocken ihm bestenfalls ein müdes Lächeln: Ois scho gheard, ois scho dalebd, nix neichs ned... Ah, Wettervorhersage: scho indressandda: Kenne ma draussn sitzn?.
Und jetzt Musik, Ö3-Musicbox. Jetz werds zünfdig... "A bisse lauda macha": sie, vom Beifahrersitz aus kommandierend.
"My smile is stuck / I cannot go back to your frownland" plärrt einer aus dem offenbar plötzlich verendenden Empfangsgerät. Verzweifelt kurbelt er erst am Blaupunkt, dann, als sich die Reifen schon im tiefen Bankett gefangen haben, auch am Volant. Seine Artgenossin artikuliert sich in captainschem Idiom als die rechte Seite des gewienerten Wagens die Leitplanke rasiert und so auch noch zum Sound der Musik beiträgt: "De Graddla bring i um, un wanns as ledste iss wos i no dua, de daschiass i..". Den Rest des komplett(!) gespielten Albums hört er aus nachvollziehbaren Gründen nicht mehr...

Oh Gott, gib sie uns wieder, unsere Ö3-Musicbox, am hellichten Nachmittag (und nicht im Nachtprogramm versteckt), für alle Trachtler dieser Welt!

Oder, noch besser: Gebt mir eine Radiostunde, täglich, wöchentlich, oder wie auch immer, und ich spiel sie, all diese göttliche Musik: den Captain, Red Crayola, Popol Vuh, Can, Amon Düül, Anima (Limpe Fuchs ist übrigens immer noch aktiv, spielt auch immer wieder live, googled mal!), Glenn Branca, Throbbing Gristle...: alle Herrlichkeiten dieser Welt für alle Gmüatlichen und Gmüadlichinnen und für alle Blasmusikliebhaber und -liebhaberinnen und für alle Freunde und Freundinnen des Achterls und für alle Schuhplattler nebst -innen und für alle Dirndl und für alle Buam und für Marianne und Michael und für Hansi Hinterseer und für Florian Silbereisen und für Traudl Sifferlinger und für alle Stadl-Freunde und Freundinnen und für die soachelnde Lederhosnfraktion und für die feschen Dirndlgwandträgerinnen.

Vielleicht Sonntag Mittag, gleich nach dem Zwölfeläuten: zum Bierbradl, Schnitzel oder Tafelspitz. Prost und Mahlzeit!
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Um es kurz zu machen: Dies ist die beste Platte der Welt. Es rockt und rödelt , es funkt und treibt - es passiert permanent irgendetwas neues. Nach inzwischen bestimmt 1000-maligen Hören weiß ich immer noch nicht genau wie manche Lieder eigentlich gehen, geschweige denn, dass ich den Takt mitklopfen könnte. Trotzdem geht keine Platte mehr ab als diese hier. Ein ganz heißes Album mit 28 Anspieltipps, mit der man jahrelang Spaß heben kann. Wenn das kein Rockn'Roll ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter....
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Veröffentlicht am 10. Juni 2005 von Werner Fletcher
Genau das ist Musik in meinen Ohren
Das befremdliche ist dieses ich-ruf-besser-doch-mal-unseren-
Arzt-an-Gesicht meiner Frau ,wenn ich dieses Juwel versehentlich
im Automusikkästchen stecken lasse . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2003 von Stefan Oeking
Captain B. ist Chinese Pig ist Ant Man Bee
Captain Beefheart alias Don Van Vliet ist einer der großen Durchgeknallten der Rockgeschichte. Lesen Sie weiter...
Am 22. Januar 2002 veröffentlicht
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